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[Knights of the Black Lily] Small Talk und mehr ...
Alexander Kalinowski:
--- Zitat von: Eismann am 27.02.2019 | 21:27 ---Also gilt "Frauen sind in diesem Setting unterlegen, weil das die Setting-Prämisse so vorsieht, die der Designer festgelegt hat."
--- Ende Zitat ---
Nein, das ist nicht zufriedenstellend formuliert. Stattdessen:
"Die meisten weiblichen NSCs sind manchen männlichen NSCs unterlegen, weil das eine Konsequenz aus der Grundidee des Spiels ist, die dem Autor in den Sinn kam."
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Alexander Kalinowski am 27.02.2019 | 21:19 ---Ich muss diese an sich interessante Debatte hier leider abbrechen,
--- Ende Zitat ---
Wie gesagt mir ging es darum, das ich diese Prämisse kaum für glaubwürdig halte ginge es um Kampffähigkeiten, von den Fähigkeiten als Feldherr, Herrscher, Priiester oder Zauberer gar nicht erst anzufangen.
Der König von Stygien hatte auch nicht viel gegen einen Hohepriester Sets zu bestellen, egal welchen Geschlechts.
Was macht der Schwertschwinger wenn die Priesterin ihm magisch das Herz rausreist
Mir ging es nicht um Gleichwertigkeit sondern um Konkurrenz, um Matriarchalische Unterdrückung - Männchen für alles, Sklavensoldaten
Spidey:
--- Zitat von: Alexander Kalinowski am 27.02.2019 | 21:46 ---Nein, das ist nicht zufriedenstellend formuliert. Stattdessen:
"Die meisten weiblichen NSCs sind manchen männlichen NSCs unterlegen, weil das eine Konsequenz aus der Grundidee des Spiels ist, die dem Autor in den Sinn kam."
--- Ende Zitat ---
Ich glaube du machst es dir einfacher, wenn du diesen Faktor der logisch erzwungenen Herleitung raushaust und dabei bleibst, dass das einfach deine Designentscheidung ist. Ist doch völlig okay.
Anscheinend stören sich viele an der Herleitung "Dunkle / Böse Götter erzwingen unterdrückte Frauen (mit Ausnahmen)", mir inklusive. Das eine muss einfach nichts mit dem anderen zu tun haben. Es wurden ja schon Alternativwelten im (Low-)Fantasybereich genannt, wo matriarchalische Systeme vorherrschen. Die Drow-Kultur wäre auch ein Beispiel. Soweit ich weiß, ist das Pantheon auch eindeutig auf der dunklen und grausamen Seite zu verorten.
Du machst einfach historische und ideologische Fässer auf, indem die Stellung der Frau und so einen Kappes wie Kettenhemdbikinis in deiner Fiktion als logisch zwingende Konsequenz des Gedankenexperiments (tm) postulierst. Dabei gehts doch darum gar nicht, oder? Was ich von der Welt bisher gelesen hab klang, abseits von solchen etwas divergierenden Inhalten, recht spannend. Auch als Prämisse.
Vor allem ist doch die Prämisse, die Spielercharaktere insgesamt aus der untersten Schicht abzuholen total egalisierend. Das ist viel wichtiger und meiner Meinung nach auch ein viel stärkeres Pro-Argument als diese Herleitung aus irgendeiner vermeintlich authentischen Autorenschaft oder historischer Inhaltstreue.
Alexander Kalinowski:
--- Zitat von: Spidey am 27.02.2019 | 22:08 ---Anscheinend stören sich viele an der Herleitung "Dunkle / Böse Götter erzwingen unterdrückte Frauen (mit Ausnahmen)", mir inklusive. Das eine muss einfach nichts mit dem anderen zu tun haben. Es wurden ja schon Alternativwelten im (Low-)Fantasybereich genannt, wo matriarchalische Systeme vorherrschen. Die Drow-Kultur wäre auch ein Beispiel. Soweit ich weiß, ist das Pantheon auch eindeutig auf der dunklen und grausamen Seite zu verorten.
--- Ende Zitat ---
Okay, ich glaube ich muss noch einmal die Logik erklären, damit hier nicht gegen einen Strohmann argumentiert wird. Die Logik ist folgendermaßen:
Setting-Prämisse => zwangsläufig Ungleichheit* => Bewusste Entscheidung, dass Männer in dieser Welt den Vorteil haben. Diese war nicht zwangsläufig.
Ich postuliere also lediglich, dass der erste Schritt erzwungen wird, wenn man das Gedankenexperiment konsequent weiterführen will.
Was den zweiten Schritt angeht, habe ich weiter oben bereits angeführt, dass man genauso gut eine Welt hätte aufsetzen können in der die Frauen von dunklen Götter die Fähigkeiten bekommen haben die Männer (zumindest in signifikanten Teilen) zu unterdrücken. Hab' ich aber nicht.
--- Zitat von: Spidey am 27.02.2019 | 22:08 ---Du machst einfach historische und ideologische Fässer auf, indem die Stellung der Frau und so einen Kappes wie Kettenhemdbikinis in deiner Fiktion als logisch zwingende Konsequenz des Gedankenexperiments (tm) postulierst. Dabei gehts doch darum gar nicht, oder? Was ich von der Welt bisher gelesen hab klang, abseits von solchen etwas divergierenden Inhalten, recht spannend. Auch als Prämisse.
--- Ende Zitat ---
Auch das ist leider ein Strohmannargument: Das Einzige was ich als logisch zwingend postuliert habe, war die Ungleichheit. Zum Kettenbikini habe ich sogar explizit gesagt, dass man ihn gerne weglassen kann. Er ist für die Prämisse also nicht sehr wichtig. Aber er ist Kanon.
*Es gibt übrigens auch enorme Ungleichbehandlung zwischen den Rassen (Fantasy-Spezies).
Eismann:
--- Zitat von: Alexander Kalinowski am 27.02.2019 | 22:36 ---Auch das ist leider ein Strohmannargument: Das Einzige was ich als logisch zwingend postuliert habe, war die Ungleichheit. Zum Kettenbikini habe ich sogar explizit gesagt, dass man ihn gerne weglassen kann. Er ist für die Prämisse also nicht sehr wichtig. Aber er ist Kanon.
--- Ende Zitat ---
Warum ist der Kanon?
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