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Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker

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YY:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 31.12.2019 | 13:52 ---Aber bei Star Wars war das Franchise ja schon da hätte schon was extrem in die Hose gehen müssen, damit man die komplette Trilogie nicht gemacht bekommt.

--- Ende Zitat ---

Sagte ich doch - Star Wars ist so groß und die Fans so eingefleischt, das muss man über Jahrzehnte völlig vermasseln, bis sich da merklich was tut.

Das war doch gerade in Abgrenzung von den Remakes und Fortsetzungen, die sich und die Marke, an die sie sich hängen wollen, völlig überschätzen.



--- Zitat von: Aedin Madasohn am 31.12.2019 | 14:33 ---es ist ja nicht so, als wären das neue Herausforderungen.
Und so wie wir im RSP-Bereich Spielleiterhinweise zum Umgehen solcher Selbstgestellter-Fallen kaufen können, sollten doch Hollywood-Teams solches Spindevelopment, Twistsmanagment, Dialoge etc.pp. mittels Tools beherrschbar und vorallem: in Szenegruppen delegierbar machen (bei Groschenromanen wie Perry Rhodan läuft das ja auch über Vorgaben/Expose) 

--- Ende Zitat ---

Joah, Szenegruppen weiß ich jetzt nicht, aber ja, das ist vor allem eine Frage, ob man dafür überhaupt ein Problembewusstsein hat und wie man das dann zielführend angeht.
Das war ein deutliches Organisationsversagen bei Lucasfilm, insbesondere wenn (ich muss noch mal drauf rumreiten) man so groß mit der Story Group hausieren geht, von der man dann sehr wohl hätte erwarten können, dass die genau solche Dinger rechtzeitig eingefangen kriegen.

Und davon weg ins Allgemeine habe ich schwer das Gefühl, dass diese Aspekte in der aktuellen Generation Drehbuchschreiber und Regisseure vorsichtig formuliert nicht den allerhöchsten Stellenwert haben. Gibt natürlich Ausnahmen, aber in der Fläche scheint man da einfach mal drauf zu pfeifen - selbst dort, wo man nicht absichtlich mit hohem Erzähltempo, SFX etc. darüber hinwegtäuschen will, sondern wo das eigentlich ein zentrales Element sein müsste.
Von einem Transformers-Film erwarte ich das ja gar nicht und schaue mir den einfach nicht an. Aber wenn mir Filme oder noch mehr Serien als mordsclever und ausgeklügelt angepriesen werden und dann solche Sachen von vorne bis hinten nicht stimmen...da krieg isch Plack  >:(

6:
@YY:Martin Scorseses Meinungsartikel im New Yorker kennst Du schon, oder?

YY:
Aus zweiter Hand, ja.

Bei der Kernkritik, dass die heutige Filmbranche insgesamt zu sehr das Risiko scheut* und lieber noch fünf Klone eines einmal erfolgreichen Films bzw. noch mehr Variationen des selben Konzepts produziert, gehe ich jedenfalls mit.

Wenn der Mainstream sich das weiterhin antun will, kann ich es nicht ändern, aber dann suche ich mir eben andere Unterhaltung als den vierzigsten Marvel-Film, den zehnten Transformers oder auch ein Star Wars, das sich nicht von seiner eigenen Vergangenheit lösen kann* (ja, selbes Sternchen ;)).

Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele, aber - und das ist ihr größter "Fehler" - die kann man nicht am Fließband produzieren.

Und dieses überzogene Auf-Sicherheit-spielen mit Remakes und Aufgewärmtem geht zu meiner Zufriedenheit auch öfter mal gründlich daneben (und das in einer Form, dass man es aus ewiger Entfernung kommen sehen könnte, wenn man denn die Augen aufmachen würde), aber trotzdem versucht man es lieber weiter, anstatt die Konsequenzen zu ziehen und von dieser Methode wieder ein Stück weit weg zu kommen. 


*Offensichtlich wird ein Film nicht automatisch gut, nur weil er etwas oder gar alles anders macht als seine Vorgänger. Aber wenn man immer nur im alten Fahrwasser bleibt, kommt eben nur eine schnell vergessene Kopie oder bestenfalls eine halbwegs brauchbare Homage raus.

Issi:
Ich merke halt, dass mich Serien idR. besser bedienen.
Mehr Zeit um die Geschichte zu entwickeln.
Zielpublikum erwachsener.

Die Retro Blockbuster gehen ja mit dem Serien Boom mehr oder weniger Hand in Hand.

Alexandro:

--- Zitat ---Freilich gibts Dinger, die "too big to fail" sind. Die Sequel Trilogy gehört da für mich genau so dazu wie die Hobbit-Filme und auch genug aus der Marvel-Ecke. Das wirft immer Geld ab, auch wenn es bei Licht betrachtet gar nicht mal so gut gelungen ist.
--- Ende Zitat ---

Das gleiche kann man allerdings auch über die Projekte der Herren Scorsese, Coppola, etc. sagen - die machten zuletzt auch Geld wegen ihrer Formelhaftigkeit, weil sie den Fans bekanntes vorgesetzt haben, und eher seltener wegen ihrer Qualität (btw. das Absprechen davon dass Comicverfilmungen "richtige Filme" wären, ist auch nicht gerade das stärkste Argument bei einem Regisseur, dessen erfolgreichste (und, einige würden sicherlich sagen, besten) Arbeiten durch die Verfilmung von Schundromanen entstanden sind).

@Megavolt: Danke für das verlinken von Jenny. Die Reviews sind immer ein Genuß (besonders ihre weiterführenden Ideen, wie der Film mit ein paar kleinen Tweaks deutlich verbessert hätte werden können).

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