Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Combat as Sport vs Combat as War, Ausgabe Juni 2020
Talwyn:
--- Zitat von: Feuersänger am 30.06.2020 | 20:11 ---Isch verschtehe nischt, wie diese Punkte CaW entgegenstehen sollen.
--- Ende Zitat ---
Kämpfe haben in der 5E nur in Ausnahmefällen ernste Konsequenzen für die SC. Sterben tun Charaktere selten, dank der Death Saving Thrown Mechanik, und wenn sie nicht sterben ist die Gruppe nach der nächsten Rast wieder vollständig hergestellt. Das führt unterm Strich dazu, dass die Regeln nicht wirklich nahelegen, dass es bessere Optionen als die direkte Konfrontation geben könnte. Mal so als Gegenbeispiel: In Swords & Wizardry regenerieren Charaktere einen Trefferpunkt pro Trefferwürfel, wenn sie einen ganzen Tag lang rasten. Da überlegt man sich als Spieler dann schon zweimal, ob man in jeder Begegnung 80% seiner Trefferpunkt einbüßen will, weil hier der Ausgang einer Begegnung weniger binär ist. Wenn ich nach einem teuer bezahlten Sieg erstmal mehrere Tage ausruhen muss, überlege ich mir schon zweimal, welche Kämpfe ich annehme, und welche ich vermeide - bzw. ich überlege, ob es nicht Strategien jenseits der direkten Konfrontation gibt, die eher Erfolg versprechend sind.
Marduk:
--- Zitat von: 6 am 30.06.2020 | 22:31 ---Nur kurz weil das ein Pet Peeve von mir mit der Kurzsichtigkeit vieler Leute gegenüber der 4. Edition ist.
Nein. Das ist grundfalsch. Wenn Du nur das nutzt, was auf dem Charakterbogen steht, dann spielst Du ein Brettspiel. Natürlich hast Du auch jede Menge spontane Regelungen für kreative Ideen der Spieler und natürlich sollten die Spieler im CaS-Kampf kreativ z.B. mit der Umgebung sein.
Wir spielen hier immer noch ein Rollenspiel!
--- Ende Zitat ---
Und D&D 4 ordne ich als ein Paradebeispiel für gut gemachten CaS ein.
AlucartDante:
--- Zitat von: Feuersänger am 30.06.2020 | 20:11 ---Isch verschtehe nischt, wie diese Punkte CaW entgegenstehen sollen.
--- Ende Zitat ---
Combat as War: Im Krieg gibt es Verletzte und Tote, selbst wenn ich den Kampf gewinne, könnte ich an Wundbrand sterben und die abgehackte Hand wird mich ein Leben lang entstellen. Bis eine Stichwunde oder ein gebrochener Arm heilt, dauert es viele Wochen.
Combat as Sport: Egal, nach einer langen Rast sind alle Wunden verheilt und negative Wirkungen aufgehoben.
Das Verletzungssystem von D&D5e unterstützt letzteres.
nobody@home:
--- Zitat von: Talwyn am 30.06.2020 | 22:50 ---Sterben tun Charaktere selten, dank der Death Saving Thrown Mechanik [...]
--- Ende Zitat ---
Das ist die, wo ein Charakter, der schon auf Null ist, sich jedesmal einen Fehlschlag notieren darf, wenn er zusätzlich noch mal Schaden nimmt, beziehungsweise deren zwei, wenn er einen kritischen Treffer einsteckt (wie beispielsweise von einer Nahkampfattacke gegen seinen bewußtlosen Astralluxuskörper automatisch)?
Da wüßte ich, wenn ich nach diesen Regeln tatsächlich hart Combat as War spielen wollte, schon, was meine NSC so mit gerade umgefallenen Spielercharakteren machen -- schon allein, damit sich eventuell anwesende rotzfreche SC-Heilsprücheklopfer nicht über Langeweile beschweren können...
Talwyn:
Was aber auch nur dann plausibel ist, wenn es gerade keine größere Bedrohung gibt als den ohnehin schon verblutenden Feind.
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