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[D&D 5] Wohin mit den Goldmünzen???
Greifenklaue:
--- Zitat von: Quaint am 18.07.2019 | 01:55 ---Also meine Erfahrung aus mittlerweile etwa 5 Kampagnen mit der 5e sagt: Gold wird ganz wesentlich für magische Gegenstände ausgegeben. Was für Gegenstände aber überhaupt zum Verkauf stehen (und was sie kosten) obliegt dem SL. Bisweilen gibt es dann auch interessante Shoppingtouren mit windigen Händlern, spontan erdachten Gegenständen und derlei mehr. Wünsche nach konkreten, in Büchern veröffentlichten Gegenständen werden eher gelegentlich positiv beschieden.
Andere SL mögen das natürlich anders machen.
Und natürlich kann man mit dem vielen Gold auch ein Handelshaus aufmachen und sich ein paar Armeen anschaffen. Aber was kann ich denn mit dem gegebenen Material aus den 3 Kernwerken einfacher und besser abbilden? Handelskriege und Feldschlachten? Oder ein +2 Flammenschwert? Also IMHO eher letzteres. Ich will gar nicht sagen Handelskriege und Feldschlachten gehen garnicht, aber das ist halt eher Freischwimmen dann, mit eher geringer Unterstützung durch das Regelwerk.
--- Ende Zitat ---
Das ist doch mal ein Wort ;)
Feuersänger:
--- Zitat von: Mhyr am 18.07.2019 | 07:03 ---Oder Ghosts of Saltmarsh hat zahlreiche Optionen Gold in Schiffe zu investieren.
--- Ende Zitat ---
Wozu? Damit die noch mehr Gold erwirtschaften, mit dem man nichts spielrelevantes anfangen kann? (scnr)
Tintenteufel:
--- Zitat von: Feuersänger am 18.07.2019 | 10:19 ---Wozu? Damit die noch mehr Gold erwirtschaften, mit dem man nichts spielrelevantes anfangen kann? (scnr)
--- Ende Zitat ---
Seeschlachten bzw. Kampf zwischen Schiffen. Oder einfach nur, um auf einem fahrbaren Untersatz über Wasser reisen zu können.
AlucartDante:
Ihr dürft nicht vergessen, dass die SCs eine Hyperinflation von Goldmünzen auslösen. Vielleicht können sie dann von den vielen Goldmünzen ein paar Kupfermünzen kaufen.
Ich nenne das Problem auch das Mansa Musa Problem. Das kann man in einer Kampagne auch durchaus mal ausspielen. "Oh euer Geld ist nichts mehr Wert und die Hausangestellten fordern jetzt 5k Goldmünzen am Tag. Was die Helden auslösen wird hier ganz gut beschrieben: https://akom360.de/mansa-musa-vermoegen/
Als Lösungen von Inflation bei den SCs gibt es desweiteren:
- Entweder die Helden sind einfach unendlich reich und brauchen nie über Geld zu sprechen.
- Oder Geld einfach etwas realistischer knapp machen. Preise realistisch anpassen. Klappt in anderen Rollenspielen ja auch.
- Das Umfeld reagieren lassen: Diebe, Mätressen, Tempel, Verwandte, sie ab und zu brauchen etwas Geld und schnorren.
Sashael:
D&D ist eben keine Wirtschaftssimulation. Die angegebenen Preise für imho fast alles sind nur Pi mal Daumen mal Fensterkreuz und z.T. offensichtliche Willkür. Nicht als bösartige Willkür gemeint, sondern die Macher haben sich halt Null Gedanken darüber gemacht, wie sinnvoll irgendwelche Preise sind.
Magic Shops bieten die Möglichkeit, Geld loszuwerden ohne Immobilien oder Schiffe und ähnliches zu erwerben. Solche Investitionen sehe ich ehrlich gesagt nicht für alle Charakterkonzepte als sinnvoll an. Durch Bier und Huren Gold zu verprassen passt auch nur zu einem kleinen Teil der Klassen.
Aber magische Gegenstände braucht wirklich jeder.
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