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[D&D 5] Wohin mit den Goldmünzen???
Ainor:
--- Zitat von: nobody@home am 17.07.2019 | 23:47 ---Ich denke, die Knackpunkte hier sind "früher oder später" einer- und "ereignislose Passagen" andererseits.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich nicht. Da steht "most likely available" und "while exceptions are certainly possible ... these exceptions are temporary". Das sind eher starken Formulierungen die erklären dass ein reibungsloses Einkaufserlebniss der Standard in 3E ist. Natürlich kann ein DM einen permanenten Ausnahmezustand erklären order entscheiden dass jedes mal wenn Karl der Krieger ein Schwert kaufen will die Stadt von Drachen angegriffen wird, aber das ist nicht wirklich ein glaubwürdiger Normalfall.
Ganz anders die Sprache in 5E: Purchasing a magic item requires time and money to seek out and contact people willing to sell items. Even then, there is no guarantee a seller will have the items a character desires.”
Quaint:
Also meine Erfahrung aus mittlerweile etwa 5 Kampagnen mit der 5e sagt: Gold wird ganz wesentlich für magische Gegenstände ausgegeben. Was für Gegenstände aber überhaupt zum Verkauf stehen (und was sie kosten) obliegt dem SL. Bisweilen gibt es dann auch interessante Shoppingtouren mit windigen Händlern, spontan erdachten Gegenständen und derlei mehr. Wünsche nach konkreten, in Büchern veröffentlichten Gegenständen werden eher gelegentlich positiv beschieden.
Andere SL mögen das natürlich anders machen.
Und natürlich kann man mit dem vielen Gold auch ein Handelshaus aufmachen und sich ein paar Armeen anschaffen. Aber was kann ich denn mit dem gegebenen Material aus den 3 Kernwerken einfacher und besser abbilden? Handelskriege und Feldschlachten? Oder ein +2 Flammenschwert? Also IMHO eher letzteres. Ich will gar nicht sagen Handelskriege und Feldschlachten gehen garnicht, aber das ist halt eher Freischwimmen dann, mit eher geringer Unterstützung durch das Regelwerk.
Feuersänger:
--- Zitat ---(Okay, in der 4. Edition gab's den Spezialfall, daß jemand mit dem "Ritual Caster"-Feat und dem passenden Ritual einfach den passenden Gegenwert in Komponenten -- quasi nur "Gold in anderer Form" -- innerhalb einer Stunde direkt in einen gewünschten magischen Gegenstand maximal der eigenen Stufe verwandeln konnte.
--- Ende Zitat ---
Die Tendenz geht glaub ich eh in die Richtung. Bspw bei PF2 brauchst du nichtmal mehr einen speziellen Feat und musst auch kein Caster sein -- jeder Krieger kann seine eigenen magischen Waffen und Rüstungen herstellen und verbessern. Alles was er dafür braucht ist die ausreichende Mindeststufe und Gold. (Andere Gegenstandstypen sind aber wieder eine andere Geschichte.)
Mein Problem mit dem Erwerb per Zufall (also auf Tabelle würfeln oder so) ist, dass da meistens entweder komplette Grütze rauskommt oder bestenfalls etwas womit mein SC jetzt nicht so viel anfangen kann. Gleiches gilt freilich auch wenn der SL absichtlich so magischen Sondermüll droppen lässt / zum Kauf anbietet. Für mich entwertet das das ganze Konzept "Magische Gegenstände" extrem, wenn man bei der Beschreibung nicht "Whoa, cool!" denkt sondern "Bah, was soll ich damit" oder "Hmpf, wieder nur ein Notbehelf".
Bildpunkt:
Wenn ich mir hier die ganzen Post so anschaue, bin ich darin bestärkt, diesen offiziell vorgesehenen Teil des Spiels weiterhin wegzulassen.
Tintenteufel:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 16.07.2019 | 12:36 ---Häuser, Schlösser, Schiffe, Lebensstil,
--- Ende Zitat ---
Jau! Downtime! Z. B. a la Matt Colville mit Strongholds & Followers. Oder Ghosts of Saltmarsh hat zahlreiche Optionen Gold in Schiffe zu investieren.
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