Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
5e - Änderungen/Neue Optionen an/für Ability Score Zuweisung angekündigt
General Kong:
Ein Pfad ist in einem Forum entgleist?!?
ACHTUNG! NEUIGKEIT! Stoppt sofort die Druckerpr ... ähm .. die Computerdruc ... neeh ... auch nicht ... :think: ... sagt dem Hipsterpraktikanten er soll mal irgendwas hippes dazu twittern und tiktoken.
So "Usah zerstöhan Pfrett" oder so. Dann Sprachkorrektur drüber, wenn ich bitten darf!
Sonst gebe ich dem nächsten "Irgendwas-mit-Medien"-Pejon seinen nichtbezahlten Job.
~;D
dreisam:
--- Zitat ---[Orks] sind in [Tolkiens] Welt bewusst als eine pervertierte Art von Monstermongolen erschaffen worden. Das ist nicht reininterpretiert, das ist Fakt.
--- Ende Zitat ---
Du wirst sowohl im Hobbit als auch im Herrn der Ringe keine detaillierte Beschreibung des Aussehens der Orks finden. Tolkien äußerte sich entsprechend nämlich ausschließlich ein einziges Mal. Und das geschah in einem nicht-öffentlichen Brief.
Andererseits stellte jener Brief (#210) einen Kommentar zu einer möglichen Zeichentrick-Verfilmung dar. Wäre jener Film gedreht worden - und wären Tolkiens Kommentare dabei berücksichtigt worden - dann hätten die Film-Orks "wie schwarze Mongolen" ausgesehen.
Die einzigen bildlichen Darstellungen von Orks, auf die Tolkien direkt Einfluss nehmen konnte, fanden sich links und rechts am unteren Rand einer Mittelerde-Karte. Die Karte wurde von der Illustratorin Pauline Baynes im Jahr 1970 gestaltet. Die Darstellung zeigte total schwarze Krieger mit Krummsäbeln neben neun total schwarzen Reitern mit Cowboy-Hüten.
Mein Kommentar soll Tolkien wahrlich nicht vom Vorwurf rassistischer Vorurteile freisprechen. Das wäre naiv. Und ich kenne Textstellen in seinem Werk, die ich diesbezüglich erheblich problematisch finde.
Ich möchte bloß die Aufmerksamkeit auf den Umstand lenken, dass die Erfinder von D&D in den 1970er Jahren sich nicht auf Tolkiens Brief bezogen haben konnten. Denn die Letters of J.R.R. Tolkien wurden erst im Jahr 1981 veröffentlicht.
Nur ausgesprochene Tolkien-Fans lasen (und lesen) freiwillig eine Sammlung ziemlich heterogener Briefe. Meine Vermutung lautet demnach, dass die Letter-#210-Beschreibung der Orks nicht durch D&D, sondern erst durch MERP (1984) in Rollenspielwelten Einlass fand. Nachträglich könnte die Beschreibung frühestens für die Orks der AD&D Second Edition (1989) - unter Einfluss von MERP - umgesetzt worden sein.
Allerdings entwickelten Peter Jacksons Orks (deren Aussehen nicht mit der Letter-#210-Beschreibung übereinstimmte) nach 2001 einen weit größeren Einfluss. Zumindest seine stärksten und größten und brutalsten Orks (die Uruk-hai) ließ Jackson durch Maori-Schauspieler verkörpern.
Ich meine mich zu erinnern, dass danach schon bald die ersten Proteste aufkamen, Jackson (bzw. Tolkien) hätte Orks mit dunkelhäutigen Menschen gleichgesetzt. Der erste Rassismus-Vorwurf lautete also orcs equals black. Der zweite und neue Rassimus-Vorwurf lautet nun orcs equals black and asian. Beide Vorwürfe scheinen mir durchaus belegbar und nachvollziehbar.
Mal schauen, was sich die Wizards of the Coast einfallen lassen, um den berechtigten Vorwürfen zu entsprechen. Ich vermute aber, dass es auf eine dicke Schichte Flickschusterei hinauslaufen wird. Denn es steht ja viel mehr zu Disposition als die Spielbarkeit von Orks und Halb-Orks. Es geht um wichtige Teile des gesamten Franchise, zum Beispiel um viele Jahrzehnte schwarzer Orks und noch schwärzerer Drow in den Forgotten Realms.
General Kong:
D&D-Orks der ersten Stunde sind schweinsköpfig.
Rhylthar:
Ich frage nochmal:
Was ist das Problem mit Drow?
dreisam:
--- Zitat ---Was ist das Problem mit Drow?
--- Ende Zitat ---
Schwarze Hautfarbe mit böse Gesinnung.
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