Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Zauberdetails: Wohl oder Übel?
Megavolt:
--- Zitat von: Pyromancer am 21.12.2018 | 18:19 ---Du setzt den Grad der Verregelung mit Simulation gleich - ein Trugschluss.
--- Ende Zitat ---
Agree to disagree?
Supersöldner:
Worum genau geht es ? darum wie und ob man Magie vernünftig regeln kann ?
YY:
--- Zitat von: Megavolt am 21.12.2018 | 18:14 ---Meine Antwort ist: Nein, und ein hoher Grad an Simulation ist auch darüber hinaus meistens nicht sinnvoll.
--- Ende Zitat ---
Wenn deine Begründung dafür ist, dass man sich dabei in überbordender Komplexität und Detailtiefe verliert und sich am Ende genau damit zwingend doch nur einen "Scheinrealismus" einhandelt, dann hast du eine deutlich andere Definition von Simulation(ismus) als andere, die den Begriff benutzen.
Pyromancer macht keineswegs einen Nebenschauplatz auf.
Mehr oder weniger Simulation(ismus) bestimmt sich ganz wesentlich darüber, wie sehr ich ihm das Primat gegenüber der Dramaturgie einräume und entschieden nicht darüber, wie viele Seiten mein Regelwerk am Ende hat.
Von daher:
--- Zitat von: Megavolt am 21.12.2018 | 18:22 ---Agree to disagree?
--- Ende Zitat ---
Wenn du das nicht fortsetzen/vertiefen willst, ist das so.
Aber die angesprochene Gleichsetzung von Verregelungsgrad und Simulation zumindest in eine Richtung wird dir in der Betrachtung immer mal wieder im Weg stehen.
Schade, wenn das dann zu grundsätzlicher Ablehnung eines Designgedankens führt, von dem man sich ohnehin nie ganz frei machen kann.
--- Zitat von: Megavolt am 21.12.2018 | 18:21 ---Wenn du jetzt den Grad der Regulierung erhöhst und zum Beispiel ein Zeitlimit einführst, erreichst du nur eine Scheinsicherheit und verlagerst das Problem auf eine nächste Ebene.
--- Ende Zitat ---
Arschiges (OT-)Verhalten mit Spielregeln zu begrenzen funktioniert eben nur bedingt.
Aber was genau hat das mit Simulation zu tun?
Maarzan:
--- Zitat von: Megavolt am 21.12.2018 | 18:21 ---Bei Mensch-ärgere-dich-nicht! ist auch nicht festgelegt, wie lange du dir Zeit lassen kannst, bis du würfelst. Mit dem Wissen um diese Möglichkeit zur uneingeschränkten Willkür kannst du jede Mädn!-Runde gründlich ruinieren.
Wenn du jetzt den Grad der Regulierung erhöhst und zum Beispiel ein Zeitlimit einführst, erreichst du nur eine Scheinsicherheit und verlagerst das Problem auf eine nächste Ebene.
--- Ende Zitat ---
Das Primärziel einer Modellierung/Verregelung liegt einmal darin die Bandbreite "ehrlicher Missverständnisse" zu reduzieren und zweitens die Notwendigkeit jeden einzelnen Fall jedes Mal wieder erneut analysieren und verhandeln zu müssen.
Dies kann nebenbei Arschlochverhalten nicht wirklich verhindern, aber es behindert und erschwert Leuten mit solchen Absichten trotzdem ihr Gewerke doch merklich, was dann von dieser Seite auch zu entsprechenden Abwehrreaktionen führt.
Eine alternative Herangehensweise für gutwillige Egalvertreter wäre dann ja: wer keine Verregelung wünscht kann so lange frei agieren, bis Widerspruch kommt - dann kann er seine Flexibilität/Egalposition darin zeigen die Vorstellungen der Gegenseite einfach zu akzeptieren. Auf eine grundsätzliche Regelung hat er ja als unnötig vorab verzichtet.
Rhylthar:
--- Zitat ---Mir persönlich ist es wesentlich lieber, wenn Zauber nur das tun, wofür sie gedacht sind.
--- Ende Zitat ---
This. Der Zauber macht genau das, was da steht.
Ausnahmen:
Zauber haben von vorneherein so viele Anwendungsmöglichkeiten, dass man es offen lassen muss. Dann muss man halt mal auf RAI zurückgreifen.
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