Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Problem bei Argumentation Paladin RG
Maarzan:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 24.10.2020 | 14:09 ---Ah, dann fehlt unten nach dem ersten Satz ein Fragezeichen. Ich las es so, dass dein erster Satz deine Ansicht ausdrückt, und das passte folglich nicht zum Rest deines Beitrags ;)
--- Ende Zitat ---
Ja, stimmt, da habe ich einen Bandwurmsatz zumindest etwas zu teilen versucht.
Ich hatte da als Paladinsituation auch weniger das ungerechte Urteil vor Augen als den Versuch mit dem Befreien eines Mörders entweder einen Komplizen raus zu hauen zu rechtfertigen oder einfach passiv-aggressiv das lokale Establishment (oder als SL den Spieler) mit Hilfe solche abstrusen Verdrehungen eigentlich gewünschter Werte anzupissen und sich dabei auch noch toll vor zu kommen.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Ainor am 24.10.2020 | 14:12 ---
Hm ? Ich hab nicht gesagt dass das auf alle Charaktere oder Welten zutrifft. Aber der 1E Titel für Fighter 9 ist Lord (mit Option auf Burg). Da kann man schon erwaten dass so jemand eine Autorität ist.
--- Ende Zitat ---
Ich bezog es auf den Hintergrund der RG, also des Settings, zur Klarstellung - dies trifft hier nicht zu.
Geweihte sind in dem Setting zu Notfallrichtern berufen und auch für kirchliche Verbrechen zuständig
Radulf St. Germain:
Ich glaube ein sehr gute Sache ist es, die erwartete Spielerfahrung abzuklopfen. Daher würde ich den Spieler jetzt nicht gleich abschreiben, denn vielleicht hat er eine andere Erweartungshaltung. Man könnte den Spieler ja auch mal fragen, wie er sich ein gutes Abenteuer vorstellt und was dort passiert, wie er reagiert etc.
Dann kann man sehen wo er mit seinem Charakter hin will und Szenen einbauen, in denen er glänzen kann - Leute verrtauen seinem Wort, Fragen nach seiner Meinung etc. Vielleicht führt das dann auch dazu, dass so Zeug nicht mehr passiert.
Mein Instinkt sagt mir, die Giftkapsellösung ist billig. Andererseits, wenn es ihm die Spielerfahrung gibt die er sucht und die anderen dann ihre Ruhe haben OK. Wenn ihr nicht zu ernst spielt, ist das vielleicht sogar ein guter Running Gag. Oder ihr sagt ihm, dass das für Euch keine gute Lösung ist und wie er denkt, dass man mit so einer Szene zukünftig umgehen kann. Vielleicht gefällt ihm ja auch die Ned Stark Schiene.
Vielleicht will er aber auch gar nicht RG sein und denkt nur, er muss das machen um Paladin zu sein. Das kann man auch im Gespräch rausfinden.
Feuersänger:
Btw, das hat bei uns der SL sofort in der 1. Sitzung etabliert, quasi in der Eröffnungsvignette: der Paladin hat - bereits auf Stufe 1 - die Autorität und Kompetenz, auch Todesurteile zu fällen und zu vollstrecken. Und da war es ein geisteskranker Mörder à la Criminal Minds(*). Eingefangen, verhört, verurteilt, vollstreckt, und die Dorfbevölkerung war dankbar dass es eine Autoritätsperson ordentlich erledigt hat.
Edit:
*) mit dem eingebauten Dilemma "Schuldfähigkeit bei Geisteskrankheit". Hier war die Argumentation meines Palas: der Mörder mag nicht zurechnungsfähig sein, aber 1. haben wir auch keine Möglichkeit, seine Geisteskrankheit zu heilen, 2. hat er nach wie vor zwei Menschenleben auf dem Gewissen, 3. stellt er eine Gefahr für die Allgemeinheit dar und 4. mag es ein probates Mittel sein, ihn aus seiner geisteskranken Existenz zu befreien."
Er wurde dann (weiß nicht mehr ob vom Mob oder von einem anderen SC) am nächsten Baum aufgeknüpft, aber nicht richtig, sodass er noch am Seil gezappelt hat; mein Pala hat ihn dann mit einem Armbrustschuss erlöst, was der SL wiederum als Akt der Gnade gewertet hat.
fivebucks:
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