Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Hausregeln für ein realistischeres D&D5e mit Lebensenergie-%
Mouncy:
--- Zitat von: tartex am 29.07.2021 | 14:10 ---Wenn wir bedenken wir kurz (im Sekundenbereich) D&D5-Kämpfe sind, kann man schon einiges über Schock und Adrenlin erklären. Ich würde wahrscheinlic nicht auf die Rast warten, sondern das gleich nach Ende eines Kampfes berechnen.
--- Ende Zitat ---
Da würde ich mit gehen. Adrenalin: Super Erklärung. Aber bis zur nächsten Rast kann es je nach Situation einfach zu lange dauern.
--- Zitat von: tartex am 29.07.2021 | 14:10 ---Andererseits würde ich persönlich aber auch alles bis auf kritische Treffer (die auch ab einer bestimmten Hitpoint-Schwelle für den individuellen Treffer getriggert werden) sowieso weglassen.
--- Ende Zitat ---
Bin auch kein Fan von solchen Regeln, aber wenn schon, dann bitte nicht so kompliziert, dass ich einen Taschenrechner brauche.
Harlekin78:
Ich würde es auch eher an 5e typische Werte knüpfen. "Wundschwelle" = Konstitutionswert in TP; Short Rest mit "1. Hilfe" um Abzüge zu reduzieren. Wunden = Erschöpfung.
RainerF:
--- Zitat von: Vecna am 29.07.2021 | 00:02 --- Schau dir mal die Wehklage-Fähigkeit der Todesfee an.
--- Ende Zitat ---
Ja, habe ich mir angesehen. Ich weiß jetzt nicht, was Du damit ausdrücken willst. Finde zumindest keine Widersprüche zu meiner Aussage.
--- Zitat von: Haukrinn am 29.07.2021 | 09:52 --- … Wie gehst du denn da im Sinne der Spielbalance mit um…
--- Ende Zitat ---
Bei eigenen Kampagnen ist das Balancing sowie schwierig. Man hat ja schließlich keine ~300 Testspieler (wie zB. Bei Tomb of Annihilation) um die Kampagne optimal zu balancen. Natürlich hilft hier das DMG und die Tabellen in XGE um die Schwierigkeit der einzelnen Begegnung abzuschätzen. Aber da kommen ja noch die Umstände hinzu, Dichte der Monster, welche magische Gegenstände zur Verfügung stehen …
Fertige Module muss man natürlich anpassen. Habe ich sowieso immer gemacht. Einmal um es plausibler zu machen und somit lebhafter. In einem gewissen Rahmen natürlich, ich habe mich nicht für jedes Dungeon um die Sanitäranlagen gekümmert… Und andererseits habe ich einige nicht notwendige Kämpfe rausgenommen.
Ich spiele auch eher Low Fantasy und gerne mit selteneren Kämpfen.
--- Zitat von: Arldwulf am 29.07.2021 | 13:15 --- Was bei der bisherigen Hausregel in jedem Fall auffällt, ist das sie nur sehr wenig Bezug zu konkreten 5E Mechaniken hat. Gerade Hitdice, Short Rests oder dergleichen würden sich ja anbieten, aber auch Todesrettungswürfe.
Hast du die absichtlich außen vor gelassen?
--- Ende Zitat ---
Ja, hatte ich absichtlich weggelassen. Da wäre die Diskussion noch mehr durcheinandergeraten. HD werden in meinem Modell nicht benutzt.
--- Zitat von: Mouncy am 29.07.2021 | 13:43 ---Die Mali beim Überschreiten der Schwellwerte nur auf Str/Dex zu beschränken finde ich schlecht…
--- Ende Zitat ---
Danke, da ist was dran. Regt mich zum Überdenken der Regel an
--- Zitat ---Wie funktioniert Song of Rest des Barden mit den Regeln?
Was ist mit Greater Restoration?
--- Ende Zitat ---
Song of Rest –Nach dem Ausrechnen der temp-Max-HP noch diese um einen D6 erhöhen.
Greater Restoration erhöht die Lebensenergie teilweise, um 4D20 Prozentpunkte
--- Zitat ---Den Punkt "Bei einer Rast (SR/LR) wird ermittelt, wie stark die Verletzungen sind, bzw. wie viel Lebensenergie verloren gegangen ist." verstehe ich nicht ganz. Wieso erst bei einer Rast?
--- Ende Zitat ---
Ich hatte zuerst überlegt nach jedem Kampf/ Schadenereignis, das wäre auch möglich. Ich hatte dann nach jeder Rast gewählt, weil a.) man ist ja bis dahin angeschlagen und erschöpft, ob durch wirkliche Verletzung oder Erschöpfung ist ja erstmal nicht so wichtig. Erst bei einer Rast setzt man sich hin, betrachtet und versorgt die Wunden, stellt man fest, wie schwer man verletzt ist und erholt sich etwas. Und dann aus praktischen Gründen, damit man nicht so häufig das HP-Max-temp auswürfeln muss.
