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Zauberdetails: Wohl oder Übel?

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Althalus:

--- Zitat --- "Wir gratulieren, Sie könnten bereits einen Pfeil gewonnen haben!"
--- Ende Zitat ---
:headbang: Made my day!  ;D

Nur um mal ein konkretes Beispiel zu nennen: In Genesys reicht ein Manöver (von denen man pro Runde maximal 2 machen kann) um ein Range Band zu wechseln - das können auch mal 100 Meter sein. Ist also schon so im System drin.
Aber auch bei Feuergefechten mit Blastern trifft halt nicht jeder Schuss, die Gegner tauchen immer wieder in Deckung ab, usw.

Ich find's ja fast schon ironisch, dass narrative/cinematische Systeme hier fast schon mehr Realismus abbilden, als kleinteilige gamistische.  ;)

Maarzan:

--- Zitat von: Althalus am  6.01.2019 | 14:08 --- :headbang: Made my day!  ;D

Nur um mal ein konkretes Beispiel zu nennen: In Genesys reicht ein Manöver (von denen man pro Runde maximal 2 machen kann) um ein Range Band zu wechseln - das können auch mal 100 Meter sein. Ist also schon so im System drin.
Aber auch bei Feuergefechten mit Blastern trifft halt nicht jeder Schuss, die Gegner tauchen immer wieder in Deckung ab, usw.

Ich find's ja fast schon ironisch, dass narrative/cinematische Systeme hier fast schon mehr Realismus abbilden, als kleinteilige gamistische.  ;)

--- Ende Zitat ---

Was ist da bitte realistisch dran? Und nein, der SL flickt das dann passend oder redet es schön zählt nicht als "System"!

Der Läuterer:
Was Storytelling Szenarien betrifft, so kommen bei uns Kämpfe eher selten vor. Da wird gedroht und man geht seiner Wege. Später wird dann wohlmöglich ein Anschlag verübt.

Und dabei werden dann kurz ein oder zwei Kugeln ausgetauscht und zumeist versucht der NSC dann zu fliehen. DAS liegt widerum daran, dass ich selten eine Gruppe habe fliehen sehen.

Bei uns könn(t)en Kämpfe auch detailliert, realistisch und kompliziert sein, weil sie wirklich die Ausnahme darstellen. Dennoch besteht kein Bedarf.

Wenn ein System aber auf der Aneinanderreihung von Konflikten aufgebaut ist, sollte man den Realismus ein wenig der Zeit Ersparnis opfern.

Waldrand:



--- Zitat von: Althalus am  6.01.2019 | 12:41 ---Jetzt kommen wir schon weit vom Thema ab, aber kurz: Da liegt, denke ich, der Grundfehler. Bei "echten" Kämpfen auf Leben und Tod gibt es kein "aufeinander stürzen" - zumindest nicht, wenn man überleben will.

--- Ende Zitat ---
ich denke das ist zu pauschal, wer seinen Gegner zuerst (entscheident) trifft hat auch überlebt. Unkontrolliertes auf einem vorbereiteten Gegner stürzen ist natürlich in der Regel  keine gute Idee. Vielleicht reden wir auch gerade etwas aneinander vorbei und meinen das Gleiche.



--- Zitat von: Althalus am  6.01.2019 | 12:41 --- Entschlossen ja, aber wie die Praxis zeigt, ist der Doppeltreffer das häufigste Ergebnis des Vorstürmens - und der kommt im RPG eher selten vor.  ;)
Es gibt ein paar Filme von scharfen Duellen, und auch meine (Trainings-)Praxis im kontrollierten Gefecht mit scharfen Klingen zeigt, dass da alles andere als vorgestürmt wird. Eher im Gegenteil.

--- Ende Zitat ---
aber das sind doch Duelle(?) die aufgrund von mehreren Faktoren langwieriger sind als Gruppenkämpfe. Aber ich denke nicht das wir hier groß auseinander liegen.


--- Zitat von: Althalus am  6.01.2019 | 12:41 ---Außerdem muss man natürlich in Betracht ziehen, dass Menschen dieser Kulturstufe auch eine wesentlich andere Kondition haben als moderne Westeuropäer. Wessen einziges Verkehrsmittel die eigenen Füße sind, der baut von Kindheit an ordentlich Ausdauer auf.  ;)

Das nur zum "Realismus".

--- Ende Zitat ---
jaein die Altvorderen waren auch keine Supermänner. Mit heutigen Jäger Sammlern Kulturen kann man gut vergleichen. Diese sind dem Durchschnittseuropäer  Konditionell weit überlegen. Bei der Muskelmassen seid es bei Sportlern aber schon anders auch und auch konditionell sind entsprechend trainierte Zivilisationsbürger durchaus Konkurrenzfähig. Wir haben halt bessere Trainings und Ernährungsmöglichkeiten.



--- Zitat von: Althalus am  6.01.2019 | 12:41 ---Du betrachtest immer noch nicht das GANZE.  ;) Wenn die Kobolde am Beginn der Runde in 3 Meter Entfernung stehen und laufen, könnten sie am Ende weg sein, klar. Nur werden sie in der Zwischenzeit beschossen. Wenn also regeltechnisch der Feuerball trifft, hat er sie irgendwo auf dem Weg erwischt und am Ende der Runde hat man eine Strecke von verkohlten Kobolden, die noch unterschiedlich weit gekommen sind.
Am ERGEBNIS hat sich nichts verändert, nur die DARSTELLUNG ist anders. Könnte er - und dennoch hat er z.B. nur ein Ziel auch getroffen. Wieviele Pfeile er insgesamt verschossen hat, ist grundsätzlich unerheblich.

Für den klassischen Dungeon-Crawl eignet sich das möglicherweise nicht - aber für den hatte ich noch nie was übrig.  ;)

--- Ende Zitat ---
Nur wenn die Kobolde brav in einer Reihe abdakeln und nicht auseinander stoben und Entfernung keine große Rolle spielt. Davon ab ist ein Zauber der Sekunden zur Vorbereitung braucht völlig ungeeignet um jemand in drei Meter Entfernung abzuwehren.

Ja gut kommt natürlich stark auf die Ziele drauf an sind die in Deckung auch durch Schilde oder entfernt und in Bewegung kann schon ein Treffer pro Minute eine sehr  gute Bilanz sein. (Nebenbei wenn es interessiert und wer bereit ist sich sowas anzusehen, von Stammeskonflkten in Neuguinea gibt es durchaus Videos von echten Kämpfen mit Pfeil und Bogen habe volles Verständnis wenn man das so realistisch gar nicht wissen will ..)

Bei einer Dichten Menge oder unbeweglichen(oder sich nur gradlinig bewegenden) Zielen auf Nahdistanz wäre ein Treffer pro Minute wohl erstaunlich wenig mehr.



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Maarzan:
Im Prinzip bräuchte es wohl 2 Zeitskalen für Kampf:
einen langsameren für das Abtasten, Manövrieren etc. und dann einen für die eskalierenden Momente, wo es dann in einem kurzen Moment heiß hergeht und es wichtig wird, wann genau schaffe ich es wem was anzutun oder etwas/jemanden anderen zu erledigen.

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