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[Film] Avengers 4: Endgame

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takti der blonde?:

--- Zitat von: Teylen am 29.04.2019 | 10:08 ---Das man bei den Witzen auf Mario Barth Niveau davon spricht das den Kritikern die Subtilität und die Nuancen abgehen,... ist interessant.

--- Ende Zitat ---

Der Punkt ist doch, dass meiner Interpretation nach die Sprüche bewusst "schlecht" und vor allem unbeholfen sind. Natürlich sieht Thors Mutter, dass ihr Sohn leidet und an seinem PTSD/Depression/Alkoholismus/anderer Diagnose leidet, statt aber ala Robin Williams ihn in den Arm zu nehmen und ihm zu sagen, es sei nicht seine Schuld, kapituliert auch sie vor der Komplexität der Materie und schlägt vor einen Salat zu essen. Festzustellen, die Witze seien flach und es dabei zu belassen bzw. über strukturelle Probleme der Gesellschaft zu reden, finde ich im Rahmen der "Textexegese" tatsächlich wenig nuanciert und plump.

Mir sind die Lacher im Zusammenhang mit Thor zumindest immer wieder im Halse stecken geblieben.

Grüße

Hasran

Scurlock:

--- Zitat von: Jiba am 29.04.2019 | 11:16 ---Na, soweit würde ich nicht gehen. Jeder hat das Recht, seine Meinung dazu zu sagen, wie der Film mit bestimmten Stilmitteln umgehen. Ich glaube nicht, dass die Leute empfindlich sind, aber sie sind sensibilisierter für den Umgang mit Minderheiten oder Schutzbedürftigen oder strukturell Benachteiligten. Und dass es einen ausgeprägten Lookismus in Hollywood gibt, ist auch nicht zu leugnen.

--- Ende Zitat ---
Mag sein. Nur hat diese in manchen Fällen zeitweise ausufernde Diskussion dazu geführt, dass Hollywood in voraus eilenden Gehorsam auf Stilmittel setzt, die einem Film eher schadet als nützt. Bestes Beispiel ist der völlig überflüssige Beautyshot der Frauentruppe. Und auch die Produktionen von Captain Marvel/BlackPanther sind da in die Falle getappt. Da wird den Filmen eine herrausragende Qualität bescheinigt, weil sie eine Frau bzw. einen Schwarzen als Protagonisten setzen. Nur ist das per se keine Qualität für einen gelungenen Film.

takti der blonde?:

--- Zitat von: Scurlock am 29.04.2019 | 11:33 ---Mag sein. Nur hat diese in manchen Fällen zeitweise ausufernde Diskussion dazu geführt, dass Hollywood in voraus eilenden Gehorsam auf Stilmittel setzt, die einem Film eher schadet als nützt. Bestes Beispiel ist der völlig überflüssige Beautyshot der Frauentruppe. Und auch die Produktionen von Captain Marvel/BlackPanther sind da in die Falle getappt.
--- Ende Zitat ---

Das ist aber auch ein klassisches Stilmittel von Comics. Mein Probleme war eher, dass ich nicht genau verstanden habe, wieso jetzt ausgerechnet diese Charaktere miteinander kämpfen, weil sie vergleichsweise wenige Beziehungen untereinander haben...

Grüße

HAsran

Scurlock:

--- Zitat von: hassran am 29.04.2019 | 11:39 ---Das ist aber auch ein klassisches Stilmittel von Comics. Mein Probleme war eher, dass ich nicht genau verstanden habe, wieso jetzt ausgerechnet diese Charaktere miteinander kämpfen, weil sie vergleichsweise wenige Beziehungen untereinander haben...

Grüße

HAsran

--- Ende Zitat ---
Richtig, das genau meine ich ja. Ein Beautyshot ist ein adäquates Stilmittel, sowohl bei Comics wie auch im Film. Aber die Charakterkonstellation macht hier keinen Sinn und ist allein dem Umstand geschuldet, dass die Produzenten hier mal Frauenpower zeigen wollten. Das ist gekünzelt, wirkt verkrampft und hat mich für einen Moment rausgerissen...

Teylen:
Ich habe die Romane nicht gelesen und nach meiner dunklen Erinnerung nach ist Cardinal Richelieu der Antagonist der Musketier-Geschichte. Womit er eine gänzlich andere Rolle hat als Black Widow, so eine komplett andere. Er wäre eher mit Thanos zu vergleichen.


