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Diener Spielen unerwünscht ?
Teylen:
--- Zitat von: Isegrim am 6.03.2018 | 11:47 ---Allgemein:
In der Ausgangsfrage ging es um Diener, nicht um jede Form von Hierarchie.
--- Ende Zitat ---
Ich wage die These das die Ausgangsfrage nicht gerade messerscharf gestellt war. Schließlich heißt es da (nach Korrektur bzgl. Rechtschreibung und Grammatik):
"[..] das Spielen als Entbehrlicher z.B. Leibwächter, Soldat usw. der z.B. einer Sub-Spezies der Herrschenden angehört und daher nie die selben Rechte haben wird [..]"
Da geht es wohl um so ziemlich alles wo der Spieler-Charakter den Fußabtreter gibt. Ich finde dahingehend die Verwunderung, das Spieler es nicht prall finden, wunderlicher als der Umstand als solcher. Gerade wenn dann Szenen, in welchen der Charakter nicht der reine Fußabtreter ist, als Rechtfertigung herangezogen werden.
Das heißt, hätte sich Frodo gegenüber Sam so aufgeführt wie es oftmals im Rollenspiel zwischen Herrschenden und Diener geschieht - so nur im Befehlston angekarrt, ohne Respekt/Anerkennung, ohne irgendwelche Würde - wäre Sam vermutlich nicht bis nach Modor mitgelaufen. Heißt die Szene nach Kranka, wo Frodo tatsächlich so ziemlich eklig gegenüber Sam wird, funktioniert nur weil er davor Sam halbwegs normal / respektvoll behandelte. (Und iirc rudert er nachdem Konflikt auch was zurück damit Sam nichtstiften geht? Ist etwas her das ich es lass)
Chiarina:
--- Zitat von: Teylen ---Das heißt, hätte sich Frodo gegenüber Sam so aufgeführt wie es oftmals im Rollenspiel zwischen Herrschenden und Diener geschieht - so nur im Befehlston angekarrt, ohne Respekt/Anerkennung, ohne irgendwelche Würde - wäre Sam vermutlich nicht bis nach Modor mitgelaufen.
--- Ende Zitat ---
Das ist der Grund dafür, dass Untergebene bei uns in der Ars Magica Runde so gut wie immer auch anders behandelt werden.
Der führende Charakter hat oft zwei Probleme:
1. Er hat einen Sack voll Individualisten dabei, deren Tätigkeitsdrang er in eine organisierte Bahn zu bringen hat.
2. Wenn´s schief geht, hat er die Verantwortung.
Das ist oft eine anspruchsvolle Angelegenheit... und sie geht auch oft genug schief oder läuft zumindest nicht ganz so, wie man es gern hätte. Die Spieler genießen es daher oft genug auch, wenn sie mit einem hierarchisch tiefer stehenden Charakter einfach ´mal drauflos spielen können.
Greifenklause:
So ging es unserem DSA4.1-Adligen (Kontorist/Taugenichts). Ständig waren irgendwelche "Freunde von Freunden" auf seinem Landgut.
Die konnte er als Gegenleistung auch mal für Spezialaufträge einspannen, aber seinen guten Ruf hatte er zu verlieren.
War schon dubios, dass er als lediglich Sohn eines Barons gleich zwei Magier im Gefolge hatte. Irgendwie unverfroren und aufspielerisch sowas, neinneinnein.
EDIT: Habe mich verzählt, waren drei...
Issi:
Ich fände es ehrlich gesagt eher amüsant, als Angestellter Aufgaben zu bekommen oder herum geschubst zu werden.
Ich könnte das in einem Spiel gar nicht zu Ernst nehmen.
Also die Gefahr, dass ich das (Spieler)Persönlich nehme, besteht defakto nicht.
Notfalls sag ich dem Spieler OT, wenn es mir zu bunt würde.
Es gibt keinen Grund sich IT still und heimlich zu ärgern.
Oder das "Opfer seiner eigenen Rolle" zu sein.
Ninkasi:
und wer kennt dieses Rollenspiel? :
http://www.drivethrurpg.com/product/124551/Maid-The-RolePlaying-Game?src=also_purchased
~;D
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