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5E für Kinder leiten? (Ehemals: Der Drache vom Eisnadelgipfel)

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Goladir:
Ich glaube, wir Erwachsenen denken da zu kompliziert. Wenn das System deiner Wahl 5e ist, warum nicht einfach 5e ausprobieren?
Wenn es den Kindern zu kompliziert wird, werden sie es sagen bzw. wirst du es merken. Du kennst sie am besten. Gleiches gilt für die Monster/Gegner die du auf die Gruppe loslässt.

Meiner Erfahrung nach, kommt es weniger auf das System an. Viel mehr auf die Geschichte die erzählt wird.
Und bei den ganz Kleinen sollte man nach 1 Stunde Schluss machen. Lieber mehrere Sessions, dafür kurz halten.

tartex:

--- Zitat von: Mhyr am 12.10.2021 | 14:45 ---Ich hatte ja noch an BtW gedacht, aber irgendwie sträube ich mich echt vor einem neuen System.

--- Ende Zitat ---

Ich würde es nicht als neues System bezeichnen. Aus heutiger Perspektive ist es doch einfach D&D light.

Aber Level-1-D&D5 geht schon. Die Charakterbögen würde ich halt als SL verwalten.

aikar:

--- Zitat von: tartex am 12.10.2021 | 15:25 ---Aber Level-1-D&D5 geht schon. Die Charakterbögen würde ich halt als SL verwalten.
--- Ende Zitat ---
Geht halt nur, wenn er nicht vorhat, in absehbarer Zeit Stufenaufstiege zu verteilen. Und dann (um auf die Einstiegsfrage zurückzukommen) fällt Der Drache vom Eisnadelgipfel definitiv raus, der geht bis Stufe 5.

Und wenn der SL die Charakterbögen verwaltet, warum dann überhaupt das Regelsystem verwenden? Dann kann man gleich 1W20+Wert nach Maßgabe des Spielleiters würfeln.


Aus praktischer Erfahrung kann ich sagen: Ich hab Tails of Equestria mit einem 10 Jährigen und einer 8 Jährigen gespielt, das hat genau gepasst. Niedrigeres Alter (6) und komplexere Regeln (D&D5) wäre nicht drin gewesen.
+Wie Swafnir sagt: Du brauchst kindgerechte Abenteuer. Die üblichen Kauf-D&D-Abenteuer sind das meiner Meinung nach definitiv nicht, wenn du nicht vorhast, dem Kind Alpträume zu bereiten.

tartex:

--- Zitat von: aikar am 12.10.2021 | 15:33 ---Geht halt nur, wenn er nicht vorhat, in absehbarer Zeit Stufenaufstiege zu verteilen. Und dann (um auf die Einstiegsfrage zurückzukommen) fällt Der Drache vom Eisnadelgipfel definitiv raus, der geht bis Stufe 5.

Und wenn der SL die Charakterbögen verwaltet, warum dann überhaupt das Regelsystem verwenden? Dann kann man gleich 1W20+Wert nach Maßgabe des Spielleiters würfeln.


Aus praktischer Erfahrung kann ich sagen: Ich hab Tails of Equestria mit einem 10 Jährigen und einer 8 Jährigen gespielt, das hat genau gepasst. Niedrigeres Alter (6) und komplexere Regeln (D&D5) wäre nicht drin gewesen.
+Wie Swafnir sagt: Du brauchst kindgerechte Abenteuer. Die üblichen Kauf-D&D-Abenteuer sind das meiner Meinung nach definitiv nicht, wenn du nicht vorhast, dem Kind Alpträume zu bereiten.

--- Ende Zitat ---

Ich habe Warhammer FRP 1st Edition mit 6- bis 8jährigen gespielt. Zahlenraum 1-100 ging schon. Albträume gab es keine - trotz kritischer Treffertabelle - so weit ich weiß - ist aber schon 25 Jahre her.

Ich spiele auch regelmäßig mit Erwachsenen, die sich nicht selbst ihre Charakterbögen antun, sondern lieber "immersiv" spielen. War nie ein Problem. Deshalb muss ich die Regeln nicht über Bord werfen. Die Regeln laufen halt verborgen unter der Motorhaube.

Auf 5 Stufen vorausplanen muss ja auch nicht der Anspruch sein. Mit so jungen Kindern würde es mir eher darum gehen ein spannende Stunde (gerne mit vorhandenem Abenteuereinstieg) zu verbringen als x Sessions vorauszudenken.

aikar:

--- Zitat von: tartex am 12.10.2021 | 15:49 ---Zahlenraum 1-100 ging schon
--- Ende Zitat ---
Wenn ich sage "zu komplex" dann beziehe ich mich nicht auf die Grundregeln (Würfle 1W20+X), sondern auf die verschiedenen Sonderfähigkeiten der Charakterklassen. Und wenn man die weg lässt, ist halt die Frage, warum man dann D&D5 nimmt, dann ist man ja schon eher bei OD&D (oder dem schon genannten Beyond the Wall).

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