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Rauben uns aktuelle Rollenspiele die kreativität?

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Rhylthar:

--- Zitat ---Das sind halt auch alles so richtige Kitchen Sink Settings, wo wirklich alles drin ist, was nicht bei drei auf den Bäumen war, und die auch irgendwie nur sehr mäßig originell sind, wenn man es mal mit etwas Abstand betrachtet. Meine These ist ja, dass man ab einem gewissen Alter und wenn man eine gewisse Anzahl solcher Settings gesehen hat, sich für die einfach nicht mehr so begeistern kann, wie als Teenager. Reichhaltige Details eigentlich gut, vor allem natürlich dann, wenn man sich dadurch nicht einschüchtern lässt und auch einfach mal einen Regionalband oder ein unstimmiges Detail ignoriert. Aber bei den von dir aufgezählten Settings wirkt es ermüdend, weil es auch einfach alles nicht so besonders spannend ist, außer halt vielleicht bei diesem einen Setting, in dem man sich zu Hause fühlt, der ersten Liebe, sozusagen.
--- Ende Zitat ---
Was dem einen zu einengend ist, ist dem anderen sein Wohnzimmer.

Will sagen:
Man kann durchaus seinen Spaß daraus ziehen, sich in den vorgegebenen Grenzen dieser Settings kreativ zu bewegen. Das "Leben" in einer Welt macht halt durchaus Spaß.

Crimson King:

--- Zitat von: Maarzan am 16.12.2019 | 16:37 ---Vollausgeformte Settings lassen keinen Platz für eigene Kreativitätsversuche des Spielleiters.
Festgelegte Metaplots lassen keinen Platz für von den Spielern angestoßene Veränderungen.

--- Ende Zitat ---

In beiden Fällen gilt dies nur, wenn man meint, sich an alle Details halten zu müssen. Man kann Setting- und Metaplotdetails aber auch als Vorschläge ansehen, im Sinne von: so ist die Welt und so läuft die Geschichte, sofern ihr euch nicht bewusst für Änderungen entscheidet oder diese erspielt. Das ist eine tolle Grundlage für einen kreativen Prozess.

Maarzan:

--- Zitat von: Crimson King am 16.12.2019 | 17:27 ---In beiden Fällen gilt dies nur, wenn man meint, sich an alle Details halten zu müssen.

--- Ende Zitat ---

Davon ist bei so einer Diskussion auszugehen, denke ich, denn mit "kann doch jeder ändern wie er will", würde die Disksussion eh trivial.

Also ist die Prämisse doch wohl: Wenn man so spielt wie vorgesehen, dann ... 

Teylen:

--- Zitat von: Crimson King am 16.12.2019 | 17:27 ---In beiden Fällen gilt dies nur, wenn man meint, sich an alle Details halten zu müssen. Man kann Setting- und Metaplotdetails aber auch als Vorschläge ansehen, im Sinne von: so ist die Welt und so läuft die Geschichte, sofern ihr euch nicht bewusst für Änderungen entscheidet oder diese erspielt. Das ist eine tolle Grundlage für einen kreativen Prozess.
--- Ende Zitat ---
Genau das meinte ich :)
Bei nicht gegebenen oder nur grob skizzierten Settings oder Metaplots fehlt mir diese Grundlage.

Klingenbrecher:

--- Zitat von: Maarzan am 16.12.2019 | 17:30 ---Also ist die Prämisse doch wohl: Wenn man so spielt wie vorgesehen, dann ...

--- Ende Zitat ---
... habe ich Spieler/innen die sich wundern das einige ihrere Ideen nicht in das Setting/ Welt what ever passen.
... Spieler/innen eine große Menge Fluff lesen sollten damit sie die Ingame-Info Flut verstehen.

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