Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Für welchen Spielstil ist DnD 5E geeignet?
Gunthar:
--- Zitat von: Ainor am 28.05.2021 | 10:51 ---Und was machen die SCs dann ? Bäcker werden ?
--- Ende Zitat ---
Sie werden vorsichtiger und lernen, den Gegner im Voraus einzuschätzen.
Gut, man muss ja als SL die Gegner nicht gleich zu stark tunen.
bobibob bobsen:
Das ist dann aber eher from Zero to Zero. Für mich nicht gerade das Spielgefühl was einem D&D vermitteln will.
Raven Nash:
--- Zitat von: bobibob bobsen am 28.05.2021 | 11:19 ---Das ist dann aber eher from Zero to Zero. Für mich nicht gerade das Spielgefühl was einem D&D vermitteln will.
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Ausgehend von diversen Diskussionen in US-Foren und auch hier, zweifle ich mittlerweile daran, dass D&D wirklich ein Spielgefühl vermitteln will. Es wird viel reininterpretiert, aber im Grunde geht so ziemlich alles ohne gröbere Probleme, weil man's eben ans Setting hängt, nicht ans System.
FR spielen sich anders als Midgard, Eberron anders als Greyhawk, Ravenloft ist wieder anders, usw.
Arldwulf:
--- Zitat von: Gunthar am 28.05.2021 | 11:04 ---Sie werden vorsichtiger und lernen, den Gegner im Voraus einzuschätzen.
Gut, man muss ja als SL die Gegner nicht gleich zu stark tunen.
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Das Problem hierbei ist in erster Linie, dass die 5E relativ wenig bereit stellt was die Spieler anschließend tun können (von einigen eher als "broken" anzusehenden Regellücken mal abgesehen) um sich auf den Gegner vorzubereiten oder diesen zu umgehen. Wenn man in der 4E z.B. einer Gruppe jemanden deutlich über ihrem Level hingeschmissen hat mit dem Ziel "ok, da müssen sie etwas anderes tun als zu kämpfen" gab es auch für den Spielleiter eine ganze Menge Regelunterstützung. Angefangen von Skillchallenges hin zu der regulären Einbindung von Nichtkampfbegegnungen in das Erfahrungspunktesystem oder ein ausgestaltetes Questsystem oder den mit Ressourceneinsatz verbundenen Ritualen.
Das erleichtert es vorab zu planen welche Alternativwege den Spielern offen stehen und ermöglicht es auch spontan diese ohne großes Nachdenken einzubauen - man greift eben einfach auf die Werkzeugkiste zurück und weiß auch das die Spieler konkrete Mittel haben um sich selbst Alternativen zu eröffnen.
Auch in der 5E gibt es natürlich tolle Spielleiter welche dies dann genauso machen. Das sie vom Regelsystem davon unterstützt werden würden lässt sich aber kaum sagen. Und viele der als Balancing eingeführten Hilfsmaßnahmen (beispielsweise die Zauberkonzentration) erschweren Vorplanung und Alternativwege eher.
Auch in dieser Hinsicht ist die 5E halt eher ein Spiel was davon profitiert geradeheraus gespielt zu werden.
tartex:
--- Zitat von: Raven Nash am 28.05.2021 | 11:32 ---Ausgehend von diversen Diskussionen in US-Foren und auch hier, zweifle ich mittlerweile daran, dass D&D wirklich ein Spielgefühl vermitteln will.
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D&D ist im englischsprachigen Raum halt einfach das Synonym für Rollenspiel. Und jeder Spielertyp kriegt damit einen Hammer in die Hand, mit dem er dann seine Wunschnägel (oder Blümchen) bearbeitet. Es ist großartig welche Blümchen manche Leute damit aufzüchten!
Im deutschen Sprachraum ist D&D (fast immer) nicht einfach das Rollenspiel, sondern der Widerpart zu DSA. Deshalb existieren beide doch in einer - jeweils großen - Nische.
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