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Monster aus der Spätvorstellung, New Hong Kong Story und ähnliche Systeme

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Greifenklaue:
Wie verbessert man sich in den beiden Systemen?

Wie wird das "springen" von Szene zu Szene bestimmt? Hat da der SL als Regisseur den Daumen drauf, oder müssen sich die SC durch Erfolge die nächste Szene "verdienen". (Oder: Wie beeinflusst ihr Erfolg den Film?)

Hellstorm:

--- Zitat von: Greifenklaue am  8.07.2019 | 23:50 ---Wie verbessert man sich in den beiden Systemen?

Wie wird das "springen" von Szene zu Szene bestimmt? Hat da der SL als Regisseur den Daumen drauf, oder müssen sich die SC durch Erfolge die nächste Szene "verdienen". (Oder: Wie beeinflusst ihr Erfolg den Film?)

--- Ende Zitat ---

Ich weiß nicht ob ich die Frage richtig verstehe? Ich beantworte sie jetzt mal so: Am Ende genau so, wie auch in jedem anderen Spiel. Wahlweise wenn Spieler die Szene wechseln wollen, der SL das will oder die "Handlung" der Szene vorüber ist. Erfolge in Hong Kong haben mehr damit etwas zu tun, wie sich die "Handlung" entwickelt (SL kann und sollte das "Ergebnis" des Films nicht vorschreiben). Erfolge sind auf der einen Seite das übliche Vorankommen innerhalb einer Szene (Breche die Tür auf, ich erschieße Goon A) einige Handlungen können jedoch als Stunt gespielt werden.  Stunts sind "besonders" komplexe, gefährliche Abfolgen von Ereignisse (siehe Jacki Chan Filme) diese bringen dem Schauspieler Starpunkte, welche er später benutzen kann. Unabhängig wie erfolgreich oder nicht erfolgreich die Spieler waren, grundsätzlich wird am Ende des Abends aber ein fertiger Film entstanden.

Diese Art löst mach auch das Charaktertod "Problem". Eine Rolle mag sterben aber der Schauspieler bleibt erhalten und kann im nächsten Film natürlich wieder gecasted werden. 8] 8]

Am Ende des Spiels wird der Film "bewertet" anhand verschiedener Kriterien (hab nicht alle im Kopf aber vor-allem Stunts und kühles beschreiben durch die Spieler). Dadurch entscheidet sich, wie der Film veröffentlicht wird und wie viele Leute ihn sehen. Das spiegelt Kritiker- und Zuschauer wieder.

Was ich noch vergessen habe zu erwähnen. Die Schauspieler wählen innerhalb des Films Rollen (Der Dieb, der Cop, der Neuling). Diese Rollen geben auf der einen Seite Motivation und auf der anderen Seite Boni auf deinen Charakter.(Solche Rollen können gemeinsam mit dem SL bestimmt werden oder der SL bereitet alles im Vorfeld vor). SL wird (von meiner Erfahrung her) angeraten, eine grobe Plotidee zu haben aber das Korsett nicht zu eng zu schnallen. Weil Stars mit genügend Starpower sogar ins Skript eingreifen können und nicht nur einzelne Sequenzen (zb Stunts wiederholen).

Nodens Sohn:
In „Das Monster aus der Spätvorstellung“ bekommt man Ruhmpunkte. Es gibt viele Möglichkeiten Ruhm zu erlangen: Gutes Darstellen der Rolle, Spaßige B-Movie-Sprüche, Gute Ideen usw.
Der Ruhm beeinflusst deine Lebenspunkte und die Anzahl deiner Schüsse im Revolver (oder hast du Juck Norris je Mals nachladen sehen?). Du kannst dich auch getrost in schlimme Situationen schmeißen, denn du hast ja einen Stuntman (naja, bis er halt ins Krankenhaus muss). Ruhmpunkte beeinflussen auch die Anzahl und die Qualität der Requisiten und der Garderobe die ein Schauspieler zu Beginn des Filmes für seine Rolle bekommt.
Die Szenen wechseln eigentlich wie im Rollenspiel auch. Wenn’s langweilig ist, wird es weg gelassen. Die Geschichte geht wie im normalen Rollenspiel voran. Die Schauspieler können aber auch den Verlauf etwas beeinflussen.
Gibt ein Schauspieler z.B. Ruhmpunkte aus, kann er sehr divenhaft in seinen Wohnwagen abdampfen und dem Regisseur klar machen, dass er so nicht weiter spielen kann. „Das Monster ist viel zu stark“, „Wir brauchen einen bestimmten Gegenstand, damit wir die Rolle glaubwürdiger spielen können“ usw. Dies wird dann mit dem Regisseur verhandelt. Ebenso können die Schauspieler in Situationen ohne erkennbaren Ausgang einen „Fade out“ (ein Mal pro Spieleabend) mit ihren Ruhmpunkten bezahlen: Dann wird diese spannende Szene ausgeblendet und zu einem späteren Zeitpunkt am Lagerfeuer erzählen die Schauspieler dann, wie sie diesem drohenden Untergang entgangen sind.

Das schönste für mich als Regisseur ist, dass die Spieler gezwungen sind meist in ihren Rollen zu spielen und sich (eigentlich) nicht einfach so besprechen dürfen (man kann ja am Set nicht irgendwie reinquatschen). Es müssen Werbepausen beantragt werden in denen sie sich über das weitere Vorgehen besprechen dürfen. Und da blende ich per Tablet dann auch tatsächlich Werbefilmchen aus den 50ern bis 80gern ein, die dann meist so witzig sind, dass es den Schauspielern gehörig schwer macht sich auf ihre Besprechungen zu konzentrieren.

Hellstorm:
 Den Werbeaspekt wird auch in Hong Kong dargestellt. Wenn man sinnvolles Productplacement einbringt, dann gibt's auch einen Reroll zu ergattern. ~;D

Greifenklaue:
Danke für die Antworten. Stecken ja teilweise coole Ideen drin. Dachte im ersten Moment, dass sozusagen alle Szenen vorgegeben sind - theoretisch könnte sich eine Kriminalplot-Folge unterschiedlich entwickeln, auch je nachdem wie die Spieler vorgehen wollen.

Gibt es bei NHKS EP oder ähnliches?

 

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