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Drachennestling in Stufe-2-Einsteigerabenteuer?
Feuersänger:
Nestlinge können schon fliegen? Sagt nicht die Bezeichnung "Nestling" aus, dass sie genau das nicht können?
Rhylthar:
Mein Vorschlag:
Nimm erstmal einen anderen Wyrmling (Farbe). Ein grüner Wyrmling mit CR 2 hat die Hälfte an HP und der Schaden ist immer noch gefährlich, aber nicht absolut "über"-tödlich.
Weiterhin könntest Du in Betracht ziehen, dass Drachen als intelligente Wesen nicht zwanghaft bis zum Tod kämpfen. 33 %/50 % HP-Verlust...Flucht z. B.
@ Feuersänger:
"Wyrmlings" have einen Fly-Speed von 60ft.
Runenstahl:
Was auch geht: Man läßt die Charaktere spuren finden denen zufolgen hier schon "irgendetwas oder jemand" durchgekommen ist. Im Raum mit dem Drachen finden sie diesen nun Siegreich über der Leiche von Monster XY vor. Allerdings ist der Drache nun Verwundet oder Vergiftet. Letzteres ist vermutlich besser da man hier begründen kann warum seine Stats schlechter sind und er weniger Schaden austeilt.
Weitere Alternative: Nicht am Monsterkompendium kleben und einen noch kleineren Drachen mit mieseren Stats entwerfen.
Tegres:
--- Zitat von: Flamebeard am 30.05.2019 | 09:19 ---Hmmm... Warum nicht der typische Ansatz, den wir alle aus den D&D-Computerspielen (Baldur's Gate, Neverwinter Nights, etc.) oder auch Diablo kennen?
--- Ende Zitat ---
Ich will gerne die drei Hauptelemente Erkundung, Kampf und Interaktion in einem Abenteuer verknüpfen. Die genannten Beispiele hätten einen zu starken Fokus auf Kampf.
Deswegen will ich ja gerne den Drachen haben: Der ist intelligent und erlaubt auch soziale Interaktion.
--- Zitat von: Flamebeard am 30.05.2019 | 09:19 ---... und, je nach dem, wie du es planst, auch schon 1-2 Stufen aufsteigen.
--- Ende Zitat ---
Es soll ein One-Shot werden (so circa 6 Stunden lang), da ist ein Charakteraufstieg meines Erachtens nach unpassend.
--- Zitat von: Rhylthar am 30.05.2019 | 09:24 ---Mein Vorschlag:
Nimm erstmal einen anderen Wyrmling (Farbe). Ein grüner Wyrmling mit CR 2 hat die Hälfte an HP und der Schaden ist immer noch gefährlich, aber nicht absolut "über"-tödlich.
Weiterhin könntest Du in Betracht ziehen, dass Drachen als intelligente Wesen nicht zwanghaft bis zum Tod kämpfen. 33 %/50 % HP-Verlust...Flucht z. B.
--- Ende Zitat ---
Danke für den Tipp. Das mit dem Kämpfen bis X% HP finde ich auch gut, allerdings weiß ich nicht, ob sich manche Spieler da verarscht vorkämen. "Was, wir haben den Drachen doch fast besiegt und jetzt haut der ab?" Habt ihr so etwas schonmal eingebaut und wenn ja, wie waren die Reaktionen der Spieler?
--- Zitat von: Runenstahl am 30.05.2019 | 09:25 ---Was auch geht: Man läßt die Charaktere spuren finden denen zufolgen hier schon "irgendetwas oder jemand" durchgekommen ist. Im Raum mit dem Drachen finden sie diesen nun Siegreich über der Leiche von Monster XY vor. Allerdings ist der Drache nun Verwundet oder Vergiftet. Letzteres ist vermutlich besser da man hier begründen kann warum seine Stats schlechter sind und er weniger Schaden austeilt.
--- Ende Zitat ---
Auch eine sehr gute Idee. So gibt es immerhin eine innerweltliche Begründung, warum der Drache geschwächt ist.
Antariuk:
--- Zitat von: Tegres am 30.05.2019 | 09:10 ---Gerade Rollenspielneulinge könnten aber die Ansicht haben, jede Begegnung sei auch prinzipiell durch Kampf besiegbar. Den Zahn müsste ich ihnen vorher natürlich ganz klar ziehen. Die Frage ist, ob das dann wieder so viel Spaß macht, wenn man schon weiß, dass es dort Herausforderungen gibt, denen man nicht gewachsen ist.
Fragen über Fragen.
--- Ende Zitat ---
Ich bin mir sicher, dass eine ganz klare Ansage in der Richtung die beste Lösung ist. Wenn die Spieler wissen, dass nicht jeder potenzielle Encounter "angemessen" ist und sie clevere Bastarde sein müssen, wenn sie überleben wollen, dann kannst du auch stärkere Monster einbauen. Würde ja auch sehr zum OSR-Gedanken passen. Schön ist es natürlich, wenn diese im Spiel trotzdem nicht aus heiterem Himmel auftauchen, sondern Hinweise zu ihrer Anwesenheit geben - ob das jetzt Gerüchte über NSCs oder Spuren im Wald sind, ist dabei ja egal.
Allerdings halte ich in diesem Fall einen Oneshot nicht für das ideale Format für sowas - die Zeit wird einfach nicht reichen das alles vernünftig einzubauen, außer ihr spielt einen 12-Stunden-Oneshot. Mit einem rein technisch zu starken Monster würde ich eher ein Abenteuer in drei Sitzungen anpeilen, dann kannst du ein bisschen mehr einbauen und die Spieler haben mehr Zeit, sich eine Lösung für die Probleme ihrer SCs auszudenken. Ist zumindest meine Meinung.
Abgesehen davon bietet es sich denke ich an, diesen Drachennestling bzw. seine Anwesenheit mehrfach anzuteasern. Du erwähntest Drachenkultisten, da ließe sich doch was machen? Oder die SCs finden Orte, an denen das Viech bereits mal war und Dinge zerstört oder beschmutzt hat, oder Augenzeugen, oder werden von einer verfeindeten Kreatur rekrutiert (kA, vielleicht eine Dryade oder etwas in der Art?). Immer mit dem Hinweis, wie gefährlich der Drachennestling ist und dass schon bessere Helden gestorben sind bei dem Versuch eines frontalen Angriffs. Zusätzlich kannst du auch noch versuchen, spezielle Buffs in dein Abenteuer einzubauen, die im Kampf gegen den Drachennestling helfen. Zwei oder drei Potions of Invulnerability (Weiß nicht wie das auf Deutsch heißt... Trank der Unverwundbarkeit?) machen eine direkte Konfrontation für Stufe-1 Charaktere zwar nur minimal weniger tödlich, aber dabei muss man es ja nicht belassen. Angenommen das Abenteuer geht länger als ein Oneshot und die SCs steigen ein- oder zweimal auf, sieht das schon anders aus.
Eine andere Lösung wäre natürlich auch, die Werte des Drachennestling anzupassen. Irgendwas im Bereich von z.B. AC 15, 32 hp, Krallen für 1d8+STR oder Odem für 3W6 Feuer mit RW 13, das wäre eher was für Level-1 Charaktere (und nach wie vor riskant).
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