Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Ravnica : Neues DnD Setting (MtG entlehnt)
aikar:
Der Fairness halber muss man schon sagen, dass man vielleicht nicht aus Ravnica raus kommt, dass aber nicht wirklich einen Unterschied macht, da man Wälder (=riesige Parks), "Gebirge" (Große Ruinen und Trümmerfelder), Dungeons (in Ruinen in und unter der Stadt + die Kanalisation) und sogar einen (unterirdischen) Ozean und andere (auch oberirdische) Gewässer hat.
Es gibt auch herumstreifende Wildtiere (=entflohene Kreaturen der Simic, Golgari und Selesnya).
Womit wir auch weitere Unterschiede zu anderen Stadtsettings haben.
Rhylthar:
Ich stimme Sashael zu, das Alleinstellungsmerkmal "Ich komm hier nicht raus" ist jetzt nichts, was irgendwie relevant wäre, wenn es im Gegenzug mit Größe bzw. den mit Aikar erwähnten Dingen aufgeweicht ist. Da wäre Sigil ohne Zugang zu Portalen (was durchaus möglich wäre, wenn man keinen Schlüssel hat/kenn) deutlich klaustrophobischer.
Warum ich also gerade Ravnica als Stadtsetting nehmen sollte, wenn ich auch Neverwinter, Waterdeep, Bard´s Gate, etc. nehmen könnte, erschließt sich mir nicht. Und tatsächlich sah ich es nicht ein. für "Just another Setting" aus einem für mich unwichtigem Spiel (MtG) 40,00 € auf den Tisch zu legen.
Wisdom-of-Wombats:
Ravnica zeigt sehr schön, wie man das Setting durch die Backgrounds lebendig machen kann, was man mit Renown als Teil einer Organisation anfangen kann, und liefert jede Menge Zufallstabellen zur Gestaltung von Abenteuern. Die mitgelieferten Monster sind interessant zu führen und auch außerhalb Ravnicas verwendbar. Schon alleine dafür lohnt sich das Buch. Die neuen Völker (offizielle Minotauren, Zentauren, Loxodon und Goblins) sind auch nice. Warum man statt der Viashino lieber Vedalken genommen hat, ist mir schleierhaft.
Alles in allem gefällt mir Ravnica sehr gut. Und das sage ich als jemand der die original Planescape Box im Erscheinungsmonat erworben hat. Nur mit dem Setting konnte ich damals nicht viel anfangen.
KoppeltrageSystem:
--- Zitat von: Rhylthar am 27.02.2019 | 17:15 ---Ich stimme Sashael zu, das Alleinstellungsmerkmal "Ich komm hier nicht raus" ist jetzt nichts, was irgendwie relevant wäre, wenn es im Gegenzug mit Größe bzw. den mit Aikar erwähnten Dingen aufgeweicht ist. Da wäre Sigil ohne Zugang zu Portalen (was durchaus möglich wäre, wenn man keinen Schlüssel hat/kenn) deutlich klaustrophobischer.
Warum ich also gerade Ravnica als Stadtsetting nehmen sollte, wenn ich auch Neverwinter, Waterdeep, Bard´s Gate, etc. nehmen könnte, erschließt sich mir nicht. Und tatsächlich sah ich es nicht ein. für "Just another Setting" aus einem für mich unwichtigem Spiel (MtG) 40,00 € auf den Tisch zu legen.
--- Ende Zitat ---
Ich finde es faszinierend das du Rav als "just another Setting" bezeichnest und "just another generic fantasy setting" dann als positives, gutes, Beispiel nimmst, um damit eine super "Stadtkampagne" zu spielen. Ich mag Forgotten Realms tatsächlich, aber das letzte was ich da machen würde, wäre eine Stadtkampagne die in Waterdeep, Neverwinter oder "Bard´s Gate" (?!?) (hier war sicher Baldurs Gate genannt) spielt.
Dann nimm tatsächlich lieber Rav oder das heißgeliebte Sigil.
--- Zitat von: Wisdom-of-Wombats am 27.02.2019 | 17:55 ---Die neuen Völker (offizielle Minotauren, Zentauren, Loxodon und Goblins) sind auch nice. Warum man statt der Viashino lieber Vedalken genommen hat, ist mir schleierhaft.
--- Ende Zitat ---
Vashinos sind einfach nur Echsenmenschen (Lizardfolk). Das steht auch irgendwo im Buch.
Sashael:
--- Zitat von: nobody@home am 27.02.2019 | 15:51 ---Ich vermute mal, du hast noch nie eine Stadt gesehen, aus der es buchstäblich keinen Ausgang gibt, weil "außen" schlicht nicht existiert, oder?
--- Ende Zitat ---
Doch, na klar, gleich hier um die Ecke. ::)
Die Pro-Argumentation sehe ich im Moment auf das Argument "Sehr gutes Fraktionsspiel" eingedampft. Die Frage, wie das Setting mit der Grundprämisse umgeht, wird weitgehend ignoriert.
Wir haben da also eine Stadt. Ja, man kann aus der nicht raus, weil die einfach überall ist. Aber wie wirkt sich das aus? Einfach nur immer ne Stadtumgebung zu beschreiben, macht am Spieltisch wirklich Null Besonderheit. Vor allem, wenn es dann eben doch wieder Nicht-Stadtgebiete gibt. Sigil hat seine Portale, andere D&D-Metropolen ihr Umland und ihre Welt. Ravnica hat Ravnica.
In *diesem Thread* wurde mal mein größtes Verständnisproblem diskutiert.
Dabei ist das ja theoretisch sogar ein echt geiler Aufhänger. Krasse Schichtenbildung, Zugang zu "echten" Lebensmitteln nur für Priviligierte, Schattenkriege um Nahrungsressourcen. Aber davon findet man halt nichts. Stattdessen wird die Stadt de facto wie jede andere behandelt, ihr Alleinstellungsmerkmal also gleichzeitig auch kräftig ignoriert.
Und dann bleibt tatsächlich "nur" noch eine große Stadt mit Gilden.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln