Autor Thema: „So nicht Schurke!“ oder Äventyr? – Was ist das richtige für euch?  (Gelesen 1988 mal)

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Offline Lichtbringer

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Ich bringe gerade meine fünfjährige Tochter ins Rollenspiel, die von dem Konzept völlig begeistert ist. Dafür habe ich mich gerade in So nicht Schurke! (SnS!) und Äventyr eingearbeitet. Zum Schluss fiel die Entscheidung (meiner Tochter) auf SnS!, und ich möchte euch hier mal die beiden Systeme grob vergleichen, damit ihr entscheiden könnt, welches das richtige für euch ist.
Das tue ich anhand von drei Achsen.

So nicht Schurke! ist wie die Sesamstraße, Äventyr ist wie die Sendung mit der Maus.
SnS! richtet sich deutlich an kleinere Kinder und auch vor allem an sie. Äventyr ist für etwas ältere Runden gedacht, wo die Erwachsenen auch gerne dabei sind, wo aber auch kleine Kinder mit dabei sein können. Das Wörtchen „mit“ ist hier ganz wichtig. Beide Spiele sind für Kinder ab 5 geeignet. Bei Äventyr können die kleinen gut mitspielen, doch wenn man nur so kleine Kinder hat, ist SnS! sehr viel besser geeignet. Äventyr sieht sich da zurecht als Familienrollenspiel und nicht als Kinderrollenspiel.
Das sieht man schon am Regelkern. Die Regeln von Äventyr skalieren nicht so weit herunter in ihrer Komplexität, sondern sollen für die Kleinen vor allem weggelassen werden. Bei SnS! funktioniert der Regelkern schon für Fünfjährige und wird für ältere Spieler analog ausgebaut.
Aber auch die Aufmachung ist bei SnS! viel knalliger und kindlicher ausgelegt. Die von Äventyr ist auch schön, aber sie ist schon deutlich reifer. (Einer der Gründe, warum meine Tochter SnS! spielen wollte, war, dass man dort eine toll gezeichnete Prinzessin spielen kann. Man kann auch in Äventyr eine Prinzessin spielen, sogar als vorgefertigte Einstiegsfigur, aber da gibt es eben keine bunte Spielkarte zu.)
SnS! arbeitet übrigens auch viel mit Wortspielen (soweit die sich aus dem Englischen übersetzen lassen), was Kinder natürlich auch begeistert.
Ein letzter Punkt in dieser Achse ist die Didaktik dahinter. Äventyr bringt Kindern und Jugendlichen Rollenspiel bei. So nicht Schurke! bringt einen viel weniger ins klassische Rollenspiel rein, bringt dafür aber andere Dinge bei. Der zentrale Regelmechanismus in SnS! arbeitet über Ressourcenverwaltung und bringt den Kindern gleich Haushalten bei.

Äventyr ist deutlicher ein Rollenspiel im klassischen Sinne, So nicht Schurke! ist viel brettspielnäher.
Dass SnS! durch Pegasus in Spielboxen im klassischen Brettspielformat erscheint, kommt mir sehr sinnvoll vor. Es enthält jede Menge taktiler Elemente: Chips, Spielkarten, in den Erweiterungen Aufsteller. Hier hat Äventyr auch ein paar, aber deutlich weniger und in geringerer Qualität. Und ich sah an der Reaktion meiner Tochter sehr deutlich, wie wichtig ihr diese Elemente waren. (Ich fühle mich jetzt mal kurz reif, weil mir solche Sachen ziemlich egal sind. ;))
Man merkt das auch an den Erweiterungen für die Spiele. SnS! hat zwei Zusatzboxen (sozusagen das Monsterhandbuch und das SL-Handbuch), aber die haben einen etwas inhomogenen und auch reicht knappen Inhalt. Vom Umfang und der Ausrichtung her erinnern sie mich eher an die Catan-Seefahrererweiterung als an ein Quellenbuch oder eine Erweiterungsbox im klassischen Rollenspiel. Äventyr ist hier viel näher am Konsens der Rollenspielszene. Es gibt dafür auch jetzt bereits viel mehr Material als für SnS! nach Jahren. Und vermutlich wird noch mehr kommen, wogegen SnS! klar abgeschlossen ist.
Das zeigt sich auch im tieferen Inhalt. So verwendet Äventyr viel mehr Fachtermini aus der Rollenspielszene und hat klassischere Regeln als So nicht Schurke! (Unterwürfeln vs. Ressourcen-Management).

