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Holycleric sucht wieder/immer noch "sein" System

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Blizzard:
Ich habe es zwar selbst nie gespielt/geleitet, aber was ist denn mit 13thAge?

Der Nârr:

--- Zitat von: Holycleric5 am 13.10.2019 | 11:58 ---Ich habe damals meine Bücher (Characters, Campaigns, Fantasy, Magic) wieder verkauft, weil es nicht meinem damaligen Spielstil nahekam.
Ich habe mir Gurps lite erstmal wieder als PDF geholt. Die Sache mit dem wählbaren Power level und Status klingst gut, aber irgendwie stellen sich mir bei der riesigen Vor- und NAchteilsliste irgendwie die Nackenhaare auf...
Und reine Punktegenerierung wird (besonders bei mir und meinen Spielern) immer seeeehr langwierig.
--- Ende Zitat ---
GURPS ist so wie es im Buch steht ja gar nicht spielbar, weil es kein Spiel ist, die nennen es ja Role-Playing-System und nicht Role-Playing-Game. Man muss es schon erstmal anpassen und sein eigenes Spiel daraus machen - zum Beispiel, indem man Vor- und Nachteilsliste zurechtstutzt. Man kann das natürlich auch ad-hoc machen und von Fall zu Fall gucken, was Sache ist, je nachdem was man vorhat kann das aber in mehr Arbeit ausarten und Spieler vor den Kopf stoßen ("aber der Charakter BRAUCHT diesen Vorteil"). Die reine Punktegenerierung kann man reduzieren, indem man mit "Templates" spielt, z.B. Gurps Traveller hat so etwas, die geben dann schon einen großen Batzen CP vor. Vielleicht hat Banestorm auch so etwas, ansonsten würde man sich selber solche Templates bauen und den Spielern zur Verfügung stellen. Aber ja, am Ende ist immer noch sehr viel Eigenbau nötig.

Der Vorteil von GURPS ist, dass du es eigentlich an deinen Spielstil sehr genau anpassen kannst. Der Nachteil von GURPS ist, dass du es erstmal an deinen Spielstil anpassen musst ;).

In einer Gruppe, die kein Problem damit hat, Regeln zu lernen und auch etwa Effekte auswendig zu wissen (was macht Crushing Schaden, was macht Impaling Schaden usw.) spielt sich GURPS aber sehr flüssig trotz des Detailreichtums (im Gegensatz zu manch anderen ultradetaillierten Spielen).

HârnMaster und Mythras (zu WH2 und O.L.D. kann ich nichts sagen) bieten den Vorteil, ja bereits für mittelalterliche Fantasy maßgeschneidert zu sein. Daher spielt denke ich eine Rolle, wie wichtig einem die zusätzlichen Optionen in GURPS sind (Vor- und Nachteile, teilweise noch höherer Detailgrad) und wo einem der Kernmechanismus besser gefällt (W100 vs 3W6).

Kardinal:
...also ich spiele GURPS seit der 3. Edition (die ich damals nur aus dem Basic Set "gelernt" habe) und fand es eigentlich stets recht spielbar. (wenn du ein wenig Starthilfe möchtest, hau mich einfach mal auf discord an)  ;)

auerochse:

--- Zitat von: Holycleric5 am 12.10.2019 | 22:28 ---Knapp 3 Monate ist es her, dass ich nach einem Crossover aus Titanquest und Hârnmaster suchte.


--- Ende Zitat ---

und ich frage mich fast seit ca. 10 jahren, weshalb es nicht ein sexy, sauschnelles BRP/ runequest/ hârnmaster gibt.

ist das BRP/RQ zu behäbig?
oder gibt es bei diesem system gar keine andere möglichkeit als behäbig zu sein?
ich bin zu faul, RQ4 zu "pimpen". vielleicht kommt nur was behäbiges bei raus.
 

Gunthar:
Schon mal Barebone Fantasy angeschaut? Simples W100 System.

Oder Hyperborea Helden des Stahls. Auch ein W100 System mit taktischem Kampf und was ich genial finde, dass der Einer einen grösseren Einfluss hat (zb der Schaden wird anhand des Einers ermittelt. Eine 29 macht viel mehr Schaden als eine 31 oder eine 23.

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