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Erfahrungsberichte gesucht: P&P Rollenspiel in der Schule
BBB:
Das ist tatsächlich eine witzige Anekdote... und fusst wahrscheinlich auf den gleichen Überlegungen wie mein Ausgangspost.
Wie habt ihr denn damals die Projektwoche aufgezogen? Einfach euer Lieblingssystem bespielt, oder wurden irgendwelche über das Spiel hinausgehenden Ziele verfolgt?
Und wie war das Feedback der Teilnehmer?
Luxferre:
--- Zitat von: Rhylthar am 5.06.2018 | 19:52 ---Archoangel hat seinen SuS Pathfinder nähergebracht...mehrmals und sehr intensiv. War wohl auch im Rahmen einer AG.
--- Ende Zitat ---
Und er hatte hier seinerzeit ausführlich darüber berichtet.
Hier: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,98014.0.html
Der Läuterer:
Abseits von Psychodrama und Soziodrama?
Spielerisches Lernen im pädagogischen Rahmen ist von vielen Faktoren abhängig. Ich habe es praktiziert und bin kläglich gescheitert, wobei die Kinder alle L-Schüler waren, die Gruppe dem Betreuungsschlüssel entsprach und die Lerninhalte sowie die Lernintervalle von mir angepasst wurden.
Nur so viel. Erziehung, wie auch das Lernen, funktioniert zuerst einmal fast ausschliesslich über Beziehungen. Sozio-dynamische Prozesse lassen sich so weder steuern noch beeinflussen, sondern setzen sich auf der Spielerebene und der Charakterebene schlicht fort.
BBB:
--- Zitat von: Luxferre am 6.06.2018 | 07:48 ---Und er hatte hier seinerzeit ausführlich darüber berichtet.
Hier: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,98014.0.html
--- Ende Zitat ---
Cool. vielen Dank, das war schon sehr interessant.
Merkwürdig dass ich das bei meiner Suche nicht gefunden hatte, auf den Suchbegroff "Schule" hätte das ja eigentlich anspringen müssen. Naja, egal, hat mir in jedem Fall sehr weitergeholfen. Danke.
--- Zitat von: Der Läuterer am 6.06.2018 | 08:31 ---Spielerisches Lernen im pädagogischen Rahmen ist von vielen Faktoren abhängig. Ich habe es praktiziert und bin kläglich gescheitert, wobei die Kinder alle L-Schüler waren, die Gruppe dem Betreuungsschlüssel entsprach und die Lerninhalte sowie die Lernintervalle von mir angepasst wurden.
Nur so viel. Erziehung, wie auch das Lernen, funktioniert zuerst einmal fast ausschliesslich über Beziehungen. Sozio-dynamische Prozesse lassen sich so weder steuern noch beeinflussen, sondern setzen sich auf der Spielerebene und der Charakterebene schlicht fort.
--- Ende Zitat ---
Das klingt in der Tat spannend. Könntest du hierzu etwas mehr erzählen, vor allem woran du genau gescheitert bist und was du vielleicht beim nächsten Versuch anders machen würdest? Würde mich sehr interessieren...
OldSam:
Wir haben damals auch mal in einem AG-Kontext DSA gespielt, ohne besondere Lernziele.
Ich denke es gibt abseits der reinen Spielmechanik in einem Rollenspiel wirklich eine ganze Menge was man lernen kann, z.B. auch zu sozialen Interaktionen, Beobachtungen/Reflektionen über die Innen-/Außenperspektive bestimmter sozialer Rollen bzw. Charaktere, Übung in rhetorischen Fähigkeiten etc. Historische Settings können, wie schon angesprochen, auf eine spannende Art Wissen vermitteln. In den meisten RPG-Runden werden kreative Denkleistungen zur Problemlösung mit den vorhandenen Mitteln gefördert...
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