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Problem bei Argumentation Paladin RG

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Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Maarzan am 24.10.2020 | 13:02 ---Aber er darf sich - ggf. mit abstrusen Verrenkungen (Der Killer auf dem Schafott ist ja jetzt gerade hilflos)  - sich die moralischen Buchstaben so weit zurechtbiegen, dass er jedes Recht aushebeln kann und das Problem mit dem Mörder ist dann aber das "der Gesellschaft". Er sorgt nur für die Einhaltung höchster Moralkriterien?

So er nicht selbst eigenständig eine Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit herbeiführt, würde ich das als "Gott" wie irdische Instanz als Mittäterschaft werten und entsprechend reagieren.

--- Ende Zitat ---

Sorry, verstehe deine Aussage nicht... auch nicht den Bezug zu meinem Beitrag.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 24.10.2020 | 12:56 --- Es dürfte klar sein, dass sich ein LG Paladin nicht an offensichtlich böse Gesetze halten kann.

--- Ende Zitat ---
Also die Transferkompetenz das es sich um Gesetze handelt die ein Paladin oder Rondrageweihter als legal und zumindest nicht illegitim nach Kodex und Geboten der Kirchendoktrin betrachtet hatte ich  vorausgesetzt.

Ich würde eher sagen außer in ODnD wäre die Gesinnung Rechtschaffend für Paladine.

@Maarzan

Speziell bei RG waren das weniger deren Spieler als eher Meister, die auch oft vorraussetzten deren Gesinnung ist Extrem at best Useless absolutly Suicidal Fucking Stupid

Maarzan:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 24.10.2020 | 13:21 ---Sorry, verstehe deine Aussage nicht... auch nicht den Bezug zu meinem Beitrag.

--- Ende Zitat ---

Oben (35) kam das Beispiel für solche Verrenkungen, dass der Paladin den auf dem Schafott stehenden Täter schützen muss, weil der ja in dem Moment hilflos ist.

Und ich habe sonst deinen Sprung zu bösen Gesetzen und dem strapazierten Law nicht verstanden, denn bisher ging es nur um Leute, deren Taten jetzt naheliegend sanktioniert wurden wenn ich da nichts verpasst habe.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Maarzan am 24.10.2020 | 13:30 ---Oben (35) kam das Beispiel für solche Verrenkungen, dass der Paladin den auf dem Schafott stehenden Täter schützen muss, weil der ja in dem Moment hilflos ist.

Und ich habe sonst deinen Sprung zu bösen Gesetzen und dem strapazierten Law nicht verstanden, denn bisher ging es nur um Leute, deren Taten jetzt naheliegend sanktioniert wurden wenn ich da nichts verpasst habe.

--- Ende Zitat ---

Ah, dann fehlt unten nach dem ersten Satz ein Fragezeichen. Ich las es so, dass dein erster Satz deine Ansicht ausdrückt, und das passte folglich nicht zum Rest deines Beitrags  ;)

Ich stimme dir zu. Bei LG geht es imo eben gerade nicht um die buchstabengetreue Befolgung des Gesetzes, sondern um die Intention. Recht und Gerechtigkeit ist ja bekanntermaßen auch nicht das Gleiche, und beim Paladin ist weitgehend von Gerechtigkeit (Justice) die Rede; es geht also imo um das Prinzip, nicht die rechtliche Ausgestaltung in irgendwelchen Gesetzestexten. In die Richtung zielt auch meine Aussage bzgl. böser Gesetze. Ein böses Gesetz ist eben "Law" aber nicht "Justice". Es folgt dem Prinzip von "Order", steht aber dem Prinzip von "Good" entgegen. Ein LG Charakter würde imo die Existenz eines Rechtssystems explizit begrüßen, aber die konkrete Ausgestaltung im Falle von LE als falsch und ungerecht anprangern (meine Interpretation).

In genannten Beispiel kommt es dann darauf an, ob die Strafe nach Auffassung des Paladins gerecht ist. Einen überführten Mörder hinzurichten, dürfte in den meisten Fantasy-Gesellschaften als gerecht gelten und die Unterstützung eines Paladins haben. Anders dürfte es aussehen, wenn ein angeklagter aber noch nicht verurteilter Mörder auf dem Weg zu seinem Prozess vom Lynchmob attackiert wird. 

Die gesamte Thematik wurde by the way schon lange in Dragonlance durch die Probleme von Sturm Brightblade bzw. den Knights of Solamnia mit dem "Measure"  in viele Richtungen thematisiert. Imo eine sehr gute Orientierungsmöglichkeit zum Umgang mit einem Paladin-Kodex. Andere Quellen gibt es natürlich auch, nicht zuletzt das vielfach thematisierte Problem eines Schwurs, dessen Einhaltung klar zu Ungerechtigkeit führen würde.

Ainor:

--- Zitat von: Maarzan am 24.10.2020 | 13:30 ---Oben (35) kam das Beispiel für solche Verrenkungen, dass der Paladin den auf dem Schafott stehenden Täter schützen muss, weil der ja in dem Moment hilflos ist.

--- Ende Zitat ---

Ok, ich hatte das etwas anders verstanden. Kann sein dass die Diskussion dadurch aufgekommen ist.
Im Sinne von: für Rechtschaffene ist es wichtig dass der Mörder durch den Henker stirbt, und nicht etwa durch den aufgebrachten Mob. Und in demselben Sinne:  Chaotisch könnte sagen: "wir können den jetzt in die Stadt schleifen und dem Richter übergeben. Der wird ihn zum Tode verurteilen. Da können wir das ganze abkürzen in dem wir ihn hier umbringen." Für Rechtschaffen funktioniert das nicht (es sei denn man ist selbst der Richter). Es geht dabei aber nicht um konkrete Gesetzte, sondern um das Prinzip. Das Gute in 5E ist: auch Paladine sind nicht gezwungen immer die rechtschaffene Option zu wählen. Deshalb ist es nicht wichtig ob die jetzt spielbar ist oder nicht.


--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 24.10.2020 | 12:08 ---Nein, nicht nach Hintergrund

--- Ende Zitat ---

Hm  ? Ich hab nicht gesagt dass das auf alle Charaktere oder Welten zutrifft. Aber der 1E Titel für Fighter 9 ist Lord (mit Option auf Burg). Da kann man schon erwaten dass so jemand eine Autorität ist.

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