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Autor Thema: Menschen Göttern gleich (Heredium) / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 156 mal)

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Offline Thallion

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Menschen Göttern gleich

Abenteuer-Übersicht
Hier gelangt ihr zu der Auswertung und Übersicht bereits bewerteter Abenteuer:
https://rollenspiel-bewertungen.de/tanelorn/abenteuer/

Klappentext: 
Bei »Menschen Göttern gleich« handelt es sich um das erste Abenteuerband für das Rollenspiel Heredium. Ausgelegt für vier bis sechs Spieler und Anfangscharaktere, lässt es sich aber auch leicht für erfahrene Spieler anpassen. Ikari, eine neue Droge, welche die Straßen von Hirohito City überschwemmt, hat nicht nur einen hohen Abhängigkeitsgrad, sondern kann Menschen in wilde Tiere verwandeln, die nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden können. Liang, der Führer einer der mächtigsten Familien in Hirohito City, hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Leben zu verlängern und die neue Droge hat einen vitalen Part in seinem Bestreben, doch welchen? Die Charaktere werden bei »Menschen Göttern gleich« in einen Strudel aus Intrigen, Hass und Gewalt verstrickt, der sie nicht nur durch die gefährlichen Straßen der Kuppelstadt irren lässt, sondern auch auf eine mörderische Jagd durch die brennende Steppe Asiens führt. Unter der sengenden Sonne einer Welt, die von dem Mondfall und Mutationen gezeichnet ist, wird sich nicht nur das Schicksal der Charaktere entscheiden, sondern vielleicht auch das Machtgefüge in Hirohito City, dem Herzen Temoras, verändern.
« Letzte Änderung: 22.03.2018 | 09:52 von Thallion »

Offline Thallion

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https://www.reich-der-spiele.de/kritiken/Heredium-Menschen-Goettern-gleich
Zitat
Fazit. Die Beschreibung des Abenteuers mag dem Leser etwas konfus vorkommen, doch liegt dies an der grundsätzlichen Konzeption, die Autor Daniel Mayer eingeschlagen hat: Das Abenteuer verfügt über einen roten Faden, der ohne größere Probleme von Anfang an von den Spielern verfolgt werden kann, allerdings stehen dem Spielleiter hierzu immer wieder optionale Möglichkeiten zur Verfügung, die eingehend beschrieben und erläutert werden. Es liegt letztlich an den Charakteren, mit welchen Ideen und Entscheidungen sie das Spiel bestreiten wollen – der Spielleiter hat (fast) auf jeden Fall immer wieder eine passende Fortsetzung der Story in Händen. Insofern können sich die Charaktere auch getrost in den einzelnen Sequenzen „austoben“, ohne dass man als Spielleiter Gefahr laufen muss, das komplette Spiel laufe aus dem Ruder. Das bedeutet zwar für den Spielleiter unter Umständen eine etwas intensivere Vorbereitung des Abenteuers, aber insgesamt einen wesentlichen höheren Spaßfaktor.
Das Abenteuer selbst passt hervorragend in die Atmosphäre von Heredium, auch wenn es durchaus tödliche Züge trägt. Die Gegner sind nicht zu unterschätzen und in den Straßen von Hirohito City wimmelt es von nicht unbedingt freundlichen Mitmenschen. Bei allem Lob gibt es dennoch von mir einen großen Kritikpunkt, der sich auf die Darstellung von Hirohito City bezieht. Trotz der Beschreibung der einzelnen mächtigen Familien und der Stadtteile, wollte sich vor meinem geistigen Auge immer noch kein rechtes Bild von der Atmosphäre und der baulichen Struktur dieser Stadt abzeichnen – insofern stehe ich vor dem Dilemma, ob eher Elemente aus dem Science Fiction herangezogen oder aber das Ganze trotz aller noch vorhandener High-Tech ein Stück weit archaischer ausgestaltet werden soll.
Die spannende und auch sehr actionreiche Geschichte hat mich vor allem durch ihren sehr Spielleiterfreundlichen Aufbau überzeugt, der die ganze Story nicht in ein stures „Railroading“ verkommen lässt, wie man es sonst aus vielen anderen Abenteuern kennt. Es dürfte fast schon schwierig sein, einen Punkt zu erreichen, in dem man als Spielleiter nicht mehr weiter weiß. Für Fans von Heredium mit Sicherheit ein Muss, ansonsten für Neugierige auf jeden Fall einen Blick wert, wenn man sich für ein etwas „anderes“ post-apokalyptisches Endzeitspiel interessiert.