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Sind Dungeon Crawls per Defition reine "Metzelabenteuer"?
D. M_Athair:
--- Zitat von: nobody@home am 11.07.2019 | 12:33 ---Man kann also schon sagen, daß der "typische" D&D-Dungeoncrawl so, wie die Regeln gedacht waren, zumindest in den Anfangsjahren noch eine ganz andere Art von Spiel gewesen sein muß als eben einfach nur "Tür auf, Monster platt, Tür zu".
--- Ende Zitat ---
Das ist auch bei der Mehrzahl der OSR-Sachen heute noch so. Tatsächlich sind einige LotFP-Dungeons sogar ziemlich monsterarm (und fallenreich).
Wobei ... wenn man "Metzelabenteuer" anders versteht, dann passt es doch wieder: Old School Dungeons sind gut darin SC-Gruppen niederzumetzeln. Wenn ne Gruppe nicht aufpasst ist der TPK schnell da. :ctlu:
--- Zitat ---Aber die Vorgehensweise ist immer dieselbe - Tür auf, Monster plätten, Schätze einsammeln, weiter.
--- Ende Zitat ---
Das kenne ich in Reinform am ehesten von new school D&D (also D&D 3+). Und von Leuten, die ihre Heroquest(MB)-Erfahrungen aufs Rollenspiel übertragen haben. Die Spielweise ist auch bei Cyber-Dungeons aka Shadowrun verbreitet.
--- Zitat von: hassran am 11.07.2019 | 13:00 ---Könnte doch nur jemand mit entsprechenden old school credentials substantiell dazu beitragen...na ihr wisst ja, wen ich meine...
--- Ende Zitat ---
Old-School-Papst Glgnfz? >;D
Seraph:
Super interessantes Thema. Abo!
Das ist auch der Grund, warum Dungeons für mich als SL immer ein Graus zum Vorbereiten sind. Eine riesige und komplexe Karte, gefühlt in jedem 2. Raum einen Kampfencounter und wenig soziale Interaktion. Würde mich über weitere positive Gegenbeispiele freuen!
takti der blonde?:
--- Zitat von: D. Athair am 11.07.2019 | 13:06 ---Das kenne ich in Reinform am ehesten von new school D&D (also D&D 3+). Und von Leuten, die ihre Heroquest(MB)-Erfahrungen aufs Rollenspiel übertragen haben. Die Spielweise ist auch bei Cyber-Dungeons aka Shadowrun verbreitet.
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Ich persönlich gebe den Diablo Spielen die Schuld...;)
--- Zitat ---Old-School-Papst Glgnfz? >;D
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:d :headbang:
--- Zitat ---Das ist auch bei der Mehrzahl der OSR-Sachen heute noch so. Tatsächlich sind einige LotFP-Dungeons sogar ziemlich monsterarm (und fallenreich).
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Gerade Fallen sind eine gute Möglichkeit, um den modus operandi einer Gruppe ein bisschen durchzuschütteln. Wobei ich zugegebenermaßen selbst noch daran feile wie ich Fallen am liebsten einsetze.
Grüße
Hasran
JS:
--- Zitat von: Seraph am 11.07.2019 | 13:11 ---Das ist auch der Grund, warum Dungeons für mich als SL immer ein Graus zum Vorbereiten sind. Eine riesige und komplexe Karte, gefühlt in jedem 2. Raum einen Kampfencounter und wenig soziale Interaktion. Würde mich über weitere positive Gegenbeispiele freuen!
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Nur nebenbei, weil es am Rande dazu und zu deinem Problem paßt: Mit iPad oder PC kannst du auf Programme zugreifen, die gerade Crawls und Kämpfe für den SL enorm erleichtern. Roll20 oder Fantasy Grounds auf PC/Mac bieten z.B. eine Vielzahl an Systemen an, Game Master 5th Edition zusammen mit Goodnotes 5 sind mit iPad sehr gut für D&D 5 (Goodnotes sogar generisch) usw.
Crimson King:
Monsterarme Dungeons sind in den meisten Fällen wesentlich plausibler. So voll, wie manche Dungeons sind, fragt man sich zum einen, wie der Laden logistisch funktionieren soll, und zum anderen, wieso die nicht alle längst überheinander her gefallen sind.
Dementsprechend finde ich es immer interessant, wenn man so etwas wie eine Dungeon-Historie und -Soziologie mitentwickelt. Wer und was war und ist hier und warum? Und wie gehen die miteinander um? Wenn man die Fragen plausibel beantwortet, bekommt man meistens einen Dungeon, der kein reines Metzelabenteuer ist.
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