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Systemvorschläge: Fäntelalter Gedöns in gut
felixs:
--- Zitat von: Boba Fett (away) am 11.11.2018 | 10:29 ---Midgard würde sich sehr gut eignen. Midgard Kodex und Arkanum sind alle Bücher die man braucht. Mit dem Regionalband über Alba hast du dann auch die Fäntelaltersettingbeschreibung. Es gibt Leute, die spielen damit 30 Jahre lang und sind glücklich...
Midgard erlaubt sowohl erzählorientiertes wie taktisches, wie simulationsorientiertes Rollenspiel.
Nur mit hot fancy Shit kann es nicht dienen. Ist halt ein Klassiker.
--- Ende Zitat ---
Ich würde auch Midgard empfehlen, wenn es regelleichter als DSA oder Splittermond sein soll, aber trotzdem noch erkennbar klassisches Rollenspiel. In diesem Fall dann sogar sehr erkennbar klassisches Rollenspiel.
Allerdings: Ich zögere Midgard zu empfehlen, wenn bei euch wert darauf gelegt wird, mehr oder weniger strikt nach Regelbuch zu spielen. Zauberei für Nichtspielerfiguren würde ich unbedingt handwedeln, sonst ist das enormer (!) Aufwand. Ohnehin ist das Magiesystem mit den drei Bänden ziemlich unhandlich geworden, wodurch ein seltsamer Zustand eingetreten ist: Eigentlich ist das System elegant und leicht zu handhaben. Mit voller Magie ist es dann aber auf einer ähnlichen Regelstufe wie die anderen Schwergewichte.
Alba ist ein schönes Setting, nach Buch allerdings doch etwas rauer und unzivilisierter, als man bei dem Begriff "Fäntelalter" normalerweise mitschwingen hat. Es ist halt ein Setting nach dem Vorbild des europäischen Mittelalters, nicht der Renaissance oder gar der frühen Neuzeit. Die Abenteuerautoren setzen dann allerdings wieder sehr unterschiedliche Vorstellungen davon um, die teilweise sehr deutlich ins "Fäntelalter" gehen (Hupperich), oder genau das vermeiden (Franke selbst).
Es hindert einen aber niemand daran, Alba entweder mehr in Richtung tolkieneskes (Früh-)Mittelalter oder aber in Richtung DSA-ige Frühneuzeit zu spielen. Man wird aber Schwierigkeiten haben, dieselbe Heimeligkeit zu erzeugen, die für DSA so prägend ist und die auch Splittermond (wenn auch vielleicht mit weniger Kitsch) erzeugt.
HEXer:
Also ehrlich gesagt empfand ich Midgard nicht als "klassisch", sondern schlicht als altbaksch. Und man merkt dem Ding total an, wann und von wem es gemacht wurde. Wenn ich bei der Charaktererschaffung mathematische Formeln verwenden muss, dann ist das für mich raus. Nur als kleines Headsup für den TE.
Undwiederda:
Genesys könnte was taugen aber da braucht man halt wieder die Würfel für (ja ich weiß die bekommt man auch online) aber denke es ist ganz solide.
Dungeon World finde ich auch sehr gut und ich mag kein FATE.
Ich persönlich mag aber auch kein Savage Worlds und Fantasy Age aber das obliegt ja euch.
Genesys gibt es nur auf englisch
DW, Savage Worlds und FA auf Deutsch, wobei ich die Verfügbarkeit von SW derzeit nicht kenne.
Leonidas:
Mythras! Lohnt jedenfalls den Blick!
Althalus:
--- Zitat ---Genesys könnte was taugen aber da braucht man halt wieder die Würfel für (ja ich weiß die bekommt man auch online) aber denke es ist ganz solide.
--- Ende Zitat ---
Für Fantasy brauchst du aber Realms of Terrinoth (zumindest machts Sinn) - und die Magie ist IMHO völlig broken. Kampfzauber sind geregelt, aber mit allem anderen kann man faktisch machen, was man will - einschließlich der Beschwörung von Drachen. Und jeder halbwegs kompetente Magier schafft sowas locker.
Wirklich "regelleicht" ist Genesys IMHO auch nicht.
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