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Generischer Star Wars Filme Thread (war aus Re: [Film] Solo: A Star Wars Story)

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Sashael:

--- Zitat von: Issi am  7.06.2018 | 06:05 ---Was bei 1-3, und Twilight halt hervor sticht, ist, dass es um eine Liebesgeschichte geht. Und sowas zu mögen,ist halt extrem uncool. Mindestens so uncool, wie wenn man in Titanic am Schluss geweint hat.
--- Ende Zitat ---
Diese These halte ich für vollkommen an der Realität vorbei gedacht.
Es gibt verdammt viele gute Liebesgeschichten, die sehr positiv aufgenommen werden. Warum gibt es zum Beispiel so viele "Still a better Lovestory than Twighlight"-Memes? Und warum wird die Liebesgeschichte zwischen Anakin und Padme so negativ rezipiert?
Weil sie schlecht umgesetzt sind. Bei Star Wars ist die schauspielerische Leistung ... bestenfalls Mittelmaß. Ich persönlich fand die Szenen mit Christiansen und Portman wegen ihrer schauspielerischen Unbeholfenheit schon peinlich. Beim zweiten Mal gucken noch mehr als beim ersten Mal. Da gebe ich nicht einmal den Beiden die Schuld, denn zumindest Portman hat zu anderen Zeit wesentlich Besseres gezeigt. Ich vermute eher, dass die Regie nicht den Sprung von SciFi-Actionmovie zu Liebesfilm geschafft hat. Am Set von Ep I gab es ja mal den Fall, dass Neeson wegen eines Make-Up Problems zum Staff ging und die ihm knallhart den gleichgültigen Satz entgegenwarfen "Neben dem ganzen CGI sieht das doch eh keiner". Die Einstellung halte ich für symptomatisch, wenn ich mir Dialoge und Schauspielerei abseits der "coolen Actionszenen" angucke.

Bei Twighlight ist (wie bei 50 Shades of Grey) nicht die Liebesgeschichte der Stein des Anstoßes, sondern die Art und Weise, wie Edward und Christian mit den Frauen umgehen und wie diese darauf reagieren. Ganz davon ab, dass auch in diesen Filmen die schauspielerische Leistung besonders der Damen echt unterirdisch ist.

Issi:

--- Zitat von: Samael am  7.06.2018 | 07:07 ---Issi, der umgekehrte Fall (sich in der Begeisterung für eine Sache einer Gruppe anschließen, sich mitreißen lassen, gegenseitig aufschaukeln, und diese Sache quasi zum Teil der eigenen Identität zu machen) ist doch Standard. Gerade bei sowas wie Star Wars. Ist es da wirklich die reine, eigene, unabhängige Meinung, dass man es so auf den Podest hebt, „Fan“ wird?

--- Ende Zitat ---
Ist Fan sein nicht eigentlich etwas ehrliches?
Wenn ich etwas nur gut finde, weil es allgemein als "cool"
abgesehen wird, dann bin ich doch eher Mitläufer als Fan.

Einen Film erlebt man durch eigene Augen und Ohren.
Höchstens die Schauspieler können einen während der Vorstellung mitreißen.
Ich finde, ob man einen Film wirklich mochte merkt man vielleicht am ehesten daran, ob man später nochmal Lust hat, ihn sich öfter anzuschauen(alleine). Wenn der ganze Hype schon vorbei ist.

Issi:

--- Zitat von: Sashael am  7.06.2018 | 07:25 ---Diese These halte ich für vollkommen an der Realität vorbei gedacht.
Es gibt verdammt viele gute Liebesgeschichten, die sehr positiv aufgenommen werden. Warum gibt es zum Beispiel so viele "Still a better Lovestory than Twighlight"-Memes? Und warum wird die Liebesgeschichte zwischen Anakin und Padme so negativ rezipiert?
Weil sie schlecht umgesetzt sind. Bei Star Wars ist die schauspielerische Leistung ... bestenfalls Mittelmaß. Ich persönlich fand die Szenen mit Christiansen und Portman wegen ihrer schauspielerischen Unbeholfenheit schon peinlich. Beim zweiten Mal gucken noch mehr als beim ersten Mal. Da gebe ich nicht einmal den Beiden die Schuld, denn zumindest Portman hat zu anderen Zeit wesentlich Besseres gezeigt. Ich vermute eher, dass die Regie nicht den Sprung von SciFi-Actionmovie zu Liebesfilm geschafft hat. Am Set von Ep I gab es ja mal den Fall, dass Neeson wegen eines Make-Up Problems zum Staff ging und die ihm knallhart den gleichgültigen Satz entgegenwarfen "Neben dem ganzen CGI sieht das doch eh keiner". Die Einstellung halte ich für symptomatisch, wenn ich mir Dialoge und Schauspielerei abseits der "coolen Actionszenen" angucke.

