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[Film] Avengers 4: Endgame
lowfyr:
--- Zitat von: Kowalski am 27.04.2019 | 13:44 ---Ist schon klar das das mal wieder um eine Ecke mehr gedacht ist als der 08/15 Zuschauer aufbringen kann. ( ich bin in den meisten Themen auch nur 08/15 bewandert, das ist also eher eine Wertschätzung für "normal" und voll in Ordnung so.)
--- Ende Zitat ---
Na ja, das ist aber nicht "das mal wieder um eine Ecke mehr gedacht ist als der 08/15 Zuschauer aufbringen kann" , sondern eher an den Haaren herbeigezogen. Da es im Film null hinweise darauf gibt und das Rogers würdig sein könnte, schon mal angedeutet wurde.
Und der Ton hilft auch nicht gerade, das irgendwie ernst zu nehmen.
Da könnte ich auch behaupten, das (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Stark gar nicht am Ende gestorben ist, sondern sich mit den Steinen gerettet hat und im nächsten Film quasi wiedergeboren wird Hätte dieselbe Chance zuzutreffen.
Teylen:
--- Zitat von: Jiba am 29.04.2019 | 02:26 ---Na, „betteln“ finde ich jetzt aber ein bisschen übertrieben... ich dachte du magst dramatische Momente. Das war einer.
--- Ende Zitat ---
Meines Erachtens nicht für Black Widow. Die dort keine größere emotional-dramatische Investition hat als das Hawkeye zurück kommen soll.
Das heißt, es ging darum das Hawkeye von seinem Vorhaben alle Verbrecher einfach zu ermorden absieht, zumindest vorrübergehend.
Dementsprechend ist es auch nur Hawkeye der in der Szene eine Veränderung durch macht bzw. bei dem eine Charakter-Entwicklung angestoßen wird.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Bei Black Widow gibt es als dramatischen Beat nur das sie betrübt wegen dem Verlust eines Teils ihrer "Familie" ist und sich deshalb erfolgreich um die Wette von der Klippe wirft. Das war es dann soweit an Dramaturgie für den Charakter. Selbst Ansätze wie "Ich kannte meinen Vater nicht" verpuffen da ohne einen wirklichen dramatischen Schlag. So sehr das ich mir in der Szene dachte "Boah, Scarlett Johanson, da hast du bei dem Versuch zu schauspielern richtig versagt". Wobei es im nachhinein auch Schuld der Skriptwriter oder des Inszenierungsteam gewesen sein kann.
Oh, und nein, ich sehe nicht was Cardinal Richelieu mit Black Widow zu tun hat?
Wenn es da aber ein Musketier gibt das so unwichtig ist, dass du den Namen nicht hinbekommst, könnte es passen ^^;
(Ich bin kein besonderer Fan der Musketier-Serie, mochte aber die Serie wo eines heimlich weiblich war - war so irgendwann in den 90ern, etwas "Lady Oscar Style" - wobei die Figur auch ordentlich was zu tun bekam)
--- Zitat ---Sich über Flachwitze gegen Dicke beschweren, selbst aber „Wampenthor“ schreiben...
--- Ende Zitat ---
Einerseits produziere ich keine Franchise für Millionen bis Milliarden.
Andererseits ist es nicht meine Schuld das der Film es verpasst Thor darüber hinaus zu Charakterisieren und die Figur mit der Eleganz der Charakterisierung der Dicken aus Pitch Perfect einbindet.
Letztlich, wenn sonst nichts hilft ein bisschen ad hominem versuchen, eh?
Siehe ansonsten auch den bereits zuvor verlinkten Artikel der Mary Sue:
There’s a Seriously Problematic Depiction of a Character in Avengers: Endgame
Das heißt, ich bin nicht die einzige Person die den Umstand der das Thor eine Wampe bekam inklusive dauer-wampen-witze (in nahezu jeder Szene, inkl. von Mom) für problematisch befindet.
Infernal Teddy:
Thor hat wie alle anderen Charaktere im Film hat PTSD. Every one tries to cope. Und in Thors Fall kommt noch survivor's guilt dazu.
Ich fand das gut und glaubwürdig präsentiert.
takti der blonde?:
Herausragendes Serien-Finale des "Original-Avengers-Plot" inklusive Best-Of Clipshow!
Strukturell ein sehr interessanter, guter, intelligenter Film für das, was er sein will. Habe ihn mir sogar gestern ein zweites Mal angesehen und kann immer noch nicht fassen, wie handwerklich gut gemacht der Film ist, einschließlich und besonders die Wes-Anderson-eske Sequenz in New Asgard.
Thors PTSD fand ich wie Infernal Teddy auch schon sagt, glaubwürdig und sehr schmerzhaft anzusehen. Die Fetten-Witze etc. habe ich als Stilmittel erlebt, dass die Hilflosigkeit der anderen Charaktere gegenüber seiner Störung sehr pointiert dargestellt. Aber die komischen Twitter-Warriors unserer Zeit hatten gefühlt noch nie ein Verständnis für Subtilität und Nuance.
Grüße
Hasran
Teylen:
Das man bei den Witzen auf Mario Barth Niveau davon spricht das den Kritikern die Subtilität und die Nuancen abgehen,... ist interessant.
"Das Lamm, der Wolf,... iss' mal einen SALAT!"
"Ich sag ganz ehrlich, auf mich wirkt das nicht komisch, er flach und dumm."
"Da unterstelle ich, dass da bei Ihnen kein intellektueller Zugang vorhanden ist."
o.O
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