Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme

The One Ring 2nd Edition - Eriador als Start-/Spielregion

<< < (5/15) > >>

Leonidas:
Für TOR1 gibt es mit „Ruins of the North“ einen ganzen Band mit Abenteuern im Osten Eriadors, die ich jetzt nicht unbedingt als „langweilig und sicher“ einstufen würde.

caranfang:

--- Zitat von: Leonidas am 10.02.2022 | 11:50 ---Für TOR1 gibt es mit „Ruins of the North“ einen ganzen Band mit Abenteuern im Osten Eriadors, die ich jetzt nicht unbedingt als „langweilig und sicher“ einstufen würde.

--- Ende Zitat ---
Schau dir doch meine Aussage noch einmal an!

--- Zitat von: caranfang am 10.02.2022 | 11:36 ---... Wenn man sich sklavisch an Tolkiens Beschreibung hält, ist Eriador eine langweilige und relativ sichere Region.

--- Ende Zitat ---

Antariuk:
... und für AiME wurden die Inhalte mit dem Doppelpack Rivendell Region Guide/Eriador Adventures auch nochmal verarbeitet (plus der Bree-land Region Guide).


--- Zitat von: caranfang am 10.02.2022 | 11:36 ---Selbst Agmar ist unbewohnt.

--- Ende Zitat ---

Das stimmt nicht.

Nur um nochmal klarzustellen: Mir gehts hier nicht darum, dass man sich nicht trefflich streiten kann, wie bevölkert der Nordwesten Mittelerdes eigentlich ist und wie sehr man sich verbiegen müsste, um den Spagat zwischen Darstellungen Tolkiens und den Ansprüchen einer Spielrunde, die auch Leute und Orte kennenlernen will, zu schaffen. Und ja, Rhovanion bietet sich aufgrund der Inhalte des Hobbits sehr an als Startpunkt, weil man die Klassiker Wald, Zwerge und Elfen alle in einer Sandbox hat, aber Eriador hat ebenfalls Potenzial, wie die o.g. Bände gut gezeigt haben. Aber das ist einfach kein TOR 2E-spezifisches Problem, finde ich ;)

schneeland (n/a):
Ich habe die Diskussion mal abgetrennt, weil mir auch schien, dass hier der Bogen etwas weiter gespannt wurde als es das Spiel selbst beträfe. Es darf aber natürlich auch gern weiterhin Spielbezogenes zum Thema Eriador hier stehen.

Antariuk:
Ich glaube, Eriador als Startregion hat, unabhängig von den grundlegenden Strukturen des Settings des nordwestlichen Mittelerdes für diese Ära) für TOR-Fans und Neuankömmlinge verschiedene Vor- und Nachteile. Wer Rhovanion als Orts des Spielbeginns schon kennt, freut sich vielleicht auf Abwechslung, weil das vorher eben "nur" optionales Erweiterungsmaterial war. Es bietet zudem Gelegenheit, den Fall der menschlichen Königreiche ganz direkt zu thematisieren, wie es in LotR mit Begegnungen wie den Barrow-wights oder der Ruine von Weathertop getan wurde - die Geschichte von Arthedain, Cardolan und Rhudaur gibt viel her, zumal in Eriador ja auch die Ranger rumstromern. Und Elben und Zwerge  gibt's auch, letztere ja sogar in nicht unerheblicher Zahl.

Es fehlt halt ne richtige Stadt (oder zwei) und ein riesengroßer Wald im Vergleich zu Rhovanion, wenn man nach Abenteuerschauplätzen sucht, aber eine schlechte Wahl ist es deshalb mEn nicht - Es gibt es Zugang zum Meer, Angmar lauert im Norden, viele spukige Ruinen in der Landschaft, zwei Elben-Siedlungen (Rivendell und Mithlond) sowie mehrere Dörfer im Zentrum der Region. Wenn man Lust hat, den Glanz vergangener Zeitalter zu thematisieren, ist Eriador sogar besser als Rhovanion.

Ein zweischneidiges Schwert könnte der Aspekt sein, von Eriador aus eine Heldenreise nach Osten zu machen, dem Vorbild von Bilbo und Frodo folgend, weil dann sofort der direkte Vergleich auf der Hand liegt...

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln