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Machtlevel der Klassen

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Arldwulf:
Es kommt einfach ein wenig darauf an wie viel man versucht das System zu brechen. Solange man nah an der von den Designern intendierten Spielweise bleibt sind eigentlich alle Klassen spielbar und die Unterschiede relativ marginal.

Sobald man überlegt "was kann ich mit dieser Fähigkeit eigentlich wirklich anstellen" gibt es einfach Klassen die extrem davonziehen, weil sie Dinge können die andere nicht vermögen.

Gilt ähnlich auch wenn man sich als Spielleiter mal sagt: Ok, für dieses Abenteuer hab ich mir was anderes überlegt als einfach nur rein in den Dungeon und Monster verkloppen - auch da kann man durch Wahl der Anzahl echter Kampfencounter pro IG Tag eine Menge an der Balance kaputt machen.

Oder grob gesagt: Es funktioniert halt wenn man es funktionieren lassen will und nicht per Zufall in die Fallen tritt.

Arldwulf:

--- Zitat von: Darius am  6.08.2019 | 12:39 ---Der Druide ist halt auf Level 1-5 unglaublich gut, wird aber im weiteren Levelverlauf etwas schwächer finde ich.

--- Ende Zitat ---

Hört man oft - aber so viel ist eigentlich nicht wirklich dran. Das ganze bezieht sich eigentlich auf ein Missverständnis. Auf Stufe 1-5 spielen sich Druiden nur anders als auf Stufe 10-15. Nur halt nicht wirklich schwächer. Statt übermächtige Tierformen zu nutzen benutzen Druiden auf hohen Stufen sehr gute Zauber häufiger.

takti der blonde?:

--- Zitat von: Arldwulf am  7.08.2019 | 09:12 ---Sobald man überlegt "was kann ich mit dieser Fähigkeit eigentlich wirklich anstellen" gibt es einfach Klassen die extrem davonziehen, weil sie Dinge können die andere nicht vermögen.

--- Ende Zitat ---

Du stellst ja schon selbst fest, dass Fähigkeiten nicht im luftleeren Raum angewandt werden. Bei 5e habe ich bislang auch noch keinen "exploit" wahrgenommen, dem eine moderat klevere Spielleitung nicht einen Riegel vorschieben könnte. Bzw. entsprechendes encounter design, so es denn herausforderungs-orientiert ist, ist der große Gleichmacher.

Grüße

Hasran

Talwyn:
Der Barde ist definitiv Top Tier, und nicht nur Lore, sondern auch Valor. Klar, es ist sehr nützlich, mehr (und früher) Zauber von anderen Listen wählen zu können, aber die Fähigkeiten des Valor Barden sind auch allesamt sehr gut. Meiner war z.B. in unserer Gruppe der Tank dank magischer Brustplatte und Schild. Davon abgesehen war ich eigentlich nie in der Situation, wo ich keine sinnvollen Handlungsoptionen hatte. Unter Verlegenheitsaktion lief es da schon, wenn ich mit meinen Flametongue Greatsword auf die Gegner eingeschlagen habe - mit passablem Schaden, wenngleich der natürlich weit hinter dem zurückblieb, was der Vengeance Paladin zeitgleich angerichtet hat - was ja aber auch völlig in Ordnung ist, wenn man bedenkt, dass das Verprügeln von Gegnern das Einzige war, was der Paladin wirklich gut beherrscht hat.

Feuersänger:
Ich hab btw in meiner Anleitung zum Charakterbau auch ein paar Takte über Aspekte wie Power, Vielseitigkeit, Komplexität und Nieten verfasst.

Was hier soweit ich sehen kann noch nicht genannt wurde, ist dass manche Klassen/ATs halt ihren Höhepunkt auf einer bestimmten Stufe haben und danach nichts Tolles mehr kommt. Da wird beispielsweise der Hunter Ranger genannt: ganz passabel, bekommt aber seine letzte sinnvolle Fähigkeit auf Stufe 11 und hat somit dort seinen Apex erreicht. Danach quasi nur noch Ribbons (Schmuck am Nachthemd). Für Kampagnen die bis ca Level 12 gehen also prima; in Runden die die volle Distanz gehen guckt er halt dann etwas dumm auf der Wäsche.

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