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Ravnica : Neues DnD Setting (MtG entlehnt)
Grubentroll:
@Killerclown: ja cool, dann erzähl doch noch ein bisschen was davon. Du scheinst da viel mehr Ahnung zu haben als wir anderen hier.
Was findest du im speziellen so gut dran, dass du ne Conversion geleitet hast?
Was sind die Stärken und was die Schwächen des Settings?
killerklown:
--- Zitat von: Grubentroll am 24.07.2018 | 14:03 ---Was findest du im speziellen so gut dran, dass du ne Conversion geleitet hast?
Was sind die Stärken und was die Schwächen des Settings?
--- Ende Zitat ---
Was ich an Ravnica richtig mag:
* Die 10 Gilden und den Gildenpakt. Jeder hat eine Rolle und die dürfen mit einem magischen Pakt nicht sich bekriegen. Alle suchen Loopholes im Pakt, und haben welche gefunden um zum Beispiel jeweils eine Armee zu bauen (auch wenn die Selesnya die Weghüter nennen, ist da eine Armee dahinter, z.b.)
* Jede Gilde ist sehr anders als die nächste, auch in deren Philosophie
* Es ist eine Riesenstadt. Ich mag Stadtintrigen. Darüber hinaus zeigt uns die Artworks von den Länder, wie man sich Stadtinseln, Stadtsümpfe, etc. vorstellen kann
* Jede Gilde hat eine 2-Farbige Kombination, was es einfacher macht, ihre Komponente und Philosophie sich vorzustellen
* Die Artworks der Karten fand ich grandios
* Ich habe die 3 Romane zum ersten Ravnica-Block gelesen und ich fand die gut (insbesondere der Erste von der Story her, und der 2. vong wörldbuilding her)
* Menschen sind nicht unbedingt in der Leitung des Universums, aber auch keine Minderheit. Viele Rassen sind in gewissen Gilden superwichtig (Goblins sind bei den Izzet auch nicht nur Versuchskobbolde, Minotauren haben bei den Gruuhls viel zu sagen)
* Monster sind nicht per se böse (sowie in Sharn), sondern normale Bewohner der Stadt. Wenn du neben einer Gorgone wohnst, solltest du auch mal nach unten gucken, wenn sie einkaufen geht. Und es gibt seeehr viele Monster in Ravnica. Ein Teil der sozialen Dynamik und der sozialen Konflikte ist definitiv darauf zurück zu führen
* Ich war von den Dimir fasziniert (Boten-, Spione- und Diebesgilde
* Andere Gilden sind schon super abgefahren: die Bio-magischen Simic Combine, die Elektor-Dampf-Artefakt besessene Izzet, die Pakt-Handels-religiöse Orzhov...
Was ich bei Ravnica vermisst habe:
* Wie lebt es sich außerhalb der Gilden (und soll ich die als eine Art fantasy-Megakonzern ansehen?)
* Eine Kartographie der Welt
* Keine richtige Kampagnen-Orientierung definiert (was auch komplett logisch ist). Und ich wollte meine Spieler nicht in einer Gilde "eingrenzen" (und die wären nicht fähig gewesen, sich für eine zu entscheiden)
* Damals Keine Regeln und Szenarien im Handel ~;D
* Der Fakt das der Return to Ravnica (aber auch die Bücherreihe) das Gleichgewicht des Universums geändert haben und alles nachher anders war, aber nicht richtig definiert
* Ein Artbook wie WotC welche rausbringt für die neuen Universen, mit Wissensstücke darin verstreut
Swafnir:
Ich find es klingt interessant, aber ich bin sowohl D&D als auch Ravnica-Noob 8)
killerklown:
--- Zitat von: Swafnir am 24.07.2018 | 14:50 ---Ich find es klingt interessant, aber ich bin sowohl D&D als auch Ravnica-Noob 8)
--- Ende Zitat ---
Wie Stehst du zu Mage und die nWoD-Regeln ? ~;D
Swafnir:
--- Zitat von: killerklown am 24.07.2018 | 14:59 ---Wie Stehst du zu Mage und die nWoD-Regeln ? ~;D
--- Ende Zitat ---
Ich hab Mage in der M20 Version gelesen. Die nWoD-regeln fand ich gut, die Weiterführung von Werwolf und Vampire fand ich Banane, daher war ich da dann raus. Mir gefallen also die Regeln der nWoD besser, aber die Settings der alten WoD. Und im Zweifel gewinnt bei mir das Setting ;)
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