Inspiration und Welttiefe
Zur Wiederholung: Äventyr ist ein „großes“ Rollenspiel, das Kinder mitnehmen kann. SnS! ist ein Kinderrollenspiel, das daher weniger Tiefe mitbringt. Die Elemente in SnS! sind sehr kindgerecht und großartig, aber es sind sozusagen diskrete, leichtverständliche Einheiten.
Man sieht das sehr schon an den Landkarten. Die Karte von Fabula (SnS!) enthält nur einzelne Orte, zwischen denen einfarbige Fläche ist. Die Karte von Masona (Äventyr) ist eine klassische topografische Karte. Sie wirft sofort Fragen auf, wie: „Was liegt in diesem Gebirge zwischen A und B?“ Aber in SnS! gibt es eben nur die Orte A und B zu beschauen und dazwischen ist nichts angedeutet. Natürlich kann man da etwas hinpacken, aber das Hinführen zu dieser Welttiefe ist hier kaum vorhanden.
Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass auf lange Sicht Äventyr mehr Fleisch hat. Für den Anfang aber spielten wir So nicht Schurke! mit großem Erfolg.

Kurzer Einblick, wie es dann lief
Meine Tochter spielte dann wegen Corona mit mir als Erzähler und einer erwachsenen Freundin der Familie, die auch Rollenspielerin ist. Dass die dabei war, war sehr wertvoll, um die wilde Fantasie des Kleinkinds in geordnete Bahnen zu lenken. Ich leitete das Einstiegsabenteuer vom Blatt, um das auch mal zu prüfen, wie gut das geht.
Und es lief großartig. Meine Tochter war völlig begeistert. Zitat:
Ich: „Und damit ist das Abenteuer zu ende.“
Tochter: „Nein! Noch eins!“ :(

Kurzfazit
Wenn ihr Kleinkinder habt und sie mit einem großartigen Kinderrollenspiel unterhalten und ins Hobby bringen wollt, ist So nicht Schurke! eine absolute Kaufempfehlung.
Wenn die Eltern rollenspielen wollen und dabei die (vielleicht etwas älteren) Kinder in die Fantasiewelt mitnehmen wollen, dass ist Äventyr mehr geeignet.
Wer sich beides leisten kann und will, kauft beide und fängt mit SnS! an und wechselt später zu Äventyr. Das ist zumindest mein Plan.

Offline AlucartDante

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Super cool, tausend Dank dir für die Mühe.

Zwei Fragen die sich mir noch stellen:
1. Wenn dich Neunjährige Kids habe, sollte ich dann noch mit SnS anfangen?
2. Liefert SnS genug Material um lange zu spielen oder ist nach 10 Sitzungen schnell alles vorbei? Oder erfordert es nur wie bei normalem RPG Kreativität vom SL?

Offline aikar

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Wer sich beides leisten kann und will, kauft beide und fängt mit SnS! an und wechselt später zu Äventyr. Das ist zumindest mein Plan.
Und wer es sich leisten kann, nimmt Tails of Equestria noch dazu  ;D Ist auch ein spitzen Spiel für Kinder mit leichten Regeln und einem Fokus auf Zusammenarbeit und gewaltlose Lösungen (etwas, dass mir bei den meisten anderen Kinder-Rollenspielen einschließlich SnS abgeht, da wird immer Kämpfen schon in den Grundregeln stark als Option präsentiert).

Offline Lichtbringer

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Super cool, tausend Dank dir für die Mühe.

Zwei Fragen die sich mir noch stellen:
1. Wenn dich Neunjährige Kids habe, sollte ich dann noch mit SnS anfangen?
2. Liefert SnS genug Material um lange zu spielen oder ist nach 10 Sitzungen schnell alles vorbei? Oder erfordert es nur wie bei normalem RPG Kreativität vom SL?

Zu 1. Ich würde für Kinder bis zur Pubertät noch bedenkenlos zu SnS! greifen, auch Äventyr wäre aber möglich. Dann startet man halt mit den komplexeren Regeln. Ich vermute, erst ab Pubertät könnten viele SnS! als zu kindisch ansehen. (Für Erwachsene mit etwas Alkohol geht es vermutlich dann wieder super.)

Zu 2. Natürlich kann ein kreativer SL immer noch mehr rausholen, die Frage ist halt, wie viel einem an die Hand gegeben wird. Ich sage mal, die Optionen sind zwar begrenzter, aber trotzdem noch ordentlich. Die Charakteroptionen könnten auf Dauer etwas mau werden, aber dafür muss man schon wirklich sehr lange spielen. Mit der Grundbox gibt es nur ein paar Abenteuer und auch sehr begrenzte Ortsbeschreibungen mit (wie gesagt) wenig Andeutungen von weiteren Dingen. Da muss man schon ziemlich im Vakuum erfinden. Die Erzähler-Box hat dann allerdings einen Satz Karten, mit dem man praktisch unbegrenzt Abenteuerideen entwickeln kann. (Das heißt passenderweise "Noch eins, bitte!", was ziemlich genau die Forderung meiner Tochter war, weniger höflich.)
Insofern, es bietet schon viel Material, aber wenige Anreize als Äventyr, die Grenzen dieses Materials zu sprengen. Ich denke, es ist sein Geld auf jeden Fall wert und ich kann es ehrlich empfehlen. Man muss nur mit der Erwartungshaltung rangehen, hier nicht dieselbe vielfältige Welt vorzufinden, wie man es von Aventurien gewohnt ist. Es ist eben ein Spiel für Kinder.



Und wer es sich leisten kann, nimmt Tails of Equestria noch dazu  ;D Ist auch ein spitzen Spiel für Kinder mit leichten Regeln und einem Fokus auf Zusammenarbeit und gewaltlose Lösungen (etwas, dass mir bei den meisten anderen Kinder-Rollenspielen einschließlich SnS abgeht, da wird immer Kämpfen schon in den Grundregeln stark als Option präsentiert).

MLP hatte ich in Erwägung gezogen, aber wieder verworfen, weil meine Tochter es nicht kennt. Überhaupt kenne ich kein Kind in unserem Umfeld, das MLP schaut. Ich vermute, das hat sich leergelaufen.
Was die gewaltlosen Lösungen angeht, bin ich mir unsicher. Einerseits sehe ich das ähnlich und es fiel mir auch auf (wobei es mich bei einem amerikanischen Spiel nicht wirklich wundert). Andererseits schlagen zumindest die Abenteuer immer wieder gewaltlose Lösungen vor. Und man muss auch sagen, dass meine fünfjährige Tochter bereits oft in Form von Gewalt in Geschichten denkt - allerdings immer zum Schutz von Leuten.
(Meine Lieblingserinnerung dazu ist, wie sie eine Duplo-"Kanone" (von einem Schießstand aus dem Jahrmarktsatz) und ein Pferd nahm und verkündete: "Ich spiele Jagd!" Ich dachte erst, sie würde jetzt das Pferd jagen. Aber sie setzte sich neben das Pferd, zeigte an einer Stelle im Kinderzimmer und rief: "Ein Jäger!" Dann erschoss sie den imaginären Jäger, bevor er das arme Pferd verletzen konnte. :D)

Was SnS! mit ToE dann wieder gemein hat, ist der hohe Fokus auf Freundschaft und Kooperation. Man hat vier Werte - stark, schnell, schlau und fabelhaft. Der letzte Pool ist nur dazu da, anderen zu helfen.

Offline Horadan

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Danke Lichtbringer für die Erleuchtung

Meinst du SnS! Ist auch was für (gerade) 4-Jährige?


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Offline Lichtbringer

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Ich spare mir mal die Gemeinplätze der Sorte: “Kommt auf das Kind an.”

Das Regelbuch sagt ja, auf der Box steht es ab fünf. Ich kann es mir nicht vorstellen. Meine Tochter hat für eine Fünfjährige eine ziemlich lange Aufmerksamkeitsspanne und sie brauchte schon gelegentliche Schubse von der erwachsenen Mitspielerin, um nicht komplett abzuheben. Wir warteten mit Absicht auf ihren fünften Geburtstag.

Offline Horadan

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Danke, das hilft mir doch weiter


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Offline Belfionn

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Zitat
Meinst du SnS! Ist auch was für (gerade) 4-Jährige?
Zitat
2. Liefert SnS genug Material um lange zu spielen oder ist nach 10 Sitzungen schnell alles vorbei? Oder erfordert es nur wie bei normalem RPG Kreativität vom SL?
Weil ich SnS! wirklich super finde, hier auch meine Einschätzungen zu den beiden Fragen:

1) Ich habe SnS! mit meiner 7jährigen und meinem 4 1/2jährigen gespielt. Er findet es fantastisch und möchte auch gerne so oft wie möglich spielen. Die witzigen und spannenden Geschichten bleiben ihm intensiv im Gedächtnis und er erzählt oft von seinen Erlebnissen. Allerdings profitiert er definitiv von seiner Schwester und ihren Ideen, die die Geschichte weiterbringen. Die Regeln versteht er zwar, aber er bleibt doch eher noch in der Rolle eines Zuhörers bei einer besonderen Vorlesegeschichte und reagiert auf Fragen, als dass er selbst Initiative ergreift. Von daher würde ich sagen, mitspielen bzw. miterleben geht wunderbar in dem Alter, alleine als Spieler mit einem Elternteil würde ich noch etwas warten.

2) In der Grundbox sind drei Abenteuer und in der Box Auweia, Monster ebenfalls. Ich habe drei davon gespielt und wir hatten viel Spaß damit. Die Struktur ist so klar und zugänglich, dass ich keine Schwierigkeit sehe, mir selbst etwas passendes auszudenken. Das einzige, was meine Kinder dann vermissen werden, sind tatsächlich die schönen, knalligen Bilder.
« Letzte Änderung: 3.06.2020 | 10:58 von Belfionn »

Offline Ludovico

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Und wer es sich leisten kann, nimmt Tails of Equestria noch dazu  ;D Ist auch ein spitzen Spiel für Kinder mit leichten Regeln und einem Fokus auf Zusammenarbeit und gewaltlose Lösungen (etwas, dass mir bei den meisten anderen Kinder-Rollenspielen einschließlich SnS abgeht, da wird immer Kämpfen schon in den Grundregeln stark als Option präsentiert).

Zu Tails of Equestria hab ich die selbe Meinung wie zu dem Lillyfee-Fahrrad, was ein Händler meiner Tochter andrehen wollte.
Dem hab ich gesagt, dass ich es als Vater auch ertragen muss.
 ;D
@Lichtbringer
Danke für die Zusammenfassung! Man liest raus, dass Du überwiegend von SnS angetan bist, was wohl auch durch die positiven Erfahrungen und dem Feedback Deines Kindes bedingt ist.

Allerdings muss ich sagen, dass mir Deine Beschreibung zu Äventyr sehr zusagt. Ich hab ein Einzelkind, so dass ich eh immer dabei sein würde (als SL) und erstmal würde ich allerdings mit Freunden und ihren Kindern spielen (5, 8 und 10), so dass bei dieser Altersspanne ich mit Äventyr scheinbar einen guten Fang mache.

Offline Fillus

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Für mich gibt es bei den Spielen einen elementaren Unterschied. Äventyr ist auf klassische Fantasy (Elfen, Orks usw) gemünzt und bewegt sich also auch in dem Rahmen. Während man bei So nicht, Schurke! alles mögliche an Setting umsetzen kann. Bei SnS können die Kinder völlig gemischt alles an "Klassen" nehmen, was ihnen einfällt. Es können ein Raumfahrer mit einer Prinzession und einem Piraten oder Roboter in einer Gruppe spielen. Das Mädchen könnte ihren Lieblingscharakter aus ihrer Buchreihe nehmen, der Junge einen Jediritter weil er Star Wars Fan ist. Man kann leicht Geschichten aus dem Lieblingsuniversum der Kinder umsetzen.

SNS ist deutlich Märchenhafter angelegt, was ja (wie man bei Beyond the Wall und einigen anderen sieht) nichts schlechtes sein muss.  Wie man unschwer liest, sagt mir SNS mehr zu, weil ich Kindern ungern sage, das kannst du hier nicht spielen.

Zu Bedenken gibt es da auch das die Kinder heute anders groß werden. Während die älteren unter uns noch mit Westernfilme und Fantasybüchern groß geworden sind, spielen die Kinder von heute mit Lego Minecraft nach und mit Nerfs andere Computerspiele. Bei SnS könnte man eben auch diese Spielcharaktere umsetzen.

Die Spiele sind für mich also schwer bis gar nicht vergleichbar. Wenn man mit der Familie/Kindern später sowieso einmal DSA, D&D oder ähnlich gelagerte Spiele zocken möchte, wäre vielleicht Äventyr die bessere Wahl. Ich stimme aber zu, das SNS schon sehr kindlich daher kommt. Man spielt ja auch Kinder und für Erwachsene oder Kinder über 12 ist es ist es meiner Meinung nach nur bedingt interessant. Deinem Kurzfazit Lichtbringer, kann ich aber soweit zustimmen.

Offline Grubentroll

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Klingt toll, danke für den Thread... :)


Offline Lichtbringer

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Allerdings muss ich sagen, dass mir Deine Beschreibung zu Äventyr sehr zusagt. Ich hab ein Einzelkind, so dass ich eh immer dabei sein würde (als SL) und erstmal würde ich allerdings mit Freunden und ihren Kindern spielen (5, 8 und 10), so dass bei dieser Altersspanne ich mit Äventyr scheinbar einen guten Fang mache.

Dieser Einstellung stimme ich zu. Für so eine Gruppe kann ich mir Äventyr sehr gut vorstellen. Je nach Harmonie der drei und wie gut die Älteren mit den geringeren Fähigkeiten der Jüngeren klarkommen, würde ich dennoch zu einem erwachsenen Mitspieler raten, der die Wogen glättet.


Zu Tails of Equestria hab ich die selbe Meinung wie zu dem Lillyfee-Fahrrad, was ein Händler meiner Tochter andrehen wollte.
Dem hab ich gesagt, dass ich es als Vater auch ertragen muss.

Das erinnert mich an eine (durchaus ernst gemeinte und fachlich anspruchsvolle) Analyse der Teletubbies, wo der Experte der Sendung große Kindgerechtigkeit bescheinigt, aber die Frage aufwirft, ob dieser Effekt nicht durch die gesteigerten Aggression der Eltern verringert wird.

Offline Megavolt

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My little Pony "lebt" natürlich von den zuckersüßen Ponypferdchen, ist aber davon abgesehen einfach eine grundsolide Fantasy-Fernsehserie, deren Macher wissen, was sie tun. Die ist jetzt nicht sonderlich kindertauglich oder kinderverderblich, in meinen Augen ist die Serie allerdings vor allem etwas für etwas ältere Kinder, damit die zum Beispiel eine Chance haben, die ganzen Referenzen zu verstehen. Dasselbe gilt für das Rollenspiel mit Ausnahme der Regeln: Die sind vor allem bei Tails of Equestria so tight und glatt, dass sie wirklich auch (klein-)kindertauglich sind. Das schlägt So nicht, Schurke in meinen Augen ein paar unnötige Haken.

Davon abgesehen sind die Pferde halt auch inhaltlich ein bisschen günstig gestreamlined, und nicht nur totaler random Quatsch, der Preis ist vermutlich tatsächlich die Kommerzialisierung. Finde ich jetzt aber auch nicht schlimm, wenn man die "Kämmpuppe zum Rollenspiel" erwerben kann, man muss es ja nicht.
« Letzte Änderung: 3.06.2020 | 16:21 von Megavolt »

Offline tannjew

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Als Vater einer Siebenjährigen muss ich einwenden, dass auch jüngere Kinder ihren Spaß an My Little Pony haben. Klar, die verstehen die Cross-Referenzen nicht, die werden aber dennoch abgeholt. Aktuell lese ich mich aus Gründen auch ins MLP Rollenspiel ein.

Im Vergleich dazu habe ich SnS! bereits viermal geleitet, meine Tochter hat das insgesamt fünfmal gespielt, davon einige Male mit ihrem Fünfjährigen Cousin. Das auf Erwachsene chaotisch wirkende Setting mit dem Genre-Mix stört jüngere Kids überhaupt nicht. Gerade für die mathematisch nicht ganz so fitten Kinder ist das Thema Papp-Marker als Pool-Punkte sehr gut geeignet. Was mich beim Durchlesen des SnS! Regelwerkes allerdings irritiert hat, insbesondere bei den Abenteuern, war der unerwartete Fokus auf Kämpfe. Die beiden Kids sind in all den Sessions nicht einmal auf die Idee gekommen, einen Konflikt mit "Gewalt" zu lösen - das scheint wohl erst eine valide Option zu werden, wenn sie größer sind ;-)

Offline Lichtbringer

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Ihr scheint ja einiges zu MLP zu haben. Wollt ihr daraus vielleicht einen eigenen Beitrag für Einsteiger machen?
Wie gesagt, in unserem Bekanntenkreis guckt niemand MLP. Und auch wenn ich mir sicher bin, dass Ponys bei vielen Kindern gut angekommen, finden die meisten Jungs sie eher doof, wenn sie nicht durch MLP angefixt wurden.


Dasselbe gilt für das Rollenspiel mit Ausnahme der Regeln: Die sind vor allem bei Tails of Equestria so tight und glatt, dass sie wirklich auch (klein-)kindertauglich sind. Das schlägt So nicht, Schurke in meinen Augen ein paar unnötige Haken.

Sehe ich anders. Vielleicht erinnere ich mich falsch, aber bei ToE muss man (1) seine Ponysorte aussuchen, (2) Werte verteilen und (3) eine Sonderfähigkeit aus einer langen Liste aussuchen.

Bei SnS! auf der einfachsten Stufe muss man sich mit bunten Spielkarten (1) eine Klasse aussuchen und (2) einen Begleiter. Beides eben mit illustrierten Karten. Werte werden hier nicht verteilt und mehr als Bauchgefühl ist auch nicht nötig, um eine Entscheidung zu treffen. Der Charakter meiner Tochter war nach 2 Minuten fertig und musste nur kurz niedergeschrieben werden.

Offline Megavolt

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Sehe ich anders.

Die Erschaffung der Figuren ist bei beiden Spielen ähnlich schwer (bei SnS aber nur auf der einfachsten Stufe, wie du schon sagst), aber das komische Boosten der Würfe bei SnS ist schon sehr mathematisch. Und dann hat man noch die schon erwähnte Würfel-dem-Feind-die-Punkte-runter-Kampflastigkeit, die halt auch fehl am Platz ist.

Ich hatte bei SnS oft den Eindruck, dass das von kinderlosen Leuten entwickelt wurde, siehe etwa den schönen Lapsus von wegen "Spring aus dem Fenster, um das Land der Fantasie zu erreichen". Das ist schon ein starkes Stück, ich kann mir ehrlich gesagt keine andere Begründung dafür vorstellen. SnS legt ja erheblichen Wert darauf, politisch sensibel und korrekt zu sein, da ist das einfach auffällig, dass gleichzeitig auf so naheliegende Sachen wie "Vermeide es, Kindern vorzuschlagen, aus dem Fenster zu springen" keinen Wert gelegt wurde. Außerdem finde ich es ebenfalls komisch, dass da kein Kind mit Brille drin ist (oder nur eines?), kein dickes Kind, kein kleinwüchsiges Kind, kein hässliches Kind, kein Asi-Kind, kein Rolli-Kind usw.. In meinen Augen ein weiteres Zeichen für eine meilenweite gedankliche Entkopplung vom "echten" Kindergarten.

Ich sage ja nicht, dass SnS ein schlechtes Spiel ist, aber dafür, dass es eine relevante Lücke füllt, hat es an manchen Stellen ziemlich komische Designentscheidungen. Die Ponys sind einfach weniger verdreht und weniger komisch.
« Letzte Änderung: 4.06.2020 | 08:09 von Megavolt »

Offline KhornedBeef

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Prinzessin und Raumfahrer klingt nach idealisierten Figuren, nicht Alltagsvorbildern. Klar, könnte man trotzdem machen, aber ist eine hohe Messlatte für Rollenspiele :) und wie soll das "Asi-Kind" überhaupt aussehen, ohne dass das fremdschämigste Exploitation wird?
Hat ToE den so etwas als Beispiele für Spielfiguren? Kenne die Serie nicht und würde kleinwüchsige Pferde ein interessantes Thema finden.
(In Recklinghausen gibt es übrigens einen kleinwüchsigen Eisbären)

Edit: Tippfehler
« Letzte Änderung: 4.06.2020 | 12:38 von KhornedBeef »
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Offline Fulko Aktienindex

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Schöner Thread, Abo.
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Offline Faras Damion

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Eine schöner Vergleich. Danke, Lichtbringer.

Ich kenne beide Systeme gar nicht, MLP habe ich mehrfach für verschiedene Kindergruppen geleitet. Das ist regeltechnisch nicht für Kindergarten-Kinder geeignet, da man verschiedene Würfel verwendet (W4-W12). Die 7-Jährige hatte keine Probleme, der 5-Jährige schon, obwohl sie farblich kodiert sind.
Aber die Gewaltlosigkeit finde ich wichtig und die Kniffe, die Zusammenarbeit  fördern, haben super funktioniert.

Dennoch werde ich mir SnS für kleinere Kinder mal anschauen.

Ab 11 Jahren nehme ich übrigens gleich ein Erwachsenensystem. 

Method Actor: 92%, Storyteller: 67%, Tactician: 58%, Power Gamer: 46%, Casual Gamer: 29%, Butt-Kicker: 21%, Specialist: 13%

Offline AlucartDante

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Weil es hier viel um Rollenspielartiges für Kinder bzw die Familie geht, erlaube ich mir den Thread etwas zu erweitern.

Im Spiegel gibt es unter Fantasy für Familien einen Artikel über Brettspiele mit Rollenspielelementen, der vielleicht auch ganz interessant ist:
https://www.spiegel.de/tests/abenteuer-brettspiele-drei-lange-abenteuer-fuer-familien-a-0d35e061-07ba-48d9-8800-175f72c26dc2

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Offline Lichtbringer

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Die Erschaffung der Figuren ist bei beiden Spielen ähnlich schwer (bei SnS aber nur auf der einfachsten Stufe, wie du schon sagst), aber das komische Boosten der Würfe bei SnS ist schon sehr mathematisch. Und dann hat man noch die schon erwähnte Würfel-dem-Feind-die-Punkte-runter-Kampflastigkeit, die halt auch fehl am Platz ist.

Ich hatte bei SnS oft den Eindruck, dass das von kinderlosen Leuten entwickelt wurde, siehe etwa den schönen Lapsus von wegen "Spring aus dem Fenster, um das Land der Fantasie zu erreichen". Das ist schon ein starkes Stück, ich kann mir ehrlich gesagt keine andere Begründung dafür vorstellen. SnS legt ja erheblichen Wert darauf, politisch sensibel und korrekt zu sein, da ist das einfach auffällig, dass gleichzeitig auf so naheliegende Sachen wie "Vermeide es, Kindern vorzuschlagen, aus dem Fenster zu springen" keinen Wert gelegt wurde. Außerdem finde ich es ebenfalls komisch, dass da kein Kind mit Brille drin ist (oder nur eines?), kein dickes Kind, kein kleinwüchsiges Kind, kein hässliches Kind, kein Asi-Kind, kein Rolli-Kind usw.. In meinen Augen ein weiteres Zeichen für eine meilenweite gedankliche Entkopplung vom "echten" Kindergarten.

Ich sage ja nicht, dass SnS ein schlechtes Spiel ist, aber dafür, dass es eine relevante Lücke füllt, hat es an manchen Stellen ziemlich komische Designentscheidungen. Die Ponys sind einfach weniger verdreht und weniger komisch.

Ich verstehe deine Position durchaus und will MLP auch gar nicht die Berechtigung abstreiten. Ich möchte trotzdem hier mal auf deine Punkte eingehen.
Ich denke, die einfachste Stufe sollte schon das Maß der Dinge sein. Die Komplexität von D&D ermesse ich auch nicht an den erweiterten Regeln mit all den Spaltbooks.
Den Mechanismus von SnS! fand meine Tochter zumindest banal, weil er ja binär ist. Strenge ich mich an oder nicht? (Hier sieht man übrigens wieder die angestrebte Didaktik, dass man für Anstrengen belohnt wird.)

Was die kindgerechte Thematik angeht, trifft die bei meiner Tochter zumindest genau den Humor. Wortspiele und chaotische Kombinationen aus unterschiedlichen Genres findet sie beide super.

Wo ich dir Recht gebe sind das Fenster und die Kampflastigkeit.
Die Idee, aus dem Fenster zu steigen, bereitete mir auch sofort Bauchschmerzen. Ich überprüfte auch sofort, dass die Kleine genau weiß, dass man das nur in der Fantasie tut. (Was sie zum Glück tut. Ich weiß aber nicht, ob Kinder im Allgemeinen so gut zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können. Meine Tochter wurde da gut trainiert, weil sie von Anfang an lernte, dass der Weihnachtsmann nur eine tolle Geschichte ist, um das Fest auszuschmücken.)
Hier zeigt sich mMn die amerikanische Herkunft von SnS!. Wir waren 2018 in den USA und dort hat jedes Kinderzimmer ein gesichertes Fenster, das nicht aufgeht und oft sogar Gitter davor hat. (Die haben ja auch 3 m hohe Zäune um ihre Spielplätze.) Insofern kann ein Kind in Amerika gar nicht durch sein Fenster steigen.

Bei der Kampflastigkeit sehe ich das Problem durchaus, auch wenn das in anderen Punkten (Abenteuerstruktur, besondere Schwächen von Monstern) wieder etwas abgefedert wird. Aber ja, auch hier ist das Spiel ein wenig amerikanisch.

Offline WizzzApp

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Ein sehr interessanter Thread. Da erlaube ich mir mal, meine Erfahrungen dazuzugeben.

Ich habe SnS für über einem Jahr zum ersten Mal für meine Familie (Frau und Kinder) geleitet. Die Kinder waren damals sechs (Vorschulkind) und zwölf Jahre alt.

Eine besondere Herausforderung war damals, dass die Kleine damals ja weder lesen noch schreiben konnte. Sie hat das dann gelöst, indem sie ihren Charakterbogen einfach gemalt hat, inkl. ihres Namens!
Beide Kinder hatten auf jeden Fall einen riesigen Spaß und waren nach dem Einstiegsabenteuer auch traurig, als es zu Ende war.
Für die große Tochter war es dann spätestens beim zweiten Mal etwas weniger spannend, vor allem, weil sie zu dem Zeitpunkt schon vom Splittermond-Virus angesteckt war. :-)

Das Regelsystem von SnS ging mir persönlich leicht von der Hand. Was aber auch daran liegt, dass ich nebenbei Numenéra spiele. Und SnS nur eine auf einen W6 eingedampfte Variante des Cypher-Systems ist.

Äventyr selbst kenne ich nur vom durchlesen. Hier ist der Funke aber auch irgendwie nicht so über gesprungen. Es mag ein Bindeglied sein zwischen einem Spiel wie SnS und einem "richtigen" Rollenspiel. Aber in meinen Augen war es eine seltsame Mischung. Für etwas ältere Kinder würde dann z.B. lieber Splittermond mit den Einsteiger-Regeln verwenden. Das mit zehnjährigen auch schon ganz gut geklappt.

Offline Würfelmeister

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Also ich kann hier eindeutig SNS als positives Kinder Rollenspiel nennen.

Ich finde es klasse gemacht und meinem Sohn (5) macht es unglaublichen Spaß.
Ich denke die größte Herausforderung liegt dabei bei uns "Erwachsenen" Spielern. Wir wollen Struktur und Logik.
Die kleinen Spieler spielen aber oft außerhalb dieser festgelegten Genres oder "logischen" Vorgaben.
Dort lässt SNS herrlich viel Freiraum.

Die dort verwendeten stereotypen (Astronaut, Prinzessin etc.) entsprechen lediglich einem Oberbegriff, welcher dann auch auf andere frei erfundene Figuren übertragen werden kann.
Das macht die Erstellung eines Charakters wie ich finde herrlich einfach und kindgerecht. Wichtig ist nur, dass wir als Erwachsene dann keine Einschränkungen geben, die unseren Rollenspiel Erwartungen entsprechen. Sowas wie "du kannst keinen Astronauten mit Pfeil und Bogen Spielen".

Generell gibt es bei den "Monstern" in so nicht Schurke auch immer die Möglichkeit eine nicht Aggressive oder kämpferische Lösung zu wählen. Was ich auch sehr schön finde.

Es gibt sicherlich Kleinigkeiten, die man kritisieren kann ("steig aus dem Fenster" ist sicherlich so ein Beispiel  ;), wenn meiner Meinung nach aber auch nicht so dramatisch wie teilweise dargestellt).

Grundsätzlich finde ich das Spiel aber super, um mit seinen Kindern (gerade mit kleineren) in die Welt des Rollenspiels oder "Fantasiespiels" wie mein Sohn es nennt zu starten.

Ich würde es jedem empfehlen, der über eine Anschaffung nachdenkt.



Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen.
Fantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon. Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Offline Nodens Sohn

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Also ich bin absolut ein "So nicht, Schurke!" Typ!

Meine Kids spielen ja eigentlich schon Rollenspiele wie "Beyond the Wall" oder ein vereinfachtes D&D5e. Sie kennen sich also mit Rollenspielen schon ein wenig aus und haben LARP-Erfahrung. Aber das besondere an Sn,S! ist, dass einfach alle Ideen spielbar sind und man nicht unbedingt durch das Fantasy-Genre eingeschränkt ist. Man kann herrlich alles mischen und es stört einfach nicht. Die Grenze ist die Fantasie der Kinder und das finde ich das geniale daran. Und das Regelwerk ist so einfach, dass es nicht die Geschichte behindert oder unterbricht. Dies ist für mich auch ein wesentlicher Punkt. Wenn sie wieder mehr Regeln möchten, spiele ich mit meinen Kurzen wieder Beyond the Wall o.ä.

Offline Lichtbringer

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Wärst du für die Einordnung so lieb, uns mitzuteilen, wie alt deine Kinder sind?