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Star Wars 8 war ein Box Office Erfolg. Ist er auch ein Publikumsliebling?
BobMorane:
--- Zitat von: Wulfhelm am 3.01.2018 | 12:39 ---Das ist so ziemlich das, was am allerwenigsten aussagt, von dem grauenvollen "in 2017" mal ganz abgesehen. Der erfolgreichste Film 2009 (oder genauer gesagt, von 2009) war Avatar. Der erfolgreichste Film 2010 war Toy Story 3 (der auch nur gut ein Drittel von Avatar eingespielt hat.) Gerade, was das angeht, schwanken Kinojahre extrem.
--- Ende Zitat ---
Da bin ich anderer Meinung. Von dem irrigen Fall, dass in einem Jahr alle Filme ein Flopp sind mal abgesehen, bedeutet umsatzstärkster Film eines Jahres, dass es sich um einen sehr erfolgreichen Film handelt. Das Studio hat mit diesem Film einen Haufen Geld verdient. Wenn man noch berücksichtigt das TLJ im letzten Jahr gerade mal 17 Tage gelaufen ist, inklusive der Feiertage, um das zu erreichen, kann man sich nicht beschweren. Er läuft ja auch noch in den Kinos. Abgerechnet wird am Schluss, wenn TLJ aus den Kinos ist kann man schauen, ob er weniger Geld gemacht hat als FA oder R1. Einen Tag für Tag vergleich halte ich da wenig Sinnbringend.
BobMorane:
--- Zitat von: Wulfhelm am 3.01.2018 | 12:50 ---Nein, 7,6 ist "ganz gut"-Territorium. Um mal den anderen Vergleich herzustellen: Der am schlechtesten bewertete Film der Originaltrilogie (Ep6) hat 8,3. Und unter 8,0 schafft man es bei IMDB nicht mal in die Top 250.
Entspricht dem, was ich selber auch denke: Ein anschaubarer Film, aber mit Sicherheit kein Popkultur definierender Klassiker.
Sogar die Prequels werden meiner Meinung nach letzten Endes mehr bleibenden Eindruck hinterlassen als die neue Trilogie.
--- Ende Zitat ---
Ich will hier keine Haare spalten. Um das klar zu stellen, ich wollte ausdrücken das der Film nicht Top aber gut bewertet ist. Auch hier muss man schauen, wie sich das auf Dauer entwickelt. TLJ hat 250.000 Bewertungen alle andere Star Wars Filme jenseits einer Million.
Chiungalla:
--- Zitat von: Settembrini am 3.01.2018 | 12:13 ---Nee, mir ist das mit zwei Threads wo ich dauern doppelt schriebn muß zu doof.
--- Ende Zitat ---
Gut. Dann nur soviel.
--- Zitat von: Settembrini am 3.01.2018 | 12:04 ---Alleine Eure Benutzung des Worts "Statistik" für eine vollständige Messung (der Ticketverkäufe) läßt mich wahrlich daran zweifeln, daß Du auch nur ansatzweise nen Plan hast.
--- Ende Zitat ---
Auch eine vollständige Messung ist eine Statistik. Statistik ist die Lehre vom Umgang mit quantitativen Daten. Spätestens aber wenn man sie mit anderen Daten (wie z.B. dem Vorgängerfilm) korreliert ist das was man da macht auch im umgangssprachlichen Laiendeutsch Statistik.
Du verwechselst da gerade Statistik mit Hochrechnung oder Stichprobe und wirfst uns gleichzeitig vor den Begriff Statistik falsch zu verwenden. Das zeigt für mich eindeutig, dass Du da über Dinge schreibst von denen Du aller höchstens ein sehr eingeschränktes Verständnis hast.
Wulfhelm:
--- Zitat von: BobMorane am 3.01.2018 | 13:10 ---Da bin ich anderer Meinung.
--- Ende Zitat ---
Das hat mit Meinung nichts zu tun. Dass die Zahlen für den in einem jeweiligen Jahr erfolgreichsten Film extrem schwanken und keine Aussagekraft darüber haben, wie der Film sich in der gesamten Branchengeschichte einordnet, ist eine Tatsache. Die kann man zur Kenntnis nehmen oder (wie Du offenbar) nicht.
alexandro:
--- Zitat von: Wulfhelm am 3.01.2018 | 13:26 ---Die Zahlen bei Boxofficemojo und anderen journalistischen Quellen stammen von den Verleihfirmen. Und 1977 hat genau wie heute jedes Kino (präziser: eine Firma, die das erledigt) seine exakten Kartenverkaufszahlen für jeden Film separat an den jeweiligen Verleih geschickt (da die Konditionen sich nicht nur von Verleih zu Verleih, sondern auch von Film zu Film unterscheiden), was auch nur so sein kann, weil sich daran schließlich die Einnahmen beider Seiten bemessen!
Da muss man doch nur mal kurz überlegen, was die Konsequenz wäre, wenn das anders liefe! Wenn ich in meinem kleinen Dorfkino 200 Besucher in "Arty McArtful and the Art of Movies" habe, aber nur pi mal Daumen sage, es waren 150 drin, stecke ich mir den Verleihanteil für die verbliebenen 50 in die Tasche! Wie viele große Firmen kennst Du denn, die so arbeiten würden?
--- Ende Zitat ---
Selbst bei den erfassten Daten (über Rentrack) ist es wie folgt:
1.) Rentrack misst nicht, wieviele Leute ins Kino gehen, sondern nur, wieviel Umsatz das Kino macht.
2.) Beim Umsatz wird nicht berücksichtigt, ob es eine Matinee-Vorstellung war oder der volle Preis bezahlt wurde - das wird über ein statistisches Mittel berechnet.
3.) Der Umsatz wird mit einem bestimmten Faktor multipliziert, um die Verleihgebühren zu berücksichtigen (d.h. ein Film in der 14. Woche macht weniger "Umsatz", als in der 1. Woche - selbst wenn in der 14. Woche mehr Leute ins Kino gehen).
Das alles sind statitische Methoden und Hochrechnungen und da muss man sich schon auf den Kopf stellen, um zu sagen "Das ist keine Statistik!".
Ach ja: Die Verleihgebühren richten sich nicht danach, welchen Umsatz das Kino macht! Die sind vorher schon festgelegt. :bang: Ob das Dorfkino 200 Besucher hat oder nur 20 ist also Wumpe für den Verleih.
Auch interessant dazu:
https://io9.gizmodo.com/5881236/the-way-we-measure-box-office-success-is-completely-broken
https://entertainment.howstuffworks.com/movie-box-office1.htm
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