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Combat as Sport vs Combat as War, Ausgabe Juni 2020
takti der blonde?:
--- Zitat von: Alexandro am 28.06.2020 | 22:11 ---Wenn der Drache in der Zufallstabelle ist, dann ist es ein Schrödinger-Drache und alle Maßnahmen, welche die Spieler unternehmen um ihn nicht zu begegnen, sind bedeutungslos.
--- Ende Zitat ---
Nein, weil ich kein Slave der Tabelle bin.
Tegres:
--- Zitat von: Alexandro am 28.06.2020 | 22:11 ---Wenn der Drache in der Zufallstabelle ist, dann ist es ein Schrödinger-Drache und alle Maßnahmen, welche die Spieler unternehmen um ihn nicht zu begegnen, sind bedeutungslos.
--- Ende Zitat ---
Nur weil etwas auf einer Zufallstabelle steht, heißt das nicht, dass man der Begegnung nicht entgehen kann. Ganz simples Beispiel: Die Charaktere sind unsichtbar. Oder noch einfacher: Sie sind gut getarnt. Oder sie haben einen magischen Gegenstand, mit dem sie die Präsenz von Drachen aufspüren können. Oder, oder, oder ...
--- Zitat von: nobody@home am 28.06.2020 | 22:13 ---Tja, wenn ich das denn wüßte. Letztendlich bleibt eben wieder nur die Vertrauensfrage -- glaube ich der SL, daß sie auch tatsächlich das tut, was zu tun sie behauptet, oder lasse ich es? Offensichtlich macht das einen Unterschied für unser Verhältnis, aber "Wissen" würde ich es in beiden Fällen nicht nennen.
--- Ende Zitat ---
Das klingt ehrlich gesagt danach, als hättest du in der Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen mit Schummel-SLs gemacht.
--- Zitat von: nobody@home am 28.06.2020 | 22:13 ---Allgemein können potentiell übermächtige Gegner schon mal vorkommen. Die sind dann normalerweise nicht als etwas eingeplant, gegen das die SC in dieser Sitzung kämpfen müssen, sondern sollen anderen Zwecke n dienen ...
--- Ende Zitat ---
Ah, ich glaube, hier ist ein Knackpunkt. "Combat as War" klingt so, als müsse man kämpfen. Gerade der Rückzug oder die Flucht ist aber ein elementarer Teil von Combat as War, vor allem letzteres. Im Combat as Sport ist Rückzug zwar auch eine Option, aber ich nehme es so wahr, als käme das in diesem Stil wesentlich seltener vor. Auch dass sich Gegener zurückziehen, assoziiere ich vor allem mit Combat as War (Stichwort Moralregeln) als mit Combat as Sport. Das wird auch gut an den Editionen deutlich, die man mit dem einen oder dem anderen Spielstil in Verbindung bringt. D&D5 hat ja beispielsweise Moralregeln nicht als Standardeinstellung, aber es gibt immerhin im Spielleiterhandbuch entsprechende Regeln.
Feuersänger:
Meine Erfahrung mit Combat as Sport (-SLs) ist eigentlich, dass es schonmal vorkommen kann dass der Rückzug erforderlich wird, aber dieser dann auch recht leicht und ohne viel nachtreten möglich gemacht wird. Sprich, die Gegner verfolgen einen nicht oder so.
Tegres:
Da eine Verständnisnachfrage: Der Rückzug gelingt dann automatisch? Finde ich passend für einen Combat-as-Sport-Stil.
Alte D&D-Editionen hatten ja durchaus detaillierten Regeln, wann einen welche Gegegner verfolgen, und wie man sie abschütteln kann (Essen oder Schätze fallen lassen).
Feuersänger:
Ja, so ziemlich. uU muss man vllt noch ein zwei AoOs fressen, wenn man zB noch einen gefallenen Kameraden auf die Schulter hieven muss - aber auch da lassen solche SLs dann oft eher Gnade vor Recht ergehen.
Ist aber halt bei striktem CaS auch quasi unvermeidlich. Ein solcher SL den ich hatte, hat die Chancen der Begegnungen auf 60:40 zu Spielergunsten getunt, und hat (metaphorisch gesprochen) rote Flecken im Gesicht bekommen, wenn man vor dem Kampf durch CaW-Maßnahmen etwas an dieser Chancenverteilung drehen wollte. Das hieß halt in der Konsequenz, dass wir in 2 von 5 Fällen mit eingekniffenem Schwanz fliehen mussten. Wenn das dann auch noch erschwert oder unmöglich gemacht wird, würde eine so gespielte Kampagne sehr schnell und sehr abrupt zu Ende gehen.
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