Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Alternative zu D&D inspirierte Kampf-System
Waldrand:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 9.01.2019 | 12:49 ---Mit anderen Worten, du willst ein Kampfsystem für Suizidioten
--- Ende Zitat ---
Nun aus unseren heutigen Sicht ist die Beteiligung an einem Nahkampf mit potentiell tödlichen Waffen wohl immer leicht suzidal.
Aber nein, ich bin auf der Suche nach einen dynamischen plausiblen Kampfsystem das mir eine hohe Immersion gibt.
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 9.01.2019 | 12:49 ---Ein Scharmützel ist eine Schlacht in klein.
--- Ende Zitat ---
Vorneweg, es kann gut sein das wir aneinander vorbeizureden und uns missverstehen darauf beruhen gefühlt 90 der Internet Diskussionen.
Das würde ich dann doch differenzierter sehen. Ein Scharmützel ist kein Schlacht* in klein.
Wikipedia formuliert es so:"Während bei einer Schlacht gewisse Regeln eingehalten werden, wird im Scharmützel meist wild durcheinander gekämpft, es sind keine klaren Frontlinien vorhanden."
Im Scharmützel gibt es andere taktische Vorgaben, Truppen die tendenziell eher in Scharmützel verwickelt werden sind anders ausgerüstet und ausgebildet als solche für die Schlacht.
Auf eine Schlacht sind in der Regel beide Oponennten vorbereitet, mindestens aber einer, auf ein Scharmützel in der Regel keiner, höchstens aber ein Seite, da dieses in der Regel aus einer plötzlichen Begegnung entsteht.
In einer Schlacht sind Taktik und Disziplin entscheidend und prägend.
Zumindest auf den Feldherrenhügel besteht eine gewisse Übersicht
In einem Scharmützel Intiatitive* * des einzelnen. Die im Nahkampf agierende sehen denn Rest des gesehene höchstens aus den Augenwinkeln und haben somit keine komplette Übersicht.
Auf erkannten Feind Feuer frei und auf sie mit Gebrüll sind hier durchaus zielführender Taktiken.
*Nun gut natürlich gibt es Grade in D&D Bereich kämpfe die tatsächliche eine Schlacht in klein darstellen und die einzelne Kontrahenten sich in das Gelände nutzend vor Kampfbeginn aufgestellt haben, ich sehe dies aber nicht als typisch an.
** Witzige Selbsterkenntnis ich hielt bis jetzt Intiatitive Regeln in Kampfsystemen für die Mutter allen Übels jetzt benutze ich dieses Wort selber in diesen Zusammenhang weil es mir am passenden erscheint. Also sehe ich Intiatitiveregel ab sofort nicht mehr als schlechte Idee an, die Intiatitive (das schnelle selbständige zielführende handeln) des einzeln ist ja im Getümmel mitentscheiden. Das Problem sind für meinen Geschmack unplausible
Und wenig Immersion erzeugende Intiatitiveregel.
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 9.01.2019 | 12:49 ---Wie geht das mit etwas komplexerem als Lou Ferigno
--- Ende Zitat ---
Ich sehe da beim besten Willen kein Problem. Aber klar diese Herangehensweise wälzt natürlich viel auf den SL.
Gesendet von meinem TA-1021 mit Tapatalk
Waldrand:
--- Zitat von: YY am 5.01.2019 | 20:19 ---Daher ja auch der erste Wirkungstreffer. Auch das ist keine Garantie, aber da ist ein erfolgreiches Comeback eben sehr selten.
"Normale" - sprich zumindest kurzfristig bedeutungslose - Treffer darf ein System wie Pendragon meinetwegen sogar komplett unterschlagen und in die reine Beschreibung schieben.
--- Ende Zitat ---
Therotisch könnte man diese nicht entscheiden Treffer auch erst nach Ende des Kampfes erfassen, wäre im Prinzip sogar realistischer.
Quasi erst bei ärztlichen Untersuchung merkt unser Held das er durchaus auch getroffen wurden ist.
Ich fasse Mal meinen bisherigen Kenntnissstand zusammen:
Es gibt die Klassischen Intiatitive Reihumzug Systeme.
Daneben Abwandlungen und Aufbrüche derselben die uns etwas am Chaos des Getümmels teilhaben lassen, ich nenne sie Mal chaotische Intiatitive Zug Systeme
Dann noch die dynamischeren Tickingsysteme
Und dann noch ich nenne es Mal Spotlight Systeme wo immer kurz das gesehen bei einem Charakter beleuchtet wird.
