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Splittermond vs. Pathfinder

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sindar:
Also ich habe selbst im ersten Heldengrad nur solche Fertigkeiten gesteigert / Staerken, Zauber und Meisterschaften genommen, die ich zu den Kernkompetenzen meines heilenden Waldlaeufers gezaehlt habe, und bin nicht fertig geworden. Wenn man noch Tiervertraute dazunimmt (die in so ziemlich jede Nische passen, wenn man sie richtig baut), werden die Heldengradgrenzen vollends bedeutungslos.

Blizzard:

--- Zitat von: Flamebeard am  5.01.2018 | 17:53 ---Menno... Da hatte ich schon so mehr oder weniger mit Splittermond abgeschlossen, weil's mir mit nachkaufen zu teuer wird und nun fangt ihr wieder mit den Vorteilen der Charakterentwicklung an. Gemeines Volk!
--- Ende Zitat ---
SpliMo-Sachen werden aber auch immer wieder gebraucht angeboten...

Zum Thema 'SpliMo vs. Pathfinder' kann ich nicht viel sagen, da ich PF nicht kenne. Was man aber so hört & liest, dürften sich die beiden in Puncto Komplexität nicht viel schenken.

SeldomFound:
Beide Systeme fangen mit relativ einfachen Grundprinzipien an (2W10-Würfe vs. 1W20-Wurf, seperate Würfe für den Schaden).

Bei Splittermond kann man sich relativ einfach einen Charakter zusammenbauen, der in zwei, drei Schwerpunkten ganz gut ist, aber noch immer flexibel bleibt.

Bei Pathfinder wird die jeweilige Expertise vorgegeben und es ist außerdem alles auf Kampf ausgerichtet.


Ich würde aber Pathfinder als komplexer bezeichnen als Splittermond, vergleichen wir zum Beispiel die Feats von Pathfinder mit den Meisterschaften in Splittermond:

Splittermond hat (laut Splitterwiki) 568 Meisterschaften. Das ist viel, aber bei Pathfinder hingegen... http://www.d20pfsrd.com/feats/

Ich glaube, da sind es mindestens noch viermal so viel und viele sind in ihrer Wirkung relativ eingeschränkt.

Clagor:
Hallo,

ich haben Pathfinder schon einen Weile gespielt und es wurde dann von meinen Spielern abgewählt, der Grund war es zwingend dich zum Powergaming. Nun spielen wir seit 2014 Splittermond und meinen Gruppen (gesamt drei sind  alle Figuren sind Heldengrad 3) sind immer noch sehr motiviert. Gesamt ist für uns Splittermond das besser System, weil alles gleich behandelt wird. Man ist also nicht gezwungen den Super Kämpfer zu bauen.
LG
Clagor 

Aendymion:
Für mich sind die Würfelmechanismen für Proben doch sehr unterschiedlich kompliziert:

Der W20-Wurf bei Pathfinder wird gegen einen Zielwert gewürfelt, er gelingt oder eben nicht bei Erreichen dieses Wertes.

Bei SpliMo läuft es erst ähnlich (2W10 gegen Zielwert), die Erfolgsgrade machen aber ne ziemliche Rechnerei und Ausdifferenzierung notwendig, was zu interessanteren Ausgängen einer Probe führen kann, die Abhandlung aber deutlich komplizierter.

Beide Systeme setzen bei Proben auf Modifikatoren, die verrechnet werden müssen, ebenso wie auf sehr oft wechselnde Zielwerte je nach Tätigkeit bzw Handlung. Es gibt Orientierungswerte, aber letztlich muss man gerade am anfang viel Nachschlagen oder auf SL-Schirme / Cheat-Sheets vertrauen.

Mit persönlich gefällt dieser Aspekt bei PF besser, da weniger Rechnerei pro Wurf notwendig ist. Ich sehe aber den Vorteil der Erfolgsgrade ;)

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