Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
bin ich der einzige oder machen viele D&D Maps keinen Sinn
tartex:
--- Zitat von: Boba Fett am 8.07.2021 | 13:46 ---Der Erbauer des Schloss Versailles auch nicht, denn da gab es nur eine (für den König). Das Schloß hatte mehrere Tausend Bewohner.
Das ist also kein Argument...
--- Ende Zitat ---
Klar, wir waren auch 10 Jahre alt.
Im Georgian House Museum auf dem Stand von 1820 für ausgesprochen für eine wohlhabende Familie, gab es auch keine Badezimmer, sondern herumfahrbare Becken.
Worauf ich hinaus wollte: dass D&D-Dungeons so aussehen, wie sie es tun hat nichts mit fehlendem Universitätsabschlüssen zu tun, sondern einfach mit Desinteresse.
Update: Die Virtual Reality Tour des Hauses ist super. Kann ich jedem nur empfehlen!
nobody@home:
--- Zitat von: unicum am 9.07.2021 | 11:16 ---Barrierefreiheit ist auch so etwas das es "damals" einfach nicht gab.
--- Ende Zitat ---
Wobei die in D&D-Welten eigentlich noch ganz andere Dimensionen haben müßte, wenn man sich überlegt, wer so alles mal zu Besuch reinschneien kann. "Milord, der Abgesandte der Zentaurenstämme verlangt, euch unten im Hof zu sprechen." "Jetzt im strömenden Regen? Kann der nicht einfach die Treppe...oh."
Rorschachhamster:
Also, was Zufallbegegnungen angeht - wenn die aus einer Richtung kommen, aus der sie nicht kommen könnten - dann ist doch das weder ein Problem des Systems noch des Dungeons, sondern der Spielleitung? wtf?
Und was die Freßkammern angeht - ich kenne so auf Anhieb keinen Dungeon mit lebenden, intelligenten Bewohnern wo das fehlt. :think:
Klos sind aber albern, Goblins scheißen an die Wand und malen damit, weiß doch jeder. ~;D
Zanji123:
hey Leute
nochmal: Es geht mir NICHT um fehlende Klos oder Abstellkammern.
Es geht mir eher darum das ich mir die Map aus "The Sunken Citadell" ansehe und mir das Gebäude vorstelle wie das wohl aussehen soll das solche komischen Räume besitzt. Das gewisse Räume natürlich kaputt sind ist klar... trotzdem macht die Anordnung dieser halt wenig Sinn wenn hier wirklich mal ein Kult gelebt haben soll.
Bei nem random Dungeon in ner höhle (wenn die natürlich gewachsen ist und nur nachbearbeitet wurde) ist mir das auch egal. Auch bei nem unterirdischen Grabgewölbe denn der einzige Job von dem war es Schätze zu beschützen und Grabräuber fernzuhalten.
Aber sobald halt ein Versteck in einer Villa einen Grundriss hat der mal so gar keinen Sinn macht schüttel ich halt nur noch mit dem Kopf. Es sind natürlich nicht ALLE Maps so, mir ist das jetzt nur bei Sunken Citadell und der hideout von Mine of Pandelver aufgefallen wobei ich beim letzteren wohl den Part mit "das ist der Keller" überlesen habe. Positives Beispiel wäre für mich die Map aus "Befallen" aus dem Everquest D20 Regelbuch (is wohl etwas geändert worden macht aber so von der Lage der Räume mit Bibliothek, Schlafräumen usw sinn da der vordere Teil halt mal ne Burg war) man sieht an der Map auch das vieles zerstört ist und ab nem gewissen Punkt wirds abgedreht (spätestens ab dem ersten Untergeschoss)
das hat auch nix mit "historisch Korrekt" zu tun :-) ich mein das Herrenhaus aus Resident Evil 1 ist jetzt vom Layout auch wenig logisch aufgebaut wenn man mal GANZ genau guckt aber beim ersten drüber gucken sieht es nicht aus wie ein zufälliger Bau aus Räumen und Korridoren.
Ainor:
Da sind wir wieder bei den Pyramiden. Was Sinn macht hängt stark vom Erbauer ab. Abgesehen davon wird auch Architektur oft von Zufällen bestimmt.
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