Gesendet von meinem TA-1021 mit Tapatalk
Waldrand:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 10.01.2019 | 12:50 ---
Der TE will anscheinend ein System wo jeder SC in seinem eigenen kleinen Universum für sich hin kämpft, wo Koordination und Zusammenarbeit nicht vorkommt im Kampf, was eigentlich ein Patentrezept ist gegen einen Gegner der koordiniert sang und klanglos unterzugehen, d.h. keine Kampftaktik die über Einzelkämpfer hinausgeht wenn überhaupt.
--- Ende Zitat ---
Ich bin mir nicht sicher ob wir uns nicht einfach missverstehen, aber ein Scharmützel ist für mich nicht der Ort um große Schlachtpläne zu schmieden bis die ausgearbeitet sind ist der Kampf längst vorbei. Und ich würde es als durchaus als bestimmt von Einzelaktionen bezeichnen. Wobei den bedrängen Kameraden zu Hilfe eilen oder ein Ruf "Deckung" oder "bleib an meiner linken Seite" durchaus als Einzelaktionen zählen würde und gleichzeitig auch das Maximum am taktische Absprache im Kampfgetümmel wäre.
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 10.01.2019 | 12:50 ---Kein Rücken an Rücken, kein A hakt den Schild mit der Axt B stösst mit dem Speer in die Lücke, kein Klinge in die Flanke von A in den Gegner von B und auch kein Deckung geben von B für A ….
--- Ende Zitat ---
Davon das man einen Gegner zu zweit Gleichzeitig versucht anzugreifen und nicht wie im schlechten Kung Fu Film nacheinander würde ich einfach von ausgehen ebenso das der einzelne eben dieses zu verhindern sucht, wäre für mich eher etwas für die Beschreibung, solche Manöver.
Gesendet von meinem TA-1021 mit Tapatalk
nobody@home:
Eins sollte man mMn nicht vergessen: die Spieler sind ja weder persönlich im Kampfgetümmel anwesend, sondern stellen sich das nur vor oder betrachten es auf dem "Schlachtplan" auf der Tischplatte, noch in der Regel selbst großartig kampferfahren. Ein gewisses Maß an Ordnung, taktischen Regelelementen, und sogar Absprachen untereinander am Tisch ist also aus meiner Sicht durchaus nützlich bis möglicherweise sogar zwingend notwendig, um sie überhaupt erst einmal in die Lage zu versetzen, halbwegs brauchbare Kämpfer in einer ganz anderen Welt glaubhaft spielen zu können. Nanoc der Barbar mag ja aus reinem pantherhaften Reflex zwei Strauchdiebe mit einem Streich plätten und dabei gleichzeitig noch der Gruppenmagierin Deckung gegen drei ihrer Kollegen bieten, aber kriegt das Karl-Heinz am Spieltisch auch einfach mal so eben aus dem Bauch heraus hin?
Daß man's damit auch übertreiben und selbst den potentiell spannendsten Kampf dank Schneckentempo zum reinen Geduldsspiel degradiern kann, ist zwar prinzipiell richtig, steht aber schon wieder mindestens zur Hälfte auf einem ganz anderen Blatt.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Waldrand am 12.01.2019 | 20:44 ---Nun aus unseren heutigen Sicht ist die Beteiligung an einem Nahkampf mit potentiell tödlichen Waffen wohl immer leicht suzidal.
--- Ende Zitat ---
Nein und ich meinte das du einen Kampfstil willst den freiwillig nur Suizididioten nutzen würden.
Bei deinen Aussagen zu Schlacht und Scharmützel würde ich die Worte austauschen können ohne das es an richtig oder falsch viel ändern würde.
--- Zitat von: Waldrand am 12.01.2019 | 21:17 ---
Ich bin mir nicht sicher ob wir uns nicht einfach missverstehen, aber ein Scharmützel ist für mich nicht der Ort um große Schlachtpläne zu schmieden bis die ausgearbeitet sind ist der Kampf längst vorbei.
--- Ende Zitat ---
Ich rede eher von sowas wie Doktrin, Standardtaktiken, Formation und Zusammenarbeit... wie die Tanks formen die vordere Linie und die Nichtkämpfer agieren hinter ihnen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln