Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Combat as Sport vs Combat as War, Ausgabe Juni 2020
Arldwulf:
An dem Artikel fand ich seinerzeit eine ganze Menge komisch, insbesondere die konkrete Regelbetrachtung welche irgendwo sehr oberflächlich blieb und viele Regelelemente welche für die eine oder andere Spielweise existieren komplett ausblendet.
Oder auch die Vorstellung CaW sei schwieriger wenn der Spielleiter die Stärke der Gegner gut einschätzen kann. Oder das man für CaW Klassen braucht die in taktischen Kämpfen nichts taugen. (Anstatt zu sagen man braucht die Möglichkeit für die Spielercharaktere außerhalb der taktischen Kämpfe _ebenfalls_ etwas zu taugen).
Ganz allgemein ist der Artikel viel zu wenig auf einen Konstruktiven Ansatz ausgelegt, enthält viel zu wenig Ideen was man eigentlich tun könnte um die Spielweisen zu unterstützen.
Aber die Grundidee, dass Spieler verschiedene Herangehensweisen an Herausforderungen haben ist trotzdem richtig.
Alexandro:
--- Zitat von: flaschengeist am 2.07.2020 | 12:16 ---Ein Argument dafür wäre, dass der Begriff aus den US-Szene kommt und dort gibt es, im Gegensatz zu Deutschland, eine größere Gruppe Menschen, die (als Soldat im Auslandseinsatz oder als Polizist in einem sozialen "failed state") CaW Erfahrungen haben (und sich teils eben gerne als besonders harte Burschen sehen, die auf "Weicheier" herab blicken).
--- Ende Zitat ---
Aber ist das nicht gerade CaS, weil die Soldaten/Polizisten sich die Herausforderungen ja eben nicht aussuchen, sondern von ihren Vorgesetzten (verkörpert durch den SL) auf einen bestimmten "Encounter" (Einsatz) gesetzt werden, normalerweise einen, den sie schaffen können? ;) *
Natürlich kann ein solcher Encounter auch mal schiefgehen - üblicherweise weil der SL die Gefährlichkeit falsch eingeschätzt hat (3 Gorgons sind eben etwas anderes als 3 Trolle, obwohl sie den gleichen CR haben) oder ihnen mal "eine Herausforderung bereiten" wollte.
* nicht zu sehr an diesem Beispiel aufhängen, das driftet sonst ins SC
Marduk:
Ich persönlich ordne CaS nicht als Spielstil für Weicheier ein. Es ist einfach nur ein anderer Spielstil. Man siehe zum Beispiel D&D 4: Das ist ziemlich stark CaS und in der richtigen Gruppe auch definitiv knüppelhart.
flaschengeist:
--- Zitat von: Alexandro am 2.07.2020 | 12:52 ---Aber ist das nicht gerade CaS, weil die Soldaten/Polizisten sich die Herausforderungen ja eben nicht aussuchen, sondern von ihren Vorgesetzten (verkörpert durch den SL) auf einen bestimmten "Encounter" (Einsatz) gesetzt werden, normalerweise einen, den sie schaffen können? ;) *
--- Ende Zitat ---
Auch richtig, mir ging es allerdings um ein Selbstkonzept wie "Im echten Kampf gibt es keine Fairness sondern nur die Frage, wer lebt und wer stirbt". Und mit diesem Selbstkonzept lässt sich CaS in Relation zu CaW wunderbar abwerten. Eben frei nach dem Motto: "Nur Weicheier wollen balancierte Encounter, harte Kerle kommen damit klar, wenn ihre Charaktere in einem unfairen Kampf sterben".
PS
Was bedeutet die Abkürzung "SC", sowas wie "off topic"?
Crimson King:
--- Zitat von: flaschengeist am 2.07.2020 | 13:21 ---Was bedeutet die Abkürzung "SC", sowas wie "off topic"?
--- Ende Zitat ---
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