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Erfahrungsberichte gesucht: P&P Rollenspiel in der Schule
BBB:
--- Zitat von: OldSam am 7.06.2018 | 01:11 ---Wir haben damals auch mal in einem AG-Kontext DSA gespielt, ohne besondere Lernziele.
--- Ende Zitat ---
Wurde die AG damals durch euch Schüler organsiiert, durch einen Lehrer oder extern? Habe bislang alle drei Varianten schon gehört, deswegen frage ich... Und wurde die AG gut angenommen?
Chiarina:
--- Zitat ---Wie habt ihr denn damals die Projektwoche aufgezogen? Einfach euer Lieblingssystem bespielt, oder wurden irgendwelche über das Spiel hinausgehenden Ziele verfolgt?
Und wie war das Feedback der Teilnehmer?
--- Ende Zitat ---
Glaube mal nicht, dass das irgendeine besonders anspruchsvolle Angelegenheit war.
Die Leute, die sich da eingewählt haben, waren entweder schon Rollenspieler oder haben es zumindest schon mal ausprobiert.
Wir haben dann eben vier Tage lang gespielt. Fanden alle gut.
-
Andere Baustelle:
Ich unterrichte Deutsch an einem Oberstufengymnasium.
Manchmal steht da auch kreatives Erzählen auf dem Plan.
Hin und wieder packe ich zu der Gelegenheit auch mal ein minimalistisches Erzählrollenspiel ein, dessen Regeln man in wenigen Minuten erklärt hat. Dann wird das in Gruppen oder vielleicht sogar auch vom gesamten Kurs gespielt.
Daran anschließend kann man dann verwendete Erzähltechniken thematisieren, das Ergebnis als Story-Vorlage nutzen, oder was auch immer.
Etwas in der Art habe ich auch schon einmal als "Stunde vor den Ferien" gemacht.
Viele Schüler finden das ganz gut.
Andere sind manchmal etwas befremdet.
So ist es eben.
Faras Damion:
Es gibt einen sehr coolen Poscast:
https://www.teilzeithelden.de/2015/09/03/podcast-spielgefluester-folge-5-spielen-mit-kindern/
In der Folge berichten zwei Väter mit dem Spiel mit Ihren Kindern und ein dritter Mann, der regelmäßig mit Grundschülern spielt. Letzteres könnte dich interessieren.
Dabei geht es aber mehr um soziale und Logik-Kompetenz und wenig um Wissensvermittlung.
Außerdem muss man den Podcast fast komplett hören, um alle Teile der Schulerfahrung zu hören.
Aber ich finde es lohnt sich. :)
Der Läuterer:
Okay.
Man kann mit Kindern und dem Medium üben, wenn die Kinder eine begrenzte Phantasie haben, um ihre Grenzen zu erweitern. Dabei kann man das Thema auch in andere Lernfelder einfliessen lassen. Kreativ = Bilder zum Plot malen, Erlebnispädagogik im Wald oder auf einer Ruine, Geschichten zur realen Geschichte, Fechten mit Polsterwaffen oder Bogenschiessen (immer nur in 1:1 Betreuung). So etwas erzielt gute Ergebnisse.
Bei Kindern, die mit sozial-dynamischen Prozessen nicht oder nur schwer umgehen können, wird es schwierig. Es ist sicher nicht unmöglich, aber Tagesform abhängig (sowohl bei den Kindern als auch beim Betreuer selbst).
Man sollte die Dynamiken und Trigger der Kinder gut kennen; also Familienstruktur, Lernverhalten, Frustrationstoleranz etc.
Und man braucht für das Ganze einen positiven Anker; eine ruhige Zeit, angenehme Umgebung, leckeres Essen und Trinken etc.
Aber selbst wenn man auf alles achtet, bedenkt und plant, man kann nicht an alles denken. Es kann unglaublich viel schief gehen... und das wird es auch.
Ich wollte das Verhalten der Kinder, in einem sicheren Aktionsrahmen, positiv umlenken und ihnen neue Perspektiven und Umgangsformen aufzeigen und bin gescheitert. Viel Arbeit und Zeit, jedoch alles ohne Erfolg.
Deep One:
Läuterer: Wenn Du schreibst, dass die Kiddies mit sozialdynamischen Prozessen nicht umgehen können, meinst Du damit, dass sie die ganze Zeit PvP getrieben haben? ;D
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