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D&Ds Alignment ist Scheiße. Ich zeig euch, wie man das richtig macht.

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Isegrim:
Ist mE weniger eine Motivation "von außen" (andere Personen meinen wasauchimmer). Es ist der Wunsch, Gegner umlegen zu können, ohne sich groß Gedanken zu machen, und sich trotzdem nicht als jemand zu empfinden, der Leute umlegt, ohne sich groß Gedanken zu machen: War halt zu Recht und objektiv und so "der Feind", alles jut.

Ich steh dazu. Als SL liefere ich meinen Spielern zumindest hin und wieder Gegner, die man guten Gewissens über den Jordan schicken kann. Auch die LARP-Praxis, auf jedem Abenteuer-Con eine NSC-Bedrohung zu haben, mit den die Spieler sich sinnlos batteln können, ist mE auch eine sinvolle welche.

nobody@home:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 25.10.2020 | 21:18 ---2) warum müssen so oft Nazis als die Bösen herhalten? Die werden in gängigen Genres dann auch zu "Nichtleuten", wenn ich dich richtig verstehe. Kann man diskutieren, aber muss man das unbedingt? Ich brauche das für mein Spiel einfach nicht.

--- Ende Zitat ---

Weil die Nazis etwas sind, bei dem sich tatsächlich ausnahmsweise mal der größte Teil des Rests der Welt einig ist, daß deren Ideologie und Regime "böse" waren. Damit werden sie aber interessanterweise nicht automatisch zu "Nichtleuten", sondern in der Regel einfach nur zu Feinden, was eine eigene davon getrennte Kategorie ist...wird wohl daran liegen, daß man als Nazi nicht geboren wird, sondern deren Weltanschauung erst mal eingetrichtert bekommen bzw. sich selbst erst mal aneignen muß.

"Nichtleute" ist eher so die Kategorie, in die die Nazis selber beispielsweise Russen, Juden, und was ihnen sonst noch so nicht hinreichend "rein" vorgekommen ist, eingestuft haben. Oder vor ihnen Generationen von weißen Amerikanern den importierten schwarzen Sklavenanteil an der Bevölkerung. Und das sind nur die zwei offensichtlichsten Beispiele, ich bin sicher, da findet sich in den unrühmlichen Kapiteln der menschlichen Geschichte noch mehr...

ErikErikson:

--- Zitat von: Isegrim am 25.10.2020 | 21:26 ---Ist mE weniger eine Motivation "von außen" (andere Personen meinen wasauchimmer). Es ist der Wunsch, Gegner umlegen zu können, ohne sich groß Gedanken zu machen, und sich trotzdem nicht als jemand zu empfinden, der Leute umlegt, ohne sich groß Gedanken zu machen: War halt zu Recht und objektiv und so "der Feind", alles jut.

Ich steh dazu. Als SL liefere ich meinen Spielern zumindest hin und wieder Gegner, die man guten Gewissens über den Jordan schicken kann. Auch die LARP-Praxis, auf jedem Abenteuer-Con eine NSC-Bedrohung zu haben, mit den die Spieler sich sinnlos batteln können, ist mE auch eine sinvolle welche.

--- Ende Zitat ---

Warum ist das nötig? Warum reicht es nicht einfach implizit zu sagen: "Die hier dürft ihr töten". In Computerspielen funktioniert das so. Bei Skyrim haue ich die banditen um, ohne groß drüber nachzudenken, ob die das vielleicht aus finanzieller Not tun. Warum brauche ich beim Rollenspiel diesen abstrusen gesinnungs-Überbau?

Isegrim:
Brauchen tue ich den auch nicht, aber es vereinfacht wohl vieles, von Zaubern, diese Gesinnung zu erkennen, bis zur Tatsache, dass man dann im Bestiarium keine lange Erläuterung braucht, wieso Monsterklasse XY jetzt Schlachtvieh ist. Der Eintrag "Böse Gesinnung" reicht halt.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: ErikErikson am 25.10.2020 | 21:33 ---Warum ist das nötig? Warum reicht es nicht einfach implizit zu sagen: "Die hier dürft ihr töten". In Computerspielen funktioniert das so. Bei Skyrim haue ich die banditen um, ohne groß drüber nachzudenken, ob die das vielleicht aus finanzieller Not tun. Warum brauche ich beim Rollenspiel diesen abstrusen gesinnungs-Überbau?

--- Ende Zitat ---

Genau das passiert doch durch die Gesinnung. Die Seiten werden zweifelsfrei klar gestellt. Ob man das dann Gut / Böse oder Blauleute / Rotleute nennt, ist fast egal, aber wie schon jemand anders schrieb: normalerweise spielen wir im Rpg die Guten. In Geschichten geht es darum, dass die Guten den Bösen in den Ar... treten sollen. Dann kann man es auch so nennen.

Edit: bei Banditen, die in Spielen als Feinde hartcodiert sind, finde ich es tatsächlich daneben. Weil die eben nicht "böse" sind. Es sei denn, das Spiel heißt sinngemäß " Tritt den Banditen in den Hintern". Da ist die Marschrichtung dann klar

@Nobody: Imo Haarspalterei. In der Praxis wird imo zwischen bösen Feinden und "frei zum Abschuss" Kreaturen nur äußerst selten unterschieden. Dann nimm ein anderes Beispiel. Thanos + Schergen bei den Avengers. Die Aliens bei Independence Day...

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