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Attributszuweisung
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Sashael am 25.04.2020 | 23:25 ---Ich halte eine Aussage wie "Man braucht mindestens ein Attribut auf 20", die schon gefallen ist, auch für ziemlich fragwürdig. D&D5 ist aus meiner Erfahrung weit weniger von solchen Extremwerten abhängig und auch SCs mit ungünstigen Klasse-Rasse-Kombinationen fühlen sich nicht an wie die letzten Loser.
--- Ende Zitat ---
Auf 20 nicht unbedingt aber halt am besten so hoch wie möglich.
Hängt natürlich vom Level Bereich ab.
Im Low Level Bereich kommt man mit 14 schon noch klar, aber perspektivisch musst du dann schon irgendwann ASI dafür nehmen die jemand mit einem höheren Attribut vielleicht für Feats nutzen würde.
Arldwulf:
--- Zitat von: Sashael am 25.04.2020 | 23:25 ---Ich halte eine Aussage wie "Man braucht mindestens ein Attribut auf 20", die schon gefallen ist, auch für ziemlich fragwürdig. D&D5 ist aus meiner Erfahrung weit weniger von solchen Extremwerten abhängig und auch SCs mit ungünstigen Klasse-Rasse-Kombinationen fühlen sich nicht an wie die letzten Loser.
Vor allem, was bringt am Tagesende bei D&D5 ein Bonus von +1, wenn man dafür in ein Korsett gezwängt wird, in dem man eigentlich gar nicht spielen will? Das ist ja kein 3.5 oder 4, wo sowas noch echte Auswirkungen hatte und bei der Systemmathematik eingerechnet wurde. Bei der ganzen BA-Geschichte ist das dann doch nur ein netter Bonus, aber kein No-brainer-Must-have.
--- Ende Zitat ---
Ist natürlich immer eine subjektive Frage was man wirklich braucht. Aber der Unterschied zwischen "guten builds" und "mach mal einfach was du magst" ist in der 5E eher wieder größer geworden. Weil es schwerer ist für 5E Charaktere ihre guten "Zweitattribute" sinnvoll zu nutzen. Nicht nur weil es im Klassendesign weniger vorgesehen ist als zuvor, sondern vor allem wegen dem engerem Fokus des Spiels und dem Wegfall von einem echtem System für Nichtkampfsituationen und dem Einsatz von Fertigkeiten.
Und dies ist halt eher eine Herangehensweise bei der man stärker spürt ob auf dem Hauptattribut denn nun ein +1 mehr oder weniger ist.
Einberechnet in die Systemmathematik wird es so oder so - Spieler mit besseren Werten haben bei ihren Aktionen nun einmal mehr Erfolg. Entscheidend für die Frage wie tolerant ein System für Charaktere mit ungewöhnlichen Werten ist kann darum immer nur die Frage sein wie sie diese ungewöhnlichen Werte nutzen können.
Und das ist halt etwas bei der die 5E Spieler und Spielleiter eher allein gelassen werden, zumindest mal wieder etwas mehr als zuvor.
Ein Dämon auf Abwegen:
Dazu kommt halt das selbst wenn es einen Größeren Fokus auf Fertigkeiten gäbe du das "ungewöhnliche" Attribut schon recht hoch bräuchtest damit dich das wirklich signifikant besser macht, ein +1 macht da wenig Unterschied, gerade da man wichtige out of Combat Skill Checks oft auch so recht gut buffen kann (Guidance, Help Action ...).
Ainor:
Naja, ein +1 Bonus ist erstmal ein +1 Bonus, egal ob man mit +1 gegen DC 10 oder mit +21 gegen DC 30 würfelt. Solange man zwischen 3 und 19 würfeln muss ist es dasselbe, auch wenn +1 nicht nach viel klingt wenn man schon +20 hat. Welche Würfe jetzt wichtig sind ist eine andere Frage.
Für den Kampf kann man natürlich DPR ausrechnen. Dabei gibt das Hauptattribut ja normalerweise auch einen Bonus auf Schaden, und der ist in der 5E recht wichtig weil es weniger andere Schadensboni als früher gibt.
Wenn wir mal eine Zweihänder, Stärke 16 und 14, und AC 16 auf Stufe 1 nehmen dann liegt der Charakter mit Stärke 14 beim DPR knapp 20% zurück. Das dürfte allerdings das absolute Maximum sein. 10% sind vermutlich eher normal. Bei Feuerbällen etc ist es noch einmal deutlich weniger.
Insofern sind viele Dinge, z.B. Feats, Klassen, Anzahl der Encounter, und Items sowieso viel einflussreicher als kleine Unterschiede in den Attributen.
Hinzu kommt das 5E die Attributboni ja relativ geschickt verteilt. Weil man mit einer 15 anfängt und 16 und 17 erstmal dasselbe ist gibt es für jede Klasse mehrere Rassen die das Hauptattribut auf 16 bringen.
(In 2E war das recht ähnlich, nur dass da die anderen Rassen entsprechende Klassen schlicht nicht wählen konnten.)
Wenn man würfelt und einen graden Wert für das Hauptattribut bekommt dann geht diese Mechanik verloren, und dann ist plötzich eine Rasse besser als alle anderen. Deshalb wäre es wenn man schon würfeln will vermutlich besser die Rassenboni wegzulassen und die entsprechenden Werte (15,16, oder 17) einfach als Maximalwerte zu verwenden.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Ainor am 28.04.2020 | 09:41 ---Naja, ein +1 Bonus ist erstmal ein +1 Bonus, egal ob man mit +1 gegen DC 10 oder mit +21 gegen DC 30 würfelt. Solange man zwischen 3 und 19 würfeln muss ist es dasselbe, auch wenn +1 nicht nach viel klingt wenn man schon +20 hat. Welche Würfe jetzt wichtig sind ist eine andere Frage.
--- Ende Zitat ---
DC 30 dürfte bei 5E ehr selten sein.
Der Unterschied zwischen Kampf und Skills ist aber einfach das man mEn weit mehr Attacken würfelt als Skill Checks, so dass der +1 Bonus öffter relvant wird als bei Skills, und mit dem Schadensbonus hast du auch einen Effekt der bei jedem Angriff zum Tragen kommt.
Ich kann nach her mal durch rechnen wie groß der DPR unterschied durch einen +1 Bouns ist. Ich denk aber in Kombination mit sowas wie GWM dürfte der Unterschied schon über 10% liegen.
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