--- Zitat von: tartex am 29.07.2021 | 14:10 --- Wenn wir bedenken wir kurz (im Sekundenbereich) D&D5-Kämpfe sind, kann man schon einiges über Schock und Adrenlin erklären.
--- Ende Zitat ---
Guter Einwand, Danke. Diese Regel soltte auch beim Rollenspielen zu helfen. Man kann sich so besser in die Rolle eines Erschöpften / Verletzten hineinversetzten. Ich werde das nochmal bedenken.
--- Zitat --- Entweder eine konkrete Verletzung hat Auswirkungen oder eben nicht.
--- Ende Zitat ---
Mit konkreter Verletzung meinst Du Arm amputiert oder so was? Ja kann man machen, macht aber viele Spieler unglücklich und drängt sie dann u.U. ins Passive. Die Kampagne würde sich dann darum drehen den Arm wieder dran zu bekommen. Dh. Prister finden, der so was kann und genügemd Geld sammeln etc. Das ist beim ersten Mal sicher spaßig, beim vierten Mal nervig. Deshalb habe ich zugunsten des Spielspaß bewußt darauf verzichtet.
Auch war es mir nicht wichtig alles realtisch darzustellen sondern mehr unplausibles zu minimieren. Und dazu gehört für mich, dass ein schwer verletzter Charakter am nächsten Morgen nicht fit wie ein Turnschuh vom Krankenlager aufspringt.
tartex:
--- Zitat von: RainerF am 29.07.2021 | 15:03 ---Mit konkreter Verletzung meinst Du Arm amputiert oder so was? Ja kann man machen, macht aber viele Spieler unglücklich und drängt sie dann u.U. ins Passive. Die Kampagne würde sich dann darum drehen den Arm wieder dran zu bekommen. Dh. Prister finden, der so was kann und genügemd Geld sammeln etc. Das ist beim ersten Mal sicher spaßig, beim vierten Mal nervig. Deshalb habe ich zugunsten des Spielspaß bewußt darauf verzichtet.
Andererseits war es mir nicht wichtig alles realtisch darzustellen sonder mehr unplausibles zu minimieren. Und dazu gehört für mich, dass ein schwer verletzter Charakter am nächsten Morgen nicht fit wie ein Turnschuh vom Krankenlager aufspringt.
--- Ende Zitat ---
Also ich meinte nicht nur permanente Verletzungen, sondern auch solche die heilen. "Realismus": ich verstauche mir den Fuss, ich breche mir den Fuss, mir wird der Fuss abgehackt. Die zweite Verletzung trifft meine Brust: das hat dann andere Konsequenzen. Aber warum soll man da für den Realismus noch eine zusätzliche Energieleiste einbauen? "Gesamtschaden" ist doch einfach die Summer aller Einzelverletzungen und deren (kumulativen) Auswirkungen. Da brauche ich nichts extra tracken.
Interessant ist, dass du dann doch wieder den Spielspaß als Gegenargument reinbringst. Da kann man ja gleich das jetzige Hit-Points-System mit längeren Heilungszeiten verwenden, wenn man den Spielspaß im Auge hat.
Arldwulf:
--- Zitat von: RainerF am 29.07.2021 | 15:03 ---Ich spiele auch eher Low Fantasy und gerne mit selteneren Kämpfen.
--- Ende Zitat ---
Mhh, ist deine Regelung (insbesondere mit den Auswirkungen auf das Klassenbalancing für Nichtzauberer und Zauberer) dafür nicht ungemein kontraproduktiv?
Die 5E ist ohnehin schon nicht sonderlich gut für diesen Spielstil geeignet, aber deine Hausregel würde einige der Probleme noch verschärfen.
--- Zitat von: RainerF am 29.07.2021 | 15:03 ---Ja, hatte ich absichtlich weggelassen. Da wäre die Diskussion noch mehr durcheinandergeraten. HD werden in meinem Modell nicht benutzt.
--- Ende Zitat ---
Mhh, warum lässt du etwas weg das sich eigentlich gut für das von dir gewünschte eignet? Zumal die HD wesentlich einfacher und weniger kompliziert nutzbar wären um das von dir oben gewünschte zu erreichen. Erst eine Ressource für langfristige Darstellung von Verletzungen wegstreichen und dann anschließend in komplizierterer Form wieder einzuführen wirkt sehr fragwürdig und nicht wirklich zielführend. Und wenn du ganz allgemein 5E Regeln wie die oben genannten weglässt: Warum dann überhaupt die 5E als Ausgangsbasis nutzen?
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln