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"Realistischeres" D&D - eine Ideensammlung
Weltengeist:
Alternativ könnte man beispielsweise beim Wizard hingehen und sagen: Er beherrscht eben so viele Zauber, wie er laut PHB "for free" beherrschen würde, also 6 + (2 pro Stufe). Die darf er dafür dann aber ohne Memorisieren benutzen.
Ich habe aber nicht genug System Mastery, um zu überblicken, wie das das Kräfteverhältnis zu den anderen Zauberertypen verändert und wie man das beim beim Cleric und beim Druid lösen kann.
Nodens Sohn:
Ein interessanter Strang. Userer Gruppe ging es ähnlich. Die Stufen sind in den Abenteuern viel zu schnell zu erreichen. Trefferpunkte sind nach einer langen Rast wieder aufgefüllt. usw.
Das mit dem Stufenaufstieg haben wir so gelöst, dass es zu unserer erzählten Geschichte passt. Die Meilensteine sind dann eben nicht bestimmte Ereignisse innerhalb eines Abenteuers, sondern bestimmte erreichte Ereignisse innerhalb unseren langen Kampagne. Wir haben auch derzeit ein längeres Verharren auf der Stufe 5 vereinbart. Für mein Gefühl sind das auf der Stufe 5 schon recht kompetente Charaktere, die ganz schön viel reißen können. Und erst später, wenn wir noch ein wenig an der Epic-Schraube drehen, werden die Figuren wieder weiter die Stufenleiter emporklettern.
Das mit der täglichen Trefferpunkteregeneration hat mich besonders stark genervt. Daher haben wir beschlossen, dass wir nicht alle Trefferpunkte, sondern "nur" die Anzahl der Trefferwürfel +/- Bonus pro Tag zurückbekommen. Schwere Verletzungen werden dann so auch bis in den kommenden Tag hineingetragen. Wir beobachten das noch und wenn uns das immer noch zu leicht ist, werden wir die Trefferwürfel halbieren. Wir hoffen so auf mehr Drama und besseres Charakterspiel.
Das waren so die Hauptpunkte, die uns besonders genervt haben. Und das mit den Spellslots ... naja - da ist mir leider noch nichts eingefallen, das ich ohne großen Umbau des Magiesystems.
PS: Eine Idee für die Zauberplätze hätte ich schon: Sämtliche Zauberplätze, die einem Zauberkundigen zur Verfügung stehen zählt man zusammen. Diese nimmt man als Magiepunte, die einem pro Tag/langer/oder Kurzer Rast zur Verfügung stehen. Die Stufe eines Zaubers = die Anzahl an Magiepunkte die er Verbraucht.
Das wäre ein ziemlich schnelles und einfaches System, ohne die Regeln stark umbauen zu müssen.
So könnte man auch leichter entscheiden, ob man viele Sprüche der Stufe 1 spricht, oder seine ganze magische Kraft mit hochstufigen Sprüchen verbraucht.
Und wenn dich das memorieren stört, könntest du einen Fertigkeitswurf für das Gelingen der Zauber einführen. z.B. SG = 8 + Spruchstufe.
tartex:
Man könnte natürlich einfach eine Regel einbauen, dass ein Stufenanstieg nur dann erfolgen kann, wenn Zeit dafür ist [Stufe] Monate lang eine Abenteuerpause einzulegen. Würde den Charakteren auch eine Motivation geben Heim&Hof zu haben und dafür zu sorgen, dass es dort relativ sicher ist.
Funktioniert natürlich nur wenn alle gleichzeitig leveln. Sonst haben wir ein Synching-Problem. >;D
Ainor:
--- Zitat von: Runenstahl am 14.02.2021 | 04:45 ---Gritty Realism - Funktioniert Prima für uns. Wir haben ca. 0-2 Kämpfe je Session. Was ich persönlich anpasse damit das auch paßt: Die Regeneration von Ladungen magischer Gegenstände (ein Stab der magischen Geschosse regeneriert bei mir z.B. nur noch eine Ladung je Tag). Die Wirkungsdauer von 24-Stunden Zaubern habe ich auf eine Woche erhöht (Animate Dead). Zumindest bei meiner Gruppe hat das nicht dazu geführt das die sich nichts mehr trauen.
--- Ende Zitat ---
Sehe ich auch so. Habe das noch leicht modifiziert: pro Woche einen Short Rest von einer Stunde. 4 Short rests die 8 Stunden dauern, und das Wochenende ist dann der Long rest (sofern man bequem genug schlafen kann). Das macht die Zeitrechnung einfach weil dann ein Abenteuer quasi immer eine Woche ist. Aber das wesentliche ist das Zauber etc nur einmal pro Woche zur Verfügung stehen, was automatisch die Magie in der Welt runterregelt. Und es bedeutet dass z.B. Wildnissbegegnungen auf dem Weg zum Dungeon nicht egal sind, weil sie Ressourcen kosten.
Was die Stufen angeht: es ist wenig hilfreich langsamen Aufstieg (und ggf gleichzeitig anfangen auf hohen Stufen) zu fordern.
Im Endeffekt muss man ja schauen wieviel Zeit man IRL überhaupt hat.In jedem Fall kriegt man die "3 Monate bis zum Erzmagier" so nicht auf 20 Jahre ausgedehnt. Dafür muss man den Spielern andere Dinge zu tun geben die länger dauern (Armeen, Burgen etc.).
Ich halte es auch nicht für allzu sinnvoll den Stufenbereich stark zu beschränken. Die Klassen sind auf 20 Stufen ausgelegt.
Beispielsweise bekommt der Rogue Reliable Talent, seine wichtigste Fähigkeit, erst auf Stufe 11. Ich würde eher den Bezugsrahmen verschieben und sagen dass z.B. "Ordentliche Krieger" etwa Stufe 5 (und als NPC Knight oder Veteran statt Guard oder Bandid) sind. Mittelstufige Helden sind ihnen natürlich immernoch weit überlegen, aber es ist nicht mehr so dass die Gruppe hunderte besiegen kann.
Althalus:
--- Zitat von: Ainor am 14.02.2021 | 11:33 ---Was die Stufen angeht: es ist wenig hilfreich langsamen Aufstieg (und ggf gleichzeitig anfangen auf hohen Stufen) zu fordern.
Im Endeffekt muss man ja schauen wieviel Zeit man IRL überhaupt hat.In jedem Fall kriegt man die "3 Monate bis zum Erzmagier" so nicht auf 20 Jahre ausgedehnt. Dafür muss man den Spielern andere Dinge zu tun geben die länger dauern (Armeen, Burgen etc.).
--- Ende Zitat ---
Da komm ich jetzt nicht mit. Was meinst du mit Zeit IRL?
Wir spielen an einer durchschnittlichen Kampagne zumindest ein halbes Jahr mit zumindest zweiwöchigen 4-5 Stunden Sessions. Mit der einen Gruppe sogar wöchentlich. Ich hab auch schon durchgehende Kampagnen über mehrere Jahre geleitet, mit verschiedensten Systemen.
Wenn ich da den vorgeschlagenen Aufstieg nehme, sind die Chars im ersten Viertel der Kampagne auf 20.
Und mit Armeen und Burgen wollte auch noch nie einer was am Hut haben (die Möglichkeiten wären da gewesen).
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