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Sind Helden überflüssig ?

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Maarzan:

--- Zitat von: ErikErikson am 18.09.2020 | 09:56 ---Aber vielleicht mal weitergedacht. man könnte einfach eine Armee aus 100 UNTOTEN bauern aufstellen. Die Vorteile liegen auf der hand. Keine Unterhaltskosten, keine Ausbildung nötig, kein Sold, keine Probleme mit der Moral, "getötete" bauern sind leicht ersetztbar bzw. geg. einfach wiederbelebbar.
Alles was man braucht ist, ein fähiger Nekromant, oder ein entsprechendes Artefakt. Sicher teuer, lohnt sich aber auf Dauer.

--- Ende Zitat ---

Das geistlose Cropzeug ist das, wo auch der lebende Bauer noch ganz gute Chancen gegen hat, weil eben langsam und dumm. Das bessere Zeug braucht oft Lebensenergie in der Form von Lebensenergie etc bzw. neigt diese Konstellation zum Kontrollverlust und dann brauchst  du wen der diesen Job erledigt.

Bilwiss:
Ich finde das ganze Konzept von Spielregeln für SCs == Weltphysik ehrlichgesagt hochsuspekt.
Erstens führt mMn das zu hochkomplizierten Regeln die nichts mehr richtig machen.
Denn das Ziel die vollständig zu simulieren können sie nicht erreichen. Findige Spieler finden immer unzählige Schwachstellen die ausgenutzt werden können.

Zweitens bezweifle ich dass das überhaupt das Ziel der allermeisten Regelnwerke ist. Selbst simulationistische Rollenspiele wollen denke ich die Begegnungen zwischen SCs und der Welt simulieren nicht alles drumherum.
Der Scharmützel Kampf der Helden wird simuliert nicht die Großschlacht mit viel Teilnehmern.
Die Regeln dafür einfach hochzuskalieren führt höchstens zu unterhaltsamen Unsinn.

Talwyn:
Um meinen Beitrag noch zu ergänzen: Es ist durchaus vorstellbar, dass es in einem beliebigen Setting das eine oder andere Reich gibt, in dem der Herrscher seine Bevölkerung dazu zwingt, unter hohen Verlusten selbst mit der Bedrohung durch Monster fertig zu werden - nur wird das halt kaum überall so sein. Wir haben ja hier auch nicht überall Nordkorea.

nobody@home:
@Talwyn: Deine Analyse hat nur ein kleines Problem: sie übersieht, daß, wenn die normalen Menschen sich mit den gefährlichen Monstern partout nicht anlegen wollen (was aus Gründen der Selbsterhaltung des Einzelnen natürlich nachvollziehbar wäre), umgekehrt nicht viel die Monster davon abhält, mal eben zu Besuch vorbeizukommen und sich sattzufressen oder sonst das zu tun, was diese bestimmte Art von Monstern halt unbeliebt macht. Ist ja nicht ganz so, als ob die ihrerseits nur den lieben langen Tag dumm in der Gegend herumstehen und warten würden, daß ein SC vorbeikommt und Aggro zieht; die verfolgen auch, während Klaus Rübenbauer sich um seine Felder zu kümmern versucht, immer noch selbst ihre eigenen Interessen und Absichten. Und wer dann immer noch nicht kämpfen will, wenn der unfreundliche Oger aus dem Nachbarmoor einem schon das Dach über dem Kopf einschlägt, der muß rennen -- wird aber das erst einmal zur Gewohnheit, dann war's das auch mit Zivilisation und Seßhaftigkeit. Um beispielsweise einfach nur Ackerbau betreiben zu können, muß man ja wenigstens zwischen Aussaat und Ernte ein paar Monate halbwegs ungestört in ein und derselben Gegend bleiben dürfen.

Es geht also gar nicht primär um irgendwelche Tyrannen, die aus eigener Faulheit lieber ihr Volk verheizen, sondern zuallererst mal nur um den ganz primitiven Selbstschutz. Steht das Dorf zusammen oder fällt es getrennt?

Supersöldner:
das....hatte ich doch schon gesagt nobody ?

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