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Combat as Sport vs Combat as War, Ausgabe Juni 2020

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Sashael:

--- Zitat von: Talwyn am  1.07.2020 | 00:05 ---Was aber auch nur dann plausibel ist, wenn es gerade keine größere Bedrohung gibt als den ohnehin schon verblutenden Feind.

--- Ende Zitat ---
Och, ich hab schon bei nem CaS-SL einen geliebten SC verloren, weil der die taktisch dämlichste Option gewählt hat, was zwar der Gruppe den Sieg brachte, aber meinem SC das Leben endgültig kostete. Ist schon geil, auf Stufe 5 einen Charakter auf eine Art zu verlieren, die nur noch durch True Ressurection aufhebbar wäre.

Sphinx:

--- Zitat von: 6 am 30.06.2020 | 21:47 ---Da ist auch noch ein wichtiges Detail für CaS drin: CaS-Kämpfe haben keine 50/50 Siegeschancen. Die liegen eher naturgemäß bei 80/20. CaW-Gruppen müssen sich solche Siegeschancen erst erspielen.

--- Ende Zitat ---
Bei mir ist das definitiv nicht der fall. Wenn es mal was einfaches ist kann es gut sein das es sogar 90:10 für die Spieler steht. Aber ein Kampf den ich als scher Plane ist definitiv gegen die Spieler gestakt.



--- Zitat von: AlucartDante am 30.06.2020 | 23:09 ---Combat as War: Im Krieg gibt es Verletzte und Tote, selbst wenn ich den Kampf gewinne, könnte ich an Wundbrand sterben und die abgehackte Hand wird mich ein Leben lang entstellen. Bis eine Stichwunde oder ein gebrochener Arm heilt, dauert es viele Wochen.

Combat as Sport: Egal, nach einer langen Rast sind alle Wunden verheilt und negative Wirkungen aufgehoben.

Das Verletzungssystem von D&D5e unterstützt letzteres.

--- Ende Zitat ---

Aber das hat doch weniger was mit zutun ob es CaW oder CaS ist. Das ist ehr wie dreckig man sein Spiel gestalten will. Und ehr eine Tempo frage, wenn man möchte das die Charaktere nach einem Kampf 3 Monate im Krankenhaus verbringen und man es toll findet das auszuspielen -> OK jedem das seine. Oder man den 3. Charaktere von der Ersatzbank reinholt weil Charakter 1 und 2 die nächsten Wochen ausfallen wegen ihrer Verletzungen.
Ich halte das "Wie schnell Heilt ein Charakter" nicht für ein maßgebliches Kriterium. Die Gegner haben ja die gleichen Möglichkeiten. Grade als CaW würde ich die in Wellen auf die Helden einstürzen lassen, sich bei 50% hp zurückziehen und durch frische Kämpfer ersetzen. Die SCs nicht zur ruhe kommen lassen mit immer neuen Angriffen, und nach 8 Stunden sind die Schurken wieder 100% einsatzbereit während die Spieler aus dem letzten Loch pfeifen.

Grade nicht ganz blöde Gegner die wirklich der Gruppe ans leder wollen werden halt mal das Schwert durch die Brust des bewustlosen SCs stoßen um ihm den Rest zu geben. Sonst ist denen doch auch klar das einmal Hand wedeln von deren Kleriker den fein wieder auf die Beine bringt.

6:

--- Zitat von: Sphinx am  1.07.2020 | 00:24 ---Bei mir ist das definitiv nicht der fall. Wenn es mal was einfaches ist kann es gut sein das es sogar 90:10 für die Spieler steht. Aber ein Kampf den ich als scher Plane ist definitiv gegen die Spieler gestakt.

--- Ende Zitat ---
Das heisst, dass Deine Spieler mehr als jede zweite schwere Begegnung verlieren.
Respekt an Deine Spieler. :)

nobody@home:

--- Zitat von: Talwyn am  1.07.2020 | 00:05 ---Was aber auch nur dann plausibel ist, wenn es gerade keine größere Bedrohung gibt als den ohnehin schon verblutenden Feind.

--- Ende Zitat ---

In einer Welt mit Spielereien wie Healing Word gibt es keine "ohnehin schon verblutenden" Feinde. Da kann grundsätzlich jeder, der nicht wirklich schon tot, toter, am totesten ist, noch mal aufstehen und seinem unachtsamen Gegner in den Rücken fallen.

(Was nebenbei im "richtigen Leben" auch ein Risiko ist. Da kann jemand durchaus schon mal schwer oder gar tödlich verwundet, aber -- da wir ja nicht nach D&D5-Regeln spielen -- immer noch bei Bewußtsein und handlungsfähig sein und sich womöglich nur tot stellen. Alles schon mal dagewesen.)

AlucartDante:

--- Zitat von: Sphinx am  1.07.2020 | 00:24 ---Aber das hat doch weniger was mit zutun ob es CaW oder CaS ist. Das ist ehr wie dreckig man sein Spiel gestalten will. Und ehr eine Tempo frage, wenn man möchte das die Charaktere nach einem Kampf 3 Monate im Krankenhaus verbringen und man es toll findet das auszuspielen -> OK jedem das seine. Oder man den 3. Charaktere von der Ersatzbank reinholt weil Charakter 1 und 2 die nächsten Wochen ausfallen wegen ihrer Verletzungen.
Ich halte das "Wie schnell Heilt ein Charakter" nicht für ein maßgebliches Kriterium. Die Gegner haben ja die gleichen Möglichkeiten.

--- Ende Zitat ---

Ich halte gerade die Folgen für das Entscheidende. Wie im Krieg bedeutet, das Spiel dreckig zu gestalten, alle haben Angst vor Tod und Verstümmelung. Wie im Sport heißt, es ist nur Sparring, Muskelkater ohne ernsthafte Folgen. CaW ist der Versuch tendenziell eher realistisch zu spielen. CaS ist der Versuch tendenziell eher unterhaltsam zu spielen.


--- Zitat von: Sphinx am  1.07.2020 | 00:24 ---Grade als CaW würde ich die in Wellen auf die Helden einstürzen lassen, sich bei 50% hp zurückziehen und durch frische Kämpfer ersetzen. Die SCs nicht zur ruhe kommen lassen mit immer neuen Angriffen, und nach 8 Stunden sind die Schurken wieder 100% einsatzbereit während die Spieler aus dem letzten Loch pfeifen.

--- Ende Zitat ---
Das kann man auch genau anders herum sehen. Die 50% HP hast du ja eben nur bei DnD, was auf CaS hinaus läuft. Bei CaW kannst du das eben nicht machen. Wer einen Bauchschuss hat oder einen Arm verloren hat, wird am nächsten Tag nicht mehr angreifen. Und ein Rückzug ist ja auch schwierig. Vielleicht hat Dareiros III diese Taktik gegen Alexander versucht. Hat aber nicht geklappt, weil man bei einem Rückzug schnell das ganze Heer verliert ohne Schaden anzurichten. Zumindest bei CaW, nicht bei CaS. Guerilla Taktiken wären wiederum Beispiele, bei denen das was du vorschlägst manchmal funktioniert.

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