Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Welche 4E Elemente sind in die 5E geflossen?
Arldwulf:
Was würde man überhaupt alles zählen?
Oben werden ja z.B. Rituale genannt, auch wenn das 5e Ritualsystem mit dem der 4e überhaupt nichts zu tun hat. Auch die Bedeutung der kurzen Rast, von Heilschüben und ähnlichem sind anders. Mehr als der Name ist dort nicht geblieben, leider.
Regeltechnisch würden mir am ehesten Todesrettungswürfe einfallen, oder das grundsätzliche Monsterdesign. Aber auch da wurde ja einiges verändert.
Edwin:
Etwas spekulativ, aber ich glaube der Advantage-Mechanismus könnte von der späten DnD4 Klasse des Avengers inspiriert worden sein.
Dieser durfte nämlich unter bestimmten Bedingungen zweimal auf seine Angriffe würfeln.
Vielleicht wurde diese Mechanik dann für DnD5 wieder aufgegriffen und wesentlich breiter engewendet.
ChaosZ:
--- Zitat von: nobody@home am 13.04.2020 | 18:37 ---Wobei mich das in einer Hinsicht schon recht früh gestört hat (und wenn ich mich recht entsinne, hat das mit 3.5 schon angefangen): in früheren Editionen konnte man sich einigermaßen darauf verlassen, daß so was wie ein erfolgreicher Schlaf- oder Lähmzauber den Gegner tatsächlich für eine bestimmte Zeit aus dem Kampf nehmen würde, so daß man ihn potentiell komplett ohne überflüssiges Blutvergießen besiegen konnte. Wenn ich andererseits umgekehrt weiß, daß der Typ sich nächste Runde mit einem neuen Rettungswurf schon wieder befreien und gleich weitermoschen kann und wahrscheinlich auch wird, wenn wir ihn nicht rechtzeitig abstechen, solange er noch hilflos ist, dann ist genau dieselbe Spruchkategorie ironischerweise plötzlich fast nur noch als Mordhilfswerkzeug zu gebrauchen...in dieser Hinsicht hat also, wenn man so will, die Tödlichkeit durchaus zugenommen.
--- Ende Zitat ---
Hängt in dem Fall von der Sichtweise ab. Ich meinte nun explizit Effekte von Monstern/Gegnern, die die SC betreffen. Andersherum sterben die meisten Monster eh, bzw. kann man in der 5e den letzten Schlag ja zum K.O. Schlag statt zum tödlichen Hieb erklären.
Aber wenn ich mir überlege z.B., wie gefürchtet Basilisken in AD&D waren und wie relativ lachhaft sie in der 5e sind, drückt es halt etwas über die Tödlichkeit aus.
Ainor:
--- Zitat von: Koruun am 13.04.2020 | 17:01 ---Ich denke sowieso, dass für diesen Ansatz eine längere Session 0 angesetzt werden muss, wo erklärt wird welche Philosophie verfolgt wird und die Spieler bitte keine 6 Kämpfe in mundgerechten Häppchen erwarten sollen, dass Kämpfe härter sind, aber es Wege geben soll diese zu umgehen, dass nicht jeder Gegner dazu existiert um besiegt zu werden und auch Flucht einmal eine nötige Option sein könnte. Die WotC-Kampagnen eignen sich dafür wohl weniger.
--- Ende Zitat ---
Es sieht stark so aus das dein Problem weniger 4E/5E und mehr der kampflastige Speilstil ist. Aber auch in der 5E muss man nicht so spielen.
Ich persönlich bin ganz froh dass in der 4E/5E die irrsinnige Magie der 3E zurückgefahren wurde.
Arldwulf:
3e/3.5/PFRPG ist dabei allerdings auch ein wenig der Ausreißer, was das Powerlevel angeht.
Gerade auch was die Vorteile von Magiewirkern gegenüber Nichtmagiewirkern angeht macht es gar nicht so viel Sinn 5e und 4e in einem Kontext zu nennen, weil gerade dort (mal Abseits von dem 5e Verzicht auf einige Hilfsmittel für Sachen wie Nichtkampfsituationen etc.) die größten Unterschiede liegen.
Wenn man sich anschaut was 5e Magiewirker im Vergleich zu mundanen Charakteren zur Lösung von Problemen beitragen ist der Abstand einfach wieder deutlich größer geworden und nur im Vergleich zu 3e/3.5 Zeiten wirkt dies wieder etwas zahmer (an manchen Stellen, bei anderen gibt's eher einen Boost)
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