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[Film] Avengers 4: Endgame
Lichtschwerttänzer:
@Teylen
--- Zitat ---Es wurde ruhig im Kino, aber es gab kein Schluchzen oder so.
--- Ende Zitat ---
are you kidding, für ne Filmfigur auch nicht bei IM
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
--- Zitat ---Lediglich die Wiedergewinnung von Hawkeye, wo wir übereinkamen
--- Ende Zitat ---
Nein, wir kamen überein - das sich Barton veränderte bei BW war es Kontinuität
--- Zitat ---Naja und "Tippse" ist deine Wortwahl.
--- Ende Zitat ---
du hast Fury als Tippse abdefiniert und mMn war die Zeit für Natasha und Banner vorbei, das Fenster war zu
Teylen:
Die Mary Sue geht bei meiner Beurteilung des Charakters nahezu 1:1 mit, inklusive Kühlschrank-Einschätzung. Wobei sie sich mehr an BWs administrativen Job erfreuen:
The Mary Sue - Here’s My Problem with Natasha Romanoff in Avengers: Endgame
(The Wrap hat auch ein Kühlschrank-Problem diagnostiziert: ‘Avengers: Endgame’ – We Need to Talk About This Black Widow Situation)
Zumal es nicht nur einen Kühlschrank pro Film geben kann. Also wenn man Clints Familie als gekühlschrankt wertet - obwohl sie am Ende nicht mehr tot sind.
@Alexandro
Nein, siehe Argumente zuvor.
Pragmatischer weiterer Grund: Die anderen Charaktere sind den ganzen Film über dabei.
@Lichtschwerttänzer
Bei einer Szene wurde in meiner Vorstellung für eine Filmfigur kräftig geschluchzt.
Naja, und ansonsten, ich habe tatsächlich nicht gescherzt. Ich persönlich genieße es ja bei Filmen bzw. dem Schicksal von Figuren emotional mitzugehen.
Ansonsten, ich habe gerade alle meine Posts auf den 5 Seiten durch geschaut und keine Erwähnung von Tippse meinerseits - vor deiner - gefunden. Es wäre nett wenn du mir keinen BS unterstellst den ich so nicht geschrieben habe.
Ich behaupte das Natasha einen administrativen Job hat der total wichtig ist, für die Dramaturgie soweit im Film aber weitestgehend irrelevant.
takti der blonde?:
--- Zitat von: Teylen link=https://www.tanelorn.net/index.phptopic=109005.msg134742945#msg134742945 date=1556613936 ---Die Mary Sue geht bei meiner Beurteilung des Charakters nahezu 1:1 mit, inklusive Kühlschrank-Einschätzung. Wobei sie sich mehr an BWs administrativen Job erfreuen:
The Mary Sue - Here’s My Problem with Natasha Romanoff in Avengers: Endgame
(The Wrap hat auch ein Kühlschrank-Problem diagnostiziert: ‘Avengers: Endgame’ – We Need to Talk About This Black Widow Situation)
--- Ende Zitat ---
Ich zitiere mal stellvertretend aus der Mary Sue Glosse:
--- Zitat ---It goes back to everyone’s favorite movie: Avengers: Age of Ultron. That movie made Natasha Romanoff “less than” because she couldn’t have kids. Compared her to a monster. So why not kill her off instead of a character that has been sidelined for the last few films just because he has a family? A family apparently so important that their loss is the movie’s first scene?
--- Ende Zitat ---
Das ist exakt das was ich mit mangelnder Differenziertheit meinte. Natashas Problem war, dass sie sich für ein Monster hält und sich darüber auch mit Banner/Hulk verbunden fühlt. Der Film sagt eben nicht klar "Sie ist ein Monster!!!111" und der geneigte Rezipient sollte doch in der Lage sein zu verstehen, dass sie indoktriniert und missbraucht wurde, dazu noch eine heftige Dosis Survivor Guilt abbekommen, und nur weil der Charakter sagt "Ich bin ein Monster!", der Film/Text dieser Aussage bei weitem nicht unwidersprochen zustimmt. Im Gegenteil, sie überwindet ja genau Teile ihrer Schuldgefühle und ihr Gefühl des "less than".
Auch dieser Abschnitt
--- Zitat ---Whatever, Marvel. It should have been Hawkeye. He literally became a serial killer judge, jury, and executioner and murdered countless people instead of helping Natasha and the rest of the Avengers try to hold the fractious world together. But sure, it checks out that she’d be the one to die, right?
--- Ende Zitat ---
zeugt von einer beachtlichen Naivität und Unreife was die Interpretation von Texten anbelangt. Wer von seinen Medien verlangt leicht verdauliche Fabeln zu sein oder "morality plays" hat selbstverständlich Schwierigkeiten, Zwischentöne zu hören und einzuordnen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Mal ganz davon abgesehen, dass ich es merkwürdig finde, zu behaupten Natashas Opfer wäre lediglich dazu da, die anderen Charaktere zu motivieren und nicht eben ganz konkret sachdienlich, um EINEN DER INFINITY STONES ZU ERLANGEN.
Der bislang einzig berechtigte Einwand ist die Ermangelung einer Beerdigungsszene (wobei zu dem Zeitpunkt Banner-Hulk noch glaubte, er könne sie mit allen Steinen zusammen wieder holen, was er nach seinem Snap darlegt).
Grüße
Hasran
Alexandro:
Die Mehrzahl der Kommentare bei der MS-Seite stimmt ja auch darin überein, dass der Artikel den Punkt der Szene nicht versteht.
P.S.: Der Kontext der "Ich bin ein Monster"-Szene in AoU wurde durch den Schnitt leider leicht entstellt - ursprünglich redet sie erst über ihre Indoktrination und Sterilisation, DANN über das, was sie als Killerin gemacht hat und ERST DANN sagt sie zu Bruce "Du bist nicht das einzige Monster". Dadurch dass der unterstrichene Teil rausgeschnitten wurde, kommt leider der Eindruck auf, dass ihre "Ich bin ein Monster"-Ansage sich auf ihre Unfruchtbarkeit bezieht, was nicht die Absicht von Joss Whedon war (das ist nur eines der vielen Probleme bei AoU).
Teylen:
Der Mutter/Sterilisationsplot wurde auch ausführlicher in Beiträgen zu diesem Film behandelt. Man kann sich die auf der Seite heraussuchen, wenn man sich damit eingehender befassen will.
Meines Erachtens hat der Kritikpunkt, dass es Herausforderungen bei der Charakterzeichnung von Black Widow vor Endgame gab, sowie die weiteren Kritikpunkte (wie: einziger weibliche Kern-Avenger erledigt, keine weitere Abschiedsszene, Kühlschrankproblem) durchaus bestand.
Aus den dort angeführten Begründungen und auf der Basis der von mir vorgebrachten Argumente.
Da hilft es nichts, den Film nur selektiv auf der Meta-Ebene der Erzählung zu betrachten oder einfach tapfer Kernelemente bspw. des Kühlschrank-Trope zu ignorieren.
Ansonsten lass ich mich auf argumentative Beleidigungs-Spielchen alá "Unreife und Naivität" als Kern des Arguments in Diskussionen nicht ein.
Die Rethorik disqualifiziert schlicht denjenigen der es anbringt.
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