Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Warum sind die erfolgreichsten Systeme auf deutsch immer “Regelmonster“?
BBB:
--- Zitat von: YY am 20.07.2019 | 12:35 ---Betrachten wir es mal andersrum:
Wenn es ein für mich rundum gelungenes Spiel in einem einzigen Regelwerk gibt, von dem nie was anderes erscheint, kaufe ich das genau einmal.
Um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, braucht es einen ständigen Produktausstoß - nur das kann überhaupt irgendwie tragfähig sein, unabhängig von der Qualität oder der inhaltlichen Ausrichtung dessen, was da produziert wird.
Das bedeutet aber jenseits des genannten G.A.S. nicht, dass da künstlich ein Markt geschaffen wird. Alles andere ist einfach wirtschaftlich nicht relevant.
--- Ende Zitat ---
Genau das.
Bestes Beispiel ist für mich Fate. Es gab eine Zeit, da hörte ich an jeder Rollenspiel-Ecke Fate. Klar, meine Blase und so, aber es entstand für mich subjektiv der Eindruck, dass das momentan das meistverkaufte Rollenspiel sein müsste.
Nun hab ich keine Ahnung, wie oft Fate wirklich verkauft wurde, aber ich weiß dass es nicht ausreichte, um Evil Hat Productions ausreichend zu finanzieren. Denn außer dem Fate Grundregelwerk braucht man... nichts.
Wirtschaftlich betrachtet können nur die Regelschwergewichte erfolgreich werden, solange das ganze als Buchform und gedruckt erscheint, denn nur so kriegt man genügend Ausstoß hin, um den Verlag am Leben zu erhalten.
Crimson King:
--- Zitat von: BBB am 20.07.2019 | 12:54 ---Genau das.
Bestes Beispiel ist für mich Fate. Es gab eine Zeit, da hörte ich an jeder Rollenspiel-Ecke Fate. Klar, meine Blase und so, aber es entstand für mich subjektiv der Eindruck, dass das momentan das meistverkaufte Rollenspiel sein müsste.
Nun hab ich keine Ahnung, wie oft Fate wirklich verkauft wurde, aber ich weiß dass es nicht ausreichte, um Evil Hat Productions ausreichend zu finanzieren. Denn außer dem Fate Grundregelwerk braucht man... nichts.
Wirtschaftlich betrachtet können nur die Regelschwergewichte erfolgreich werden, solange das ganze als Buchform und gedruckt erscheint, denn nur so kriegt man genügend Ausstoß hin, um den Verlag am Leben zu erhalten.
--- Ende Zitat ---
Außer dem DnD 5 Grundregelwerk braucht man zum DnD spielen auch nichts. Trotzdem ist es das kommerziell erfolgreichste Rollenspiel aller Zeiten. Das alleine ist es nicht. Grundsätzlich dürfte die Antwort auf die Frage, weshalb kommerziell erfolgreiche Regelwerke mindestens mittelmäßig komplex sind, nicht so einfach zu beantworten sein.
JS:
--- Zitat von: Crimson King am 20.07.2019 | 12:57 ---Außer dem kostenlosen SRD braucht man zum DnD spielen auch nichts. Trotzdem ist es das kommerziell erfolgreichste Rollenspiel aller Zeiten. Das alleine ist es nicht. Grundsätzlich dürfte die Antwort auf die Frage, weshalb kommerziell erfolgreiche Regelwerke mindestens mittelmäßig komplex sind, nicht so einfach zu beantworten sein.
--- Ende Zitat ---
Kleine Korrektur, die deine Aussage aber noch mehr unterstreicht.
::)
tartex:
Ich bin über Spirit of the Century zu FATE gekommen, habe mir später dann noch Strands of Fate gekauft, und das sind für mich beide umdurchquerbare Crunch-Halden.
Mag aber auch zum Teil daran liegen, dass so gut wie keine Illustrationen drin sind.
Kaskantor:
Zum SR5 GRW bräuchte man theoretisch auch nix. Aber wissen ja, dass es nicht beim GRW bleibt. Und so ist es auch bei DnD.
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