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[Knights of the Black Lily] Small Talk und mehr ...
Urias:
--- Zitat von: Alexander Kalinowski am 27.02.2019 | 22:36 ---Okay, ich glaube ich muss noch einmal die Logik erklären, damit hier nicht gegen einen Strohmann argumentiert wird. Die Logik ist folgendermaßen:
Setting-Prämisse => zwangsläufig Ungleichheit* => Bewusste Entscheidung, dass Männer in dieser Welt den Vorteil haben. Diese war nicht zwangsläufig.
Ich postuliere also lediglich, dass der erste Schritt erzwungen wird, wenn man das Gedankenexperiment konsequent weiterführen will.
Was den zweiten Schritt angeht, habe ich weiter oben bereits angeführt, dass man genauso gut eine Welt hätte aufsetzen können in der die Frauen von dunklen Götter die Fähigkeiten bekommen haben die Männer (zumindest in signifikanten Teilen) zu unterdrücken. Hab' ich aber nicht.
Auch das ist leider ein Strohmannargument: Das Einzige was ich als logisch zwingend postuliert habe, war die Ungleichheit. Zum Kettenbikini habe ich sogar explizit gesagt, dass man ihn gerne weglassen kann. Er ist für die Prämisse also nicht sehr wichtig. Aber er ist Kanon.
*Es gibt übrigens auch enorme Ungleichbehandlung zwischen den Rassen (Fantasy-Spezies).
--- Ende Zitat ---
Dass Ungleichbehandlung anhand von Linien von Rasse/Geschlecht/Whatever passiert ist aber keineswegs die logische Folge sondern solche Diskriminierungen sind spezifische Ausformungen einer gesellschaftlich-ökonomischen Formation zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt. Ungleichbehandlung allein wäre auch schon mit dem Aspekt gegeben, dass es halt Leute gibt die Macht haben und andere nicht, es also Herrscher und Beherrschte gibt. Wie du dies genau ausformulierst/gestaltest für deine Welt ist halt genau der Knackpunkt und da kommt irgendwo die eigene Weltsicht ins Spiel. Weil du halt nicht erklären kannst, warum sich gerade die bei dir vorherrschenden Diskriminierungsmuster etabliert haben und sie in deiner Welt Sinn machen
Eismann:
Mir entgeht dabei auch, warum da so ein argumentatives Geturne drum gemacht wird bzw. als irgendeine Art von Zwangsläufigkeit verargumentiert wird, wenn es sich offenkundig schlicht um eine willentliche Setzung handelt. Ich mein, kann man ja von mir aus so machen, aber was hindert einen daran dazu dann auch zu stehen?
Alexander Kalinowski:
--- Zitat von: Urias am 27.02.2019 | 22:48 ---Dass Ungleichbehandlung anhand von Linien von Rasse/Geschlecht/Whatever passiert ist aber keineswegs die logische Folge sondern solche Diskriminierungen sind spezifische Ausformungen einer gesellschaftlich-ökonomischen Formation zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt. Ungleichbehandlung allein wäre auch schon mit dem Aspekt gegeben, dass es halt Leute gibt die Macht haben und andere nicht, es also Herrscher und Beherrschte gibt.
--- Ende Zitat ---
Du scheinst vergessen zu haben, dass die Prämisse der Welt ist, dass es keine guten Götter gibt, sondern nur gelangweilte, grausame Götter. Mit bloßer Ungleichverteilung von Macht ist es keineswegs getan.
Und damit ist der Rest deines Beitrags leider invalide.
--- Zitat von: Eismann am 27.02.2019 | 22:55 ---Mir entgeht dabei auch, warum da so ein argumentatives Geturne drum gemacht wird bzw. als irgendeine Art von Zwangsläufigkeit verargumentiert wird, wenn es sich offenkundig schlicht um eine willentliche Setzung handelt. Ich mein, kann man ja von mir aus so machen, aber was hindert einen daran dazu dann auch zu stehen?
--- Ende Zitat ---
Wenn Du meinst, dass der erst Schritt von der Settingprämisse zur Ungleichheit nicht zwangsläufig ist, dann kannst du gerne dagegen Argumente vorbringen. Aber ansonsten ist er es. Und eine andere Zwangsläufigkeit wurde nie postuliert.
Eismann:
Nur damit ich das richtig verstehe: Deine selbst gewählte Settingprämisse zwingt dich also dazu etwas so und nicht anders zu tun, ob du willst oder nicht?
Der Oger (Im Exil):
Ich war bei Dark Fantasy eigentlich schon draußen (wenn ich es wieder dyster will, dann buddel ich Midnight wieder aus) und ich finde die Argumentation bezüglich der weiblichen Spielerfiguren seltsam (dir ist schon klar, dass Du gerade einen Teil der vorher potentiellen Käuferschaft verschreckt/aufgeschreckt hast, oder?), aber nur der Neugier halber:
Hast Du Dir Gedanken darüber gemacht, wie das Worldbuilding aussehen soll? Gibt es nur ne schicke Karte und eine Textmauer, oder gibst du dem Sl tatsächlich Werkzeuge an die Hand?
Kann man die Karten im Spiel auch vernünftig benutzen oder sind sie eigentlich nur Artwork?
Und dann - wie sieht das Endgame aus? Ist es überhaupt vorgesehen, irgendwann ein ruhmreicher Kriegsherr zu sein und einen Thron erobert zu haben? Gibt es was für den Weg dahin? Also Massenkampfsystem, Domänenverwaltung, Handel, Burgenbau, Rekrutieren von Söldnern? Reputation? (Immerhin gibt es lt. Deiner Beschreibung solche Sachen wie Kriege und Fehden... Dann würde ich das zumindest ansatzweise abgehandelt sehen wollen)
Monster: Sind die vorwiegend menschlich (was durchaus eine Designentscheidung wäre, die ich verstehen könnte), oder gibt es deren mehr, und haben die etwas, das sich vom Standardfutter abhebt?
Götter: gibt es da Mechaniken zu, die über "Der SL entscheidet sich jetzt dazu, einen Charakter sterben zu lassen" hinausgehen?
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