Bei Twighlight ist (wie bei 50 Shades of Grey) nicht die Liebesgeschichte der Stein des Anstoßes, sondern die Art und Weise, wie Edward und Christian mit den Frauen umgehen und wie diese darauf reagieren. Ganz davon ab, dass auch in diesen Filmen die schauspielerische Leistung besonders der Damen echt unterirdisch ist.

--- Ende Zitat ---
Ich wollte diese Liebesgeschichten nicht in gut oder schlecht bewerten. Das machst du gerade.
Die Qualität einer Liebesgeschichte muss nichts damit zu tun haben, dass man Liebesgeschichten generell ablehnt.
Einfach weil es uncool ist sowas überhaupt zu mögen.

Ansonsten würde die These entstehen :Jeder mag Liebesgeschichten,oder würde dazu stehen Liebesgeschichten zu mögen, wenn sie nur "gut genug" sind.
Und das ist mit Verlaub, einfach nicht wahr.
Gerade Männer sind da oft gewissen Klischees unterworfen, die es ihnen schwerer machen zu sowas zu stehen.

6:

--- Zitat von: Issi am  7.06.2018 | 07:28 ---Ist Fan sein nicht eigentlich etwas ehrliches?
Wenn ich etwas nur gut finde, weil es allgemein als "cool"
abgesehen wird, dann bin ich doch eher Mitläufer als Fan.

--- Ende Zitat ---
Wenn Du sagst, dass Du ein Fan von etwas bist, sollte das reichen. Aus welchen Gründen Dir dann genau was daran gefällt sollte zweitrangig sein.
Ich habe immer Probleme mit diesem Gatekeeping, das zu definieren versucht wer in den "Fanbereich" rein darf und wer nicht.

--- Zitat ---Einen Film erlebt man durch eigene Augen und Ohren.
Höchstens die Schauspieler können einen während der Vorstellung mitreißen.
Ich finde, ob man einen Film wirklich mochte merkt man vielleicht am ehesten daran, ob man später nochmal Lust hat, ihn sich öfter anzuschauen. Wenn der ganze Hype schon vorbei ist.

--- Ende Zitat ---
Naja. Äh...
Ich mag sowohl Irreversible als auch Requiem for a Dream.
Allerdings weiss ich nicht, ob ich die zwei Filme nochmal schauen möchte...

Issi:

--- Zitat von: 6 am  7.06.2018 | 07:37 ---Wenn Du sagst, dass Du ein Fan von etwas bist, sollte das reichen. Aus welchen Gründen Dir dann genau was daran gefällt sollte zweitrangig sein.
Ich habe immer Probleme mit diesem Gatekeeping, das zu definieren versucht wer in den "Fanbereich" rein darf und wer nicht. Naja. Äh...
Ich mag sowohl Irreversible als auch Requiem for a Dream.
Allerdings weiss ich nicht, ob ich die zwei Filme nochmal schauen möchte...

--- Ende Zitat ---
Ja da ist was dran.
Ich habe "so finster die Nacht" auch länger nicht mehr gesehen und finde ihn gut.
Vielleicht ist es eher ein positives, persönliches Gefühl das man mit einem Film verbindet.
Wenn der ganze Hype oder Hate schon rum ist.

Zu Fans. -Ich schaue auch nur zur Weltmeisterschaft Fussball, sonst interessiert es mich gar nicht
Und es ist auch Ok sich positiv mitreißen zu lassen.
Das geht natürlich auch in die andere Richtung.

(Trotzdem würde ich mich selbst nicht als echten Fan bezeichnen.
Aber das ist mMn.  reine Definitions Sache des Begriffs "Fan". Man kann auch jeden als Fan bezeichnen, der sich gerade dafür interessiert, warum auch immer.
Ausschliessen wollte ich niemanden. )


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