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Fertigkeitseinsatz fuer ungelernte Fertigkeiten?

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Arldwulf:

--- Zitat von: Luxferre am  8.03.2019 | 13:38 ---Und das beantwortet eine 5e Regelfrage jetzt wie?  :think:

--- Ende Zitat ---

Konkret bezog sich nur auf deine Aussage zum realweltlichem Anspruch, was die im 5e Regelthread machte musst du schon selbst wissen.  ;)

Aber generell ging es mir nur darum zu sagen: Es macht keinen Sinn eine Regel zu finden warum der ungeübte Charakter durch Zufall genauso gut etwas kann wie ein geübter Charakter. Seine Chancen sind ja definitiv geringer. Das Ziel sollte es sein ihm einen anderen Weg zu geben der bessere Chancen verspricht und besser zum Charakter passt.

Oder kurz: Wenn der Barbar barbarenmäßig helfen kann ist dies besser als wenn man Wege sucht warum er nicht Magiermäßig helfen kann.

Hat mit 4E nichts zu tun und gilt ganz allgemein.

Selganor [n/a]:
Jetzt wo die Ursprungsfrage doch ausfuehrlicher behandelt werden kann (und um vielleicht mal zur urspruenglichen Frage zurueckzukommen):

Kurzfassung:
Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade fuer Charaktere unterschiedlicher Hintergruende?
Klar. Von "Vergiss es, davon kannst du gar nichts wissen, spar dir den Wurf" ueber "Ist extrem gehuetetes Wissen, aber mit Nachteil auf den Wurf kannst du es mit deinem Hintergrund doch mitgekriegt haben" bis zu "Klar weisst du das. Spar dir den Wurf" ist da alles drin.

Was die andere Frage angeht, ob denn jemand auch ohne einen Skill gelernt zu haben Wuerfe darauf machen darf muss man das Pferd umgekehrt aufzaeumen.

Wenn dem nicht so waere, dann koennte niemand Springen ohne Athletics, Schleichen ohne Stealth, usw.
Fuer bestimmte Dinge zu fordern, dass der Skill gelernt sein muss (z.B. detailiertere Analyse magischer Effekte - am Besten noch durch eigenen Magieeinsatz - auf "Spruecheklopfer" die Arcane geskillt haben einzuschraenken) ist durchaus legitim.
Dann aber bitte auch mal ein Auge darauf haben, ob man durch solche Einschraenkungen nicht zu harte Grenzen an den Tag legt (z.B. nur wer Religion und Arcane gelernt hat) denn dann kann man auch gleich auf den Wurf verzichten und sagen: Bestimmte Klassen X, Y und Z koennen das erkennen alle anderen nicht. (o.ae.)

Arldwulf:
Man muss sich ja auch im klarem machen warum ein "ungelernter" Charakter normalerweise nicht bei solchen Aufgaben mitmacht, zumindest nicht auf diese Art.

Eben weil es Gefahren gibt. Wenn der Barbar mit seinem schlechtem Magiekundewert nichts "kaputt" machen kann, so ist es durchaus sinnvoll ihn mal ein paar Knöpfe am magischen Artefakt drücken zu lassen.

Aber in solch einer Situation ohne Gefahren, Zeitnot oder dergleichen sollte man als Spielleiter die Spieler auch gar nicht würfeln lassen, da ihr Würfelwurf ansonsten einfach nichts ändert. Wenn auf Fertigkeiten gewürfelt wird, so sollte das Ergebnis auch immer eine Auswirkung haben - und diese möglichst so deutlich sein das die Spieler sich überlegen ob sie es "einfach mal so" probieren wollen oder nicht.

bobibob bobsen:
So in etwa sehe ich das auch. Gerade bei Wissensfertigkeiten kann man ja durchaus auch mal was "falsches" wissen. Wenn man das dann auch noch ausspielt ist für mich die Welt in Ordnung.

Alexandro:
Ich benutze die Herowars-Methode: wenn man proficient ist bekommt man bei einem Erfolg mehr (mehr Infos, eine deutlichere Überzeugung des Gegenübers etc.) und selbst bei einem Fehlschlag bekommt man noch irgendwas (oberflächliche Infos (soviel wie non-proficient bei einem Erfolg bekommen würden), der Fehlschlag ist nur ein Setback und man kann es (mit größerem Risiko) nochmal versuchen, etc.). Auf diese Weise wird deutlich gemacht, das non-proficient Charaktere halt einfach nur Glück hatten (ohne auf die Luschigkeit von 3.x zurückzufallen) und niemals so gute Ergebnisse erzielen können, wie Leute die davon tatsächlich Ahnung haben.

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