--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 29.04.2019 | 11:11 ---Es ging ihr darum, Barton dazu zubringen damit aufzuhören, sich das nicht länger anzutun - umzukehren von dieser Straße bevor er sich selbst zerstört, ihn also vor sich selbst zu retten.
--- Ende Zitat ---
Richtig, es ging um Barton und dessen Entwicklung bzw. seinen Charakter. Was auch vor dem Wettlauf nochmal thematisiert wird. Wo er drauf hinweist was er getan hat bzw. zu was er geworden ist.

Es ging in der Szene nicht um Black Widows und ihre Entwicklung bzw. ihren Charakter. Abgesehen davon, dass sie Barton zurück holen mag, wie auch der Rest der Avengers. Sie ist halt die Person die geht und fragt.

Das ist in Bezug auf Black Widow weniger Kontinuität als dramaturgisch für sie soweit nichts.
Zumal imho der Film eine starke Dissonanz dahingehend hat,...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)..., dass Black Widow zuletzt in Avengers 3 (iirc) sich stark mit Hulk anfreundete, es in Thor: Ragnarok eine größere Rolle spielt, in Endgame scheint es irgendwie sehr einseitig zu sein und nur Bannerhulk sich so richtig daran zu erinnern. Hauptsächlich nachdem sie gestorben ist.
@Jiba:
Ich bin dahingehend einfach mal auf die Spielzeuge gespannt. Was, denke ich, ein guter Indikator ist.
Schließlich dauert es jetzt noch eine Weile bis zu der nächsten, neuen Wellen an Marvel-Filmen.

@hassran
Meiner Ansicht nach gibt der Film keinen Anlass zur Annahme das die Sprüche nicht problematisch zu sehen sind. Weder in der Präsentation in der Szene noch in der Betrachtung danach.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Zumal der Punkt der Szene ist das Thor von seiner Mutter die seelisch moralische Unterstützung bekommt die er braucht, sowohl um sich wieder dem eigentlichen Problem zu widmen und um sie zum sterben zurück zu lassen. Sie merkt schon das er die Unterstützung braucht und gibt sie. Es wirkt.
Dann gibt es den Salat-Spruch, einfach so zwischen geschoben, als Lacher für die Zuschauer, ohne weitere Wirkung auf das Setting oder den Charakter. So ähnlich wie das auch in Werken wie Pitch Perfect und anderen Comedy-Formaten funktioniert. Wohl auch bspw. beim neuen Ghostbuster Film (den ich genauso geschaut hab wie Pitch Perfect ... eigentlich nur durch Reviews)

--- Zitat von: hassran am 29.04.2019 | 11:39 ---Mein Probleme war eher, dass ich nicht genau verstanden habe, wieso jetzt ausgerechnet diese Charaktere miteinander kämpfen, weil sie vergleichsweise wenige Beziehungen untereinander haben...
--- Ende Zitat ---
Nüchtern gesehen: Weil Marvel/Disney eine hübsche Aufnahme ihrer Protagonistinnen haben wollte.
Und weil ihnen wohl die Zeit oder Erzählkunst fehlte, die Charaktere davor zusammen zu bringen oder Storygewicht zu geben.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Deshalb landet halt Captain Marvel zufällig an der Stelle wo sich alle anderen weiblichen Personen gerade befinden, und man beschließt das die Frau die zuvor durchs Kampfschiff wie Butter geschnitten ist, jetzt auf dem Weg zu Thanos etwas Wingwomen Hilfe nutzen kann.
Wobei ich echt auf den nächsten Captain Marvel Film gespannt bin. ^^
Respektive was man sich als Herausforderung für eine Frau (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)die einen Powerstone ins Gesicht verträgt einfallen lässt. ^^;

Wobei ich was den Comic-Faktor anging auch irritiert war als Ant-Man (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Den Orbitalbeschuss und Explosionswelle voll ins ungeschützte Gesicht kriegt und weggeblastert wird. Wie hat der das überlebt?
Fragte ich mich. So nach der Frage: "Oh, Ant-Man derart wegzublastern ist aber schon mutig, alle Achtung!"

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