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Fertigkeitseinsatz fuer ungelernte Fertigkeiten?

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Talwyn:
Mit ein bisschen Kreativität kann man oft auch plausible Erklärungen für die Merkwürdigkeiten finden. So z.B. in unserer Gruppe, in der kurioser Weise tatsächlich die Priesterin den höchsten Survival Bonus hat. Sie hat allerdings auch den Noble Background, ergo: Papi hat sein Töchterlein bei jeder Gelegenheit zur Jagd mitgenommen, wo sie alles übers Spurenlesen etc. gelernt hat. Klappt natürlich nicht immer ganz reibungslos, und Player Buy-In hinsichtlich Suspension of Disbelief ist manchmal nötig, aber bislang bewegt sich das für meine Gruppen eigentlich immer in einem Rahmen, der für alle Beteiligten akzeptabel ist.

Im Zweifelsfall, wenn es arg absurd wird (der Barbar würfelt gut auf Arcana und erklärt daraufhin dem Magier das in dem obskuren Folianten beschriebene dämonologische Ritual), zähle ich im Zweifelsfall auf meine Spieler, die von sich aus in solchen Situationen abwinken würden, bzw. ich würde Disadvantage auf den Wurf geben.

Rhylthar:
Mal wieder Zeit für meine Hausregel der ersten Stunde:
Jeder DC >=20 kann nur von Charakteren mit Proficiency geschafft werden.

Ainor:

--- Zitat von: Antariuk am  7.03.2019 | 20:28 ---Die DCs hochzusetzen klappt aber auch nicht weil es weniger Boni gibt und dann verkacken sogar die Experten häufiger. Man macht es dadurch eigentlich nur schlimmer. Muss man ja nur auf 3.5 und PF zurückschauen, wo sich in hochstufigen Abenteuern Checks mit DC 30 und höher fanden.

--- Ende Zitat ---

Also in einer Welt wo Magie so obskur ist dass normale Leute praktisch überhauptnichts über sie wissen ist es doch völlig ok wenn ein popeliger Stufe 1 Magier mit einem +5 Bonus auch nicht so viel weiß. Er ist ja auch in dem Sinne kein Experte mit einem +17 Bonus.


Allgemein stellt sich aber hier die Frage: sollten überhaupt mehrere Charaktere auf dieselbe Wissensfrage würfeln ? Wenn man das ernst nimmt bedeutet das dass eine Schulklasse immer mehr weiss als der Lehrer, denn irgendwer würfelt ja immer eine 20....

Sphinx:

--- Zitat von: Ainor am 13.03.2019 | 14:49 ---Allgemein stellt sich aber hier die Frage: sollten überhaupt mehrere Charaktere auf dieselbe Wissensfrage würfeln ? Wenn man das ernst nimmt bedeutet das dass eine Schulklasse immer mehr weiss als der Lehrer, denn irgendwer würfelt ja immer eine 20....

--- Ende Zitat ---

Gute Frage. Ich hab eine Gruppe von 6 Spielern, selbst wenn man eine Nat. 20 Nicht aus 100% Erfolg klassifiziert ist die Chance das einer ausreichend hoch würfelt um XY zu schaffen recht hoch. Weshalb ich das auch schon einbremsen musste.
Z.B. Raum durchsuchen:
1 Würfelt ganz normal, noch jemand der Hilft -> Nur einer Würfelt der dafür mit Vorteil, Mehr Helfen -> wie bei zwei, dafür brauchen sie viel weniger Zeit. Ja i Know das ist nicht Ideal, aber aber einer Gewissenspielerzahl gibt es eben zu viele Chancen auf einen Glückstreffer.
Bei Wissens Sachen ist es natürlich unpassend das nur einer Würfeln darf, aber deshalb hab ich ja schon beschrieben lasse ich nur die Würfeln die auch davon Ähnung haben könnten, wegen ihrem Background/Klasse.

sindar:

--- Zitat von: Ainor am 13.03.2019 | 14:49 ---Also in einer Welt wo Magie so obskur ist dass normale Leute praktisch überhauptnichts über sie wissen ist es doch völlig ok wenn ein popeliger Stufe 1 Magier mit einem +5 Bonus auch nicht so viel weiß. Er ist ja auch in dem Sinne kein Experte mit einem +17 Bonus.

--- Ende Zitat ---
Das Dumme ist halt, dass D&D5 den Experten mit +17-Bonus nicht hergibt. Der Proficiency-Bonus erhoeht sich irgendwann mal um bis zu drei, moeglicherweise steigt das Attribut um bis zu drei (also hoechstens + weitere 2 auf die Fertigkeit), damit ist ohne magische Ggenstaende bei +10 Schluss. (Und ich habe keine Ahnung, ob es magische Gegenstaende mit Boni fuer Fertigkeitswuerfe gibt.)

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