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Fertigkeitseinsatz fuer ungelernte Fertigkeiten?
bobibob bobsen:
--- Zitat ---In solchen Situationen halte ich mich gerne an Matt Colville: wer seinen Proficiency-Bonus auf den Wurf bekommt, darf würfeln, die anderen SCs nicht weil ihre Kenntnisse für diesen Fall zu klein sind. Das ist eine leicht zu merkende Regel für so Sachen die im gefühlten Mittelfeld zwischen "Kann jeder irgendwas zu sagen" und "verschollenes Expertenwissen" liegen.
--- Ende Zitat ---
In Einzelfällen könnte ich mir das vielleicht noch vorstellen, als Allgemeinregel ist das für mich gefühltes Spielerkleinhalten. Aber das kann man natürlich auch anders sehen und wenn man es vorher kommuniziert ist eigentlich alles OK.
--- Zitat ---Mehr individuelles Spotlight?
Mal so als Überlegung.
--- Ende Zitat ---
Da würde ich aber eher einen Autoerfolg bei gelungener Probe mit zusätzlichen besonderen Effekten gewähren. Meiner Erfahrung nach fühlt sich das "positver" an.
Feuersänger:
Die Colville-methode ist halt ein kruder Hack, um ein Artefakt des ebenso kruden Skill"systems" zu glätten, etwa dass ein Cleric besser Spuren lesen kann als ein Barb oder ein Sorcerer besser beschwatzen kann als ein Rogue.
Insgesamt ist es freilich Kleinhalterei und beschneidet die Ressourcen der gesamten Gruppe.
Nodens Sohn:
--- Zitat von: Feuersänger am 7.03.2019 | 09:30 ---Die Colville-methode ist halt ein kruder Hack, um ein Artefakt des ebenso kruden Skill"systems" zu glätten, etwa dass ein Cleric besser Spuren lesen kann als ein Barb oder ein Sorcerer besser beschwatzen kann als ein Rogue.
Insgesamt ist es freilich Kleinhalterei und beschneidet die Ressourcen der gesamten Gruppe.
--- Ende Zitat ---
Darum ging es mir eigentlich. Wenn es um Spurensuche geht, sollte ein Barbar oder ein Waldläufer würfeln und nicht ein Kleriker. Es sollte eine Würdigung des Charakterkonzeptes und keine Kleinhalterei der Gruppe sein. DuD ist hier an dieser Stelle halt sehr grob gestrickt (keine Kritik am System - finde ich an sich nicht schlecht). Daher suche ich ja, einfache Mechanismen, damit kein Charakterfrust entsteht wie ich ihn schon in vielen Situationen früher erlebt habe (naja, damals war das System ja noch einfacher gestrickt). Oder ich würde gerne lokale und kulturelle Unterschiede einfließen lassen, damit die Unterschiede einfach deutlicher werden.
Man könnte aber auch einfach alles so lassen wie es ist und die Ergebnisse einfach besser herausarbeiten. Zum Beispiel könnte ein Priester bei seinem Wurf auf (seine eigene) "Religion" noch ein paar Details mehr wissen, als ein Schurke eines anderen Kulturkreises, der sich meist nur um sein weltliches Wohl kümmert.
Ainor:
Ich halte die Colville-methode auch für falsch. Skills sollten halbwegs gleichwertig sein. Warum sollten einige Skills +2 geben, andere aber +2 und man darf überhaupt würfeln ?
Wenn Magie in der Spielwelt besonders obskur sein soll kann man einfach die DCs raufsetzen. Warum sollte in so einer Welt ein Magier alles über Magie wissen ?
Sphinx:
Ich betreiben einen Zwischending.
Zum einen überlege ich wirklich ob ein Charakter etwas von XY wissen kann. Zum anderen passe ich die DC auch an für jemand der zwar etwas wissen könnte es aber abseits von seinen Fachgebiet ist. Da gibt es dann halt eine winzige Chance das er doch was aufgeschnappt hat zu dem Thema. Das hat bei mir aber wenig mit Proficiency zu tun als mit meinem Bauchgefühl.
Ich finde es halt komisch wenn z.B. der Barbar mit dumpstat Int einen Arcana Wurf macht ob er ein komplexes Magisches Konstrukt einteilen kann und durch würfelsuff auf einmal mit Wissen glänzt. Denke das ist einfach persönliche Preference wie man das handhabt.
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