Autor Thema: Splitter Endgame ?  (Gelesen 4423 mal)

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Supersöldner

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Splitter Endgame ?
« am: 6.06.2019 | 11:47 »
Heldengrad 4 ist lange erreicht. Und nun ? Wie spielt ihr weiter statt neu anzufangen ? Was sind die Passenden Herausforderungen ?

Offline Clagor

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #1 am: 22.08.2019 | 14:10 »
Eben erst gesehen, finde ich grundsätzlich schwierig. Wobei das Potential von 3 zu 4 erst mal nicht extrem steigt, bevor die Spieler nicht weitere 100 Punkte ausgegeben haben. Zur Zeit ist meine Gruppe kurz vor HG 4. Wir spielen dann noch mit HG 4 die Kampagne zu Enden und dann starten wir neu. Wenn der Uhrwerk Verlag Dinge für HG4 rausbringt werden diese auf jeden Fall gekauft.

LG
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Offline Christian

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #2 am: 23.08.2019 | 12:15 »
Ach, meine Charakterentwicklung wäre erst dann beendet, wenn alle Magieschulen vollständig gemeistert sind ~;D
Und dann noch die Zauber dazu erlernt...na gut, bei der Todesmagie vielleicht nicht unbedingt alle :P
Zwar gibt es dann wohl kaum noch Herausforderungen, aber manchmal macht es (zumindest mir) auch Spaß, einfach auf den Putz hauen zu können... ;D
Am I god that I should know anything? No, I'm only a little angel, flying through the world.
Möge die Macht mit euch sein.

Offline JS

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #3 am: 23.08.2019 | 12:22 »
Ab HG3 fanden wir Kämpfe so langweilig und lang, daß wir schließlich das System wechselten (nicht die Welt).
Zweifelsohne bietet das Charaktersystem auch auf HG4 noch reichlich Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, so daß es den Spielern an nichts mangelt, solange dann aber auch die Herausforderungen entsprechend angepaßt werden.
Ich würde ab HG4 vermutlich hochstufige D&D-Abenteuer konvertieren oder sehr politische Abenteuer aus anderen Settings, um den Charakteren Anreize jenseits des üblichen Abenteurerns zu geben. Bisher machte Uhrwerk ja denselben Fehler wie u.a. D&D und bediente die hohen Stufen nur sehr spärlich. Da sollte nach so vielen Jahren mit Splimo etwas mehr kommen, denn ich gehe davon aus, daß viele Runden inzwischen mindestens HG3 spielen.

Offline Xemides

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #4 am: 24.08.2019 | 13:40 »
Das war vor der Insolvenz durchaus geplant.
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Offline Clagor

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #5 am: 24.08.2019 | 14:07 »
Immerhin ist das erste 64 Seiten Abenteuer Schrecken aus dem Eis für HG3 gedruckt und soll nächste Woche geliefert werden.
Da ich diverse Abenteuerpfade von Pathfinder auf Lorakis mit Splittermond Regeln leite ist auch die Herausforderung noch da. Ich hoffe aber schon auf mehr HG3 und HG4 Abenteuer in 2020.
Lg
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Offline Kaskantor

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #6 am: 24.08.2019 | 14:45 »
Irgendwie ein Problem in allen gängigen Stufensystemen, finde ich.

Da frage ich mich, wieso sie zb. bei DnD und Co. immer auf Stufe 20 beharren, wenn die meisten Kampagnen nur bis Stufe 12 gehen.

Und nein, in den Bereichen möchte ich nichts selber basteln.

Auch wenn Splittermond jetzt nicht direkt ein Stufensystem ist, nutzt es HG, was auch nix anderes ist, als Tiers in anderen Spielen.
"Da muss man realistisch sein..."

Offline Clagor

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #7 am: 27.02.2020 | 07:01 »
Nachdem ich nun eine paar Sitzungen mit HG4 geleitet habe kann ich von meiner Sicht aus sagen, das man damit durchaus klar kommt. Der Sprung von 3 auf 4 war nicht so stark wie gedacht und man kann die Figuren durchaus herausfordern. Die sind nun alle gesamt bei rund 700EP und am Samstag ist das Finale der Geschichte, zudem habe ich festgestellt das man die "leichteren Dinge" sehr gut erzählerisch abhandeln kann. Und das man immer Figuren in der Gruppe hat die einfach bestimmte Dinge nicht könne, was die Situation gesamt schwieriger macht.

Bis auf ein paar Ausreißer, auch mit HG 4 immer noch gut und schnell zu spielen. Einzig wenn man zu der Fraktion gehört die eine Figur über Jahrzehnte spielen wollen, dann ist dies wahrscheinlich das falsche System. 

LG
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Offline Holycleric5

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #8 am: 10.09.2026 | 16:14 »
Ja, ja, seit 60 Tagen nichts gewesen...oder so  ~;D

Dieses Jahr wird es ungefähr 2 Jahre her sein, dass ich einen Platz in einer RL-Splittermondrunde gefunden habe. Zuerst war ich Spieler, seit ein paar Monaten habe ich den Posten der Spielleitung übernommen.
Aufgrund privater Probleme unserer vorherigen SL hatten wir ein paar Monate lang nicht gespielt.

Nach unserer letzten Sitzung haben die Abenteurer insgesamt 84 EP gesammelt (inklusive der 15 Start-EP).
Nach 1 bis 2 weiteren Sitzungen (ich habe es von der damaligen SL übernommen, EP am Ende einer Spielsitzung zu vergeben, je nachdem, wie viel passiert ist, 6-15 EP.) werden die Spieler endlich die nötigen 100 EP ausgegeben haben, um den zweiten Heldengrad zu erreichen.

Heldengrad 4 ist lange erreicht. Und nun ? Wie spielt ihr weiter statt neu anzufangen ? (...)

Alleine das Erreichen von Heldengrad 4 dauert schon einige Zeit.

Gehen wir von (15+30)/2 = 22,5 aufgerundet 23 EP pro Abenteuer, aus.
Man benötigt 600-15 (Start-EP) = 585 EP, um den vierten Heldengrad überhaupt zu erreichen

Bei durchschnittlich 23 EP pro Abenteuer hat man bereits 585/23 = 25,43 Abenteuer bestritten, wir runden mal auf 25 Abenteuer ab.

Nehmen wir den "günstigen" Fall, für jedes Abenteuer 2 Spielsitzungen zu brauchen. Dadurch kommen wir auf 25*2 = 50 Spielsitzungen. Bei einer monatlichen Spielfrequenz brauchen wir, um den vierten Heldengrad überhaupt zu erreichen, etwas mehr als zwei Jahre.

Und auf HG 4 benötigt man 25 EP für die vierte Steigerung eines Attributs oder 9x3 = 27 EP, um eine Fertigkeit von 12 auf 15 zu steigern.
Was alleine in Summe auch schon wieder 52 EP sind.
Bei unserem obigen "Durchschnitts-EP" von 23 Abenteuern pro Sitzung bräuchten wir alleine 52/23 = 2,26 (aufgerundet auf 3) Abenteuer (also 6-9 Spielsitzungen), damit wir insgesamt ein Attribut zum vierten Mal steigern können und eine Fertigkeit von 12 auf 15 steigern können.

Möchten wir z.B. vier Attribute und 5 Fertigkeiten (z.B. 1 Kampffertigkeit, 1 Magieschule, 3 allgemeine Fertigkeiten), kostet dies (25x4)+(27x5) = 100+135, also insgesamt 235 EP nach Erreichen des vierten Heldengrades.

Bei unseren 23 EP pro Abenteuer sind wir bei 235/23 = 10,2 Abenteuern, wir runden mal wieder auf 11 Abenteuer auf.

Bei 2 Spielsitzungen pro Abenteuer sind wir bei 22 Sitzungen.

Stand jetzt haben wir (im besten Fall) ca. 50 Sitzungen (bis zum Erreichen von HG 4) + 22 Sitzungen (mehrere maximierte Fertigkeiten) = 72 Sitzungen

Bei monatlicher Spielfrequenz (wieder "im besten Fall") kommen wir mittlerweile auf 72/12 = 6 Jahre.


Wenn ich mir unsere aktuelle Runde so ansehe, werden wir wohl voraussichtlich mehr als 6 Jahre an unseren Charakteren spielen, bis ihre Geschichten auserzählt sind.

An ein Jahrzehnt wird man wohl nicht herankommen, aber ich halte schon das Bespielen eines einzelnen Charakters über einen Zeitraum von 2-3 Jahren für eine lange Zeit. 5-6 Jahre wären für mich mehr als ausreichend für den Lauf durch eine große Kampagne.

Auf das Endgame mit HG4 und HG4+-Kreaturen bin ich schon gespannt.

Wie sich die Kämpfe im "Endgame" spielen, kann ich derzeit noch nicht sagen, da ich es (u.a. aufgrund von System-Hopping) noch nicht einmal in den zweiten Heldengrad geschafft habe...
Spielt (als Spieler): Daggerheart
Spielt (als Spielleiter): Splittermond
In Planung (Solo): Midgard: Legenden von Damatu; Splittermond

Offline Aedin Madasohn

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Re: Splitter Endgame ?
« Antwort #9 am: 10.09.2026 | 18:34 »
gehe einfach von einem frühen 80er Jahre Internatssetting aus.
gespielt wird in Ermangelung von Glotze (Handy und Internet sind noch feuchte Träume) wann immer Zeit zu schnetzeln ist.

da sind 72 Sitzungen in locker drei Monaten Nachmittagsgezocke abrockbar.

So Abend von den Eltern eingeliefert, Mo bis Fr, Sa morgens dann Familienfreigang oder so = 6 Slots/week, 24 Slots/Mons la volia 72 Sitzungen, bevor es auch nur Zeugnisse am Horizont wetterleuchten gibt.

früher war halt alles besser  ~;D

 :